Der 41. Erdinger Literatentreff im Stadttheater Erding am 30.03.2004

pressebericht (wurde leider nicht veröffentlicht)
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Das Foyer des neu gestalteten Stadt-Theaters gab den Rahmen für den 41. Literatentreff. Mikrofon und Leselampe, gedämpftes Licht. Eine Mischung aus exklusiver Gediegenheit und Futurismus.
Als Walter Koppe die über 25 Mitglieder und Gäste begrüsste, hatte sich bereits eine angenehm offene, erwartungsvolle inspirierende Stimmung eingestellt. Bis aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck waren sie gekommen, mancher schwärmte, sah die Semptstadt zum ersten mal.
So etwa Veit Walther, Poetry-Slam-Sieger zuletzt in Gröbenzell, der eine Story aus dem Wilden Westen in die Gegenwart zu Mc Donalds verlegte.
Zuvor sorgte der Beitrag des Freisingers Ludwig Zaccaro für Gesprächsstoff. In seinem Aussteigerroman „Achava – Wir kommen wieder“ las er ein Kapitel über die Wandlung des Rollstuhlfahrers Branco zum nächtlichen Bergwanderer; provozierte damit auch Fragen nach Heimat, Flucht oder Ankunft.
Für Wolfgang Ammer aus Haag an der Amper hat Heimat mit der bayrischen Sprache zu tun. Entsprechend seine typisch hintersinnig humorvollen Texte.
Mit der Germeringerin Mara Doro kam eine engagierte Liedermacherin ins Erdinger Stadt-Theater. Emotional, wie sie mit fast zitternder Stimme Ungerechtigkeiten beklagt; und dann zu tiefst melodiös mit viel Gefühl und ihrer Neufassung der „goldenen 50 Jahre“ das Publikum in ihren Bann zog.
Ghostwriter Horst Theis, nebenbei Vorsitzender im Taufkirchener Reitverein gefiel sich in der Rolle des Aussenseiters beim Springreiten. Von einer Gruppe von Kindern lässt er sich mit viel Applaus bis auf den dritten Platz nach vorne treiben.
Mit dem Erdinger Manfred Trautmann, bekannt aus satirischen Lesungen (so am 19.04. mit Albert Siegl in der Stadtbücherei Erding) baute er in der Kurzgeschichte „Dampflok“ eine aufmerksame Spannung auf, welche sich eher beifällig in einem Nebensatz löst.
Friedeborg Stisser aus Velden, eben von der Leipziger Buchmesse zurück, versetzte sich in neumediale Erlebniswelten und präsentierte eine virtuelle Begegnungsgeschichte zweier junger Menschen, die sich per SMS verlieben.
Bestimmten Herrenbesuchen nicht abgeneigt, steigerte Sibylle Böhmer-Rawas, Autorin und Künstlerin aus Erding (Ausstellung ab 25.06. im Frauenkircherl) den erotischen Aspekt der Literatur.

Die Mischung und Überschneidung der Kunstformen ist für den Erdinger Literatentreff durchaus typisch. Sie gilt innerhalb der Serie der Zeitschriften „Gedanken-Sprung“, die der Erdinger Literatentreff demnächst zum achten Mal herausgibt (erhältlich ab 07.04. in den Buchhandlungen im Landkreis Erding!). Natürlich finden sich hier viele der genannten Texte, aber auch Illustrationen von Künstlern.
Und auch die Lesungen in den nächsten Monaten, etwa am 04.05. zur Buchpräsentation von Marta Melniczuk in der Stadtbücherei Ebersberg, oder während der Dorfener Kulturnacht am 25.07. geben Zeugnis, dass sich Musik, Kunst und Literatur durchaus vertragen.

Reaktionen (S6-Kulturforum):

Mara Doro
Datum:16.03.04 15:37 Antworten als Email verschicken  


Hallo aus Germering,

Sehr interessant, was bei Euch läuft. Am meisten freue ich mich, daß nun so viele erfreuliche Nachrichten hier durchtickern und daß es aufwärts geht oder vorwärts. Ich möchte Dich/Euch dazu ganz herzlich beglückwünschen. Schön, daß Ihr Eure Gedanken auf konstruktives gerichtet habt und das, was zerstört" hinter euch lassen konntet.
Ja, gerne würde ich zu dem Ereignis am 30.3. einen Beitrag liefern. die Neufassung der goldnen 50 Jahre, auch "es brennt mir auf der Seele", denn die Ungerechtigkeit auf der Bezahlungsebene brennt immer noch. Auch habe ich einige Gedichte geschrieben, die ich gerne vortragen kann.

