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Der Sommer 2004 wird den Dorfenern wohl in
eher schlechter Erinnerung bleiben. Bürgermeister und Schirmherr Sterr wollte
jedenfalls keine Verantwortung für die geöffneten Schirme übernehmen, die
ihm bei der Begrüßungsansprache umgaben.
So vielen gleich zu Beginn einige Programmpunkte ins Wasser, z. B. was sich das
Ehepaar Simmerl für die Kinder ausgedacht hatte. Und genauso blieb auch ein
Teil jener Besucher lieber innerhalb der eigenen grauen aber trockenen
Wänden. Sie verpassten dann doch eine kulturelle
Buntheit, interessante und unterhaltsame facettenreiche Künstler
unterschiedlicher Metiers; denn für Jeden war etwas dabei.
Leider lagen nicht alle Orte gleich zentral;
für Laufpublikum war es schwieriger, den Weg in Obergeschosse oder Nebenzimmer
zu finden. So musste Poetry-Slam-Sieger Veit-Peter Walther aus
Fürstenfeldbruck sein Publikum erst einmal einfangen, bevor es dem sanften
Druck erlag, und er dieses ohne weitere Mühe in seinen Bann zog.
Die am selben Tag statt findende 1200-Jahr-Feier in Haag an der Amper gab Wolfgang Ammer,
den
Autor humoristisch bayrischer Texte nur kurz für Dorfen frei, was sein
Publikum mit grossem Applaus dankte.
In der Dorfener Stube fand man Ludwig
Zaccaro mit seinem fast 500 Seiten starken Aussteiger-Roman "Achava
- Wir kommen wieder" zwar nur bei einen kleinen, dafür aber sehr interessierten
Kreis von Zuhörern.
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(Im Aufbau)
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