Einstweilen liebe Grüße und weiterhin bergauf!

Mara Doro
walter
Datum:31.03.04 09:31 Antworten als Email verschicken  


Ein Dank an alle Mitwirkenden und .nfo, die diesen Abend zum wahrscheinlich schönsten unserer bisher 41 Treffen gemacht haben.
Es passte eigentlich alles!
- bis auf ein paar Fehler im Gedanken-Sprung (die richtige erste Ausgabe ist bis 07.04. zu haben) und der Presse, die mit Abwesenheit glänzte.
Um deren Lesern doch noch über das Treffen zu informieren, wär mir eure Meinung sehr wichtig!

Versprochen ist versprochen
- hier folgt nochmal der eigene Begrüssungstext:
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fdskl af dsjkljk löad 9erwkjl adf sadfskä klo poadsfj jjl
(Gebrummel)
Jetzt ist er durchgedreht da vorne.

Letzten Samstag waren mit mir 14 Teilnehmer so verrückt, an einem von uns und dem OASE-Lebenskreis aus Taufkirchen organisierten Workshop „Kreatives Schreiben“ teilzunehmen.

Wir Brummelten.
Eine Sprache, die eigentlich jeder sprechen kann,
obwohl sie noch von zu vielen nicht richtig verstanden wird.

Brummeln, vor allem in der Öffentlichkeit befreit,
so der Kursleiter Wolf Schneider.
Brummeln macht locker.

Eigentlich ist es zu Beginn jeder Veranstaltung der Tip
auch für Wahlkampfveranstaltungen der politischen Parteien,
bei Stadtradtssitzungen,
auf Kunstvernissagen
oder im neuen und – deshalb auch Neuem gegenüber aufgeschlossenem Stadt-Theater
in dem wir heute Gast sein dürfen.
Und dass wir heute Gast sein dürfen, das ist Beweis genug für den guten Geschmack, des nfo-Kollektivs,
bei dem ich mich hiermit ganz herzlich bedanken möchte.

Es war nicht immer ganz einfach zwischen der Arbeit, zuletzt wieder häufiger mit Frühschichten ab 4 Uhr, den Gedanken-Sprung zusammenzusetzen.
Darunter litt zuletzt auch der Kontakt zu Künstlern und Autoren.
Ich bedanke mich bei denen, die trotzdem den Weg ins Stadt-Theater gefunden haben.
Zwar sind noch einige Seiten blanco, aufgehoben für einen Gottfried Bach, eine Brigitte Klemm oder eine Annemarie Sartini, ...
deshalb fehlt auch noch das Autorenverzeichnis, aufgehoben fürs Finale, um nicht doch noch irgendjemand zu vergessen.
Auch wer diesmal trotzdem vor der Tür bleibt, dem sei gesagt, dass es mit ziemlicher Sicherheit auch eine Nr. 9 geben wird.
Denn die Nr. 8 ist gut geworden!
- Wenngleich nicht so gut, dass es nicht noch eine Steigerung geben könnte.
Aufhören soll man ja erst, wenn keine Steigerung mehr möglich ist. Uns bleibt also noch ein bisschen Zeit.

:

Sibylle
Datum:31.03.04 09:56 Antworten als Email verschicken  


Das war ein sehr gelungener Abend, das Ambiente phantastisch, unsere Leute alle da. Auch einige neue. Leider fehlten die Heimstettener, und damit noch mehr Tiefe, Power, Wucht, auch die Jung-Kleeblätter! Oder der Autor von "Du Lemming! Wo du bist, will ich nicht sein ...". Oder der andere mit seinem beschwörenden "Ich begehre dich...". Erinnerst du dich? - Deine Rede war so, improvisiert, eigentlich viel lebendiger, als wenn du abliest. Da war ich deiner Vergesslichkeit direkt dankbar. Deine moderationen werden immer besser. - Ein Fotoapparat war auch zur Stelle, was ein Glück!
Der GS 8 war fast komplett, was für ein Glück, dass du das noch geschafft hast! Martas Text habe ich in deine Jackentasche gesteckt. Das Bild, das sie wollte, hiess "Die Brücke" und war aus ihrem Zyklus mit Bildinspirationen von ihren Fahrten.
Nun etwas anderes: Wir haben damals über Thoms viel zu viel Erotik-Illustrationen geschimpft. Was damals zu viel war, ist diesmal eindeutig zu wenig. Wobei ich mit meinem Gedicht "Kommunikation" noch Glück hatte mit der Grill-Fotografie daneben
Ich wünschte, wir könnten noch auf zwei Seiten irgendwie schöne gefällige Illustrationen herkriegen (die Illu zu Friedeborgs Gedicht, wenn auch sehr Jugendstil, ist die einzige etwas positive verträumte, die Assoziationen in Richtung Erotik weckt). Was können wir da machen? Fällt dir noch jemand/etwas ein?
Uschis Sachen waren und sind immer stark: Ich weiss zwar nicht, wie die in sch/w kommen, aber die sind einfach immer GUT!!!
- gewurmt hat mich, dass keine Presse da war.
Wichtig nochmal auf Trautmanns Termine hinzuweisen:
02.04.: Buchhandlung Jane Clouston in Dorfen; 19.04. Stadtbücherei Erding; 23.04 Freising brauchen wir nicht, da es die Wiederholung von "Beziehungskisten" ist, 24.04. Stegen/Ammersee ist ein bisschen arg weit.
- Dann die Lesung in Velden am 16.05. - das hat noch Zeit.
Tschüss, Sibylle

veit walther
Datum:31.03.04 09:58 Antworten als Email verschicken(walther.bruck@freenet.de)  


nochmal herzlichen Dank für die Einladung und die Möglichkeit, gestern im schönen Erding an dem Treffen teilzunehmen. Schade, dass ich so früh aufbrechen musste. Meinen Beitrag habe ich gelesen. In der 5. Zeile des linken Blockes von unten steht - wiord, soll heissen - wird. Ansonsten habe ich nichts gefunden.

Viele Grüsse und viel Erfolg, Veit


Beatrice
Datum:31.03.04 10:45 Antworten als Email verschicken(Goldschmiede_Schlichtmeier@gmx.de)  


der Abend gestern war sehr gelungen, es hat einfach gepasst, war eine runde,stimmige Sache, grad weil niemand verlangt hat dass es passen muß oder perfekt sein muß, weil die verschiedenen Autoren hinter ihrer Sache stehn und mit Herzen dabei sind. Durch das Ambiente im Foyer des neuen Stadtthesters, eine Mischung aus exclusiver Gediegenheit und Futurismus,letzteres ausgelöst von der feinen farblich abgestimmten Beleuchtung, stellte sich eine offene, erwartungsvoll inspirierte Stimmung ein. Die Texte wurden sehr bewußt vorgetragen und zogen so in ihren Bann. Der Zuhörer wurde in verschiedene Welten entführt, der Eindruck der Authenzität löste öfter Nachdenklichkeit und Betroffenheit aus.Witzige Sachen waren wirklich locker, nicht gezwungen. Die Sängerin ergänzte mit engagierten Texten zu wohlklingender, rhytmischer Musik. Der Gedankensprung, hüpfte von einem zum anderen und der Abend wollte fast kein Ende haben, so gut hat es allen gefallen, das lag auch daran, dass für Getränke bestens gesorgt war, gemütlich saß man da und ließ Geschichten und Musik wirken.
Ich hab übrigens den Florian gefragt ob es: Zeitschrift des Erdinger Literatentreff oder Literatentreffs heißt, er sagte gar keine Frage es muß "LIteratentreffs" heißen. Also doch.

Ludwig
Datum:01.04.04 00:21 Antworten als Email verschicken(LuZac@web.de)  


Ich hatte tatsächlich Zeit. Hier mein Beitrag zum Bericht:

Kurzeröffnung durch Walter Koppe, bei der über den Schreibkurs bei Wolf Schneider referiert und über die Sinnhaftigkeit, zu brabbeln (Sinnloses, Unzusammenhängendes von sich zu geben), um auf diese Weise seinen Mut zu erproben und neue Wege zu gehen.

Beiträge:

1) Zaccaro Ludwig mit einem Beitrag aus seinem Buch „Achava....“, über den Aussteiger und Abenteurerstrand „Taurito“ und der wundersamen Wandlung Brancos vom Rollstuhlfahrer zum nächtlichen Bergwanderer

2) Wolfgang Ammer wie schon so oft mit zwei witzigen Kurztexten in bayerischer Mundart

3) Doro Kleeblatt (?) als neuer Gast mit einer ungewöhnlichen musikalischen Einlage:
Sie trug mit Backgrundmusik drei Lieder aus ihrer CD mit gesellschaftskritischen Texten vor. Kämpferische und besinnliche Texte über das Älterwerden, über Eltern, die keine Zeit für ihre Kinder haben und über den stressgeplagten Menschen, der unfähig geworden ist, Zärtlichkeit zu geben und empfangen.

4) Horst Theiss, unser Pferdefllüsterer mit seinem Beitrag über ein Pferderennen, bei dem er trotz übermächtiger Konkurrenz den dritten Platz machen „musste“, weil ein paar Kinder unter den Zuschauern dies so wünschten.

5) Manfred Trautmann, habe seinen Beitrag leider vergessen

6) Veit Walther mit einer sehr geistreichen „Cowboy-Story“ aus dem wilden Westen, in die Neuzeit verlegt.

7) Friedeborg Stisser mit ihrer virtuellen Begegnungsgeschichte über zwei junge Mensche, die sich per SMS ineinander verlieben.

8) Sibylle Böhmer-Rhawas mit einer erotischen Geschichte, in der sie und ihre Mutter selbst mitspielt, im Stil des „Clubs der erotischen Dichter“
Walter
Datum:03.04.04 21:55 Antworten als Email verschicken  


der alternativ entstandene pressebericht (ebenso nicht veröffentlicht)
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Das Foyer des neu gestalteten Stadt-Theaters gab den Rahmen für den 41. Literatentreff. Mikrofon und Leselampe, gedämpftes Licht. Eine Mischung aus exklusiver Gediegenheit und Futurismus.
Als Walter Koppe die über 25 Mitglieder und Gäste begrüsste, hatte sich bereits eine angenehm offene, erwartungsvolle inspirierende Stimmung eingestellt. Bis aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck waren sie gekommen, mancher schwärmte, sah die Semptstadt zum ersten mal.
So etwa Veit Walther, Poetry-Slam-Sieger zuletzt in Gröbenzell, der eine Story aus dem Wilden Westen in die Gegenwart zu Mc Donalds verlegte.
Zuvor sorgte der Beitrag des Freisingers Ludwig Zaccaro für Gesprächsstoff. In seinem Aussteigerroman „Achava – Wir kommen wieder“ las er ein Kapitel über die Wandlung des Rollstuhlfahrers Branco zum nächtlichen Bergwanderer; provozierte damit auch Fragen nach Heimat, Flucht oder Ankunft.
Für Wolfgang Ammer aus Haag an der Amper hat Heimat mit der bayrischen Sprache zu tun. Entsprechend seine typisch hintersinnig humorvollen Texte.
Mit der Germeringerin Mara Doro kam eine engagierte Liedermacherin ins Erdinger Stadt-Theater. Emotional, wie sie mit fast zitternder Stimme Ungerechtigkeiten beklagt; und dann zu tiefst melodiös mit viel Gefühl und ihrer Neufassung der „goldenen 50 Jahre“ das Publikum in ihren Bann zog.
Ghostwriter Horst Theis, nebenbei Vorsitzender im Taufkirchener Reitverein gefiel sich in der Rolle des Aussenseiters beim Springreiten. Von einer Gruppe von Kindern lässt er sich mit viel Applaus bis auf den dritten Platz nach vorne treiben.
Mit dem Erdinger Manfred Trautmann, bekannt aus satirischen Lesungen (so am 19.04. mit Albert Siegl in der Stadtbücherei Erding) baute er in der Kurzgeschichte „Dampflok“ eine aufmerksame Spannung auf, welche sich eher beifällig in einem Nebensatz löst.
Friedeborg Stisser aus Velden, eben von der Leipziger Buchmesse zurück, versetzte sich in neumediale Erlebniswelten und präsentierte eine virtuelle Begegnungsgeschichte zweier junger Menschen, die sich per SMS verlieben.
Bestimmten Herrenbesuchen nicht abgeneigt, steigerte Sibylle Böhmer-Rawas, Autorin und Künstlerin aus Erding (Ausstellung ab 25.06. im Frauenkircherl) den erotischen Aspekt der Literatur.

Die Mischung und Überschneidung der Kunstformen ist für den Erdinger Literatentreff durchaus typisch. Sie gilt innerhalb der Serie der Zeitschriften „Gedanken-Sprung“, die der Erdinger Literatentreff demnächst zum achten Mal herausgibt (erhältlich ab 07.04. in den Buchhandlungen im Landkreis Erding!). Natürlich finden sich hier viele der genannten Texte, aber auch Illustrationen von Künstlern.
Und auch die Lesungen in den nächsten Monaten, etwa am 04.05. zur Buchpräsentation von Marta Melniczuk in der Stadtbücherei Ebersberg, oder während der Dorfener Kulturnacht am 25.07. geben Zeugnis, dass sich Musik, Kunst und Literatur durchaus vertragen.

Mara Doro
Datum:06.04.04 15:45 Antworten als Email verschicken  


Hallo Walter, hallo Ihr Lieben!
Ganz herzlich möchte ich mich bedanken auch auf diesem Wege nochmals für den gelungenen und stimmungsvollen Abend mit Euch im neuen Erdinger Stadttheater und die herzliche Gastfreundschaft. Es tat gut, bei so vielen gleichgesinnten Menschen zu sein, die das Nachdenken nicht aufgegeben haben, sondern über den tieferen Sinn des Seins sich doch noch ihre eigenen Ansichten machen und sie auch ausdrücken und (mit)teilen.Und auch mit Menschen, die Humor und satirischen Betrachtungsweisen das Wort geben können. Gebannt verfolgte ich so manche Beschreibung, deren Bild mir greifbar vor Augen stand, Lächeln in Herz und Gesicht brachten humorvolle Worte und zur Nachdenklichkeit bewog mich auch die eine oder andere tiefgründige Geschichte. Fast dachte ich gar nicht mehr an meine Texte, so beeindruckend waren die Worte, denen ich lauschen konnte. Mußte ich mich doch tatsächlich erst kurz einsammeln, um auch meinen Beitrag dem Publikum darbieten zu können. Habt Dank für den Applaus und das Gefühl, verstanden zu werden und auch für die geäußerte Zustimmung zu den angesprochenen bzw. angesungenen Themen. Gemeinsam können wir Veränderungen bewirken: "Synergie, Gemeinschaft, für alle der Hauptgewinn!"
Ich freue mich darauf, wieder einmal bei Euch zu Gast sein zu können.
Herzliche Grüße
Mara Doro


 
walter
Datum: 06.04.04 17:42 Antworten als Email verschicken  


Liebe Mara Doro,
Dein Lob tut sehr gut.
Schade, dass keine Presse dabei war, auch kein Filmer. Der Fotograf hat sich nicht mehr gemeldet; war ohnehin aus ganz anderen Gründen da. Leider gibt es auch manch komische Leute -zumindest versteh ich sie nicht.
Und grad deswegen tun mir Leute gut, die grad heraus sind, dabei geht es nicht darum nur Lob zu ernten, sondern offene und ehrliche Worte, die auch Kritik einschliesst, wenn sie konstruktiv ist; so dass man weis, woran man ist; um für sich lernen zu können. Wenn sie das mit Kunst, Literatur oder Gesang verknüpfen können, um so besser.
Übrigens war und ist das Wort „Synergie“ (eigentlich immer noch) mein Lieblingswort. Es galt in Wismar an der Ostsee, wo ich Architektur studierte, einmal als ausgemacht, dass ich für jedes Mal, wo ich das Wort gebrauchte, eine Flasche Wein zahlen muss. Und ich kann mich an manche Abende erinnern, die wurden feuchtfröhlich.
Auch ich fände es sehr schön, könnten sich Abende wie zuletzt im Stadt-Theater möglichst häufig wiederholen. Auf jeden Fall bleibst Du über unsere Termine informiert.
Herzliche Grüsse,
Walter Koppe