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Datum:31.03.04 09:31  |
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Ein Dank an alle Mitwirkenden und .nfo, die diesen Abend zum
wahrscheinlich schönsten unserer bisher 41 Treffen gemacht haben.
Es passte eigentlich alles!
- bis auf ein paar Fehler im Gedanken-Sprung (die richtige erste Ausgabe
ist bis 07.04. zu haben) und der Presse, die mit Abwesenheit glänzte.
Um deren Lesern doch noch über das Treffen zu informieren, wär mir eure
Meinung sehr wichtig!
Versprochen ist versprochen
- hier folgt nochmal der eigene Begrüssungstext:
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fdskl af dsjkljk löad 9erwkjl adf sadfskä klo poadsfj jjl
(Gebrummel)
Jetzt ist er durchgedreht da vorne.
Letzten Samstag waren mit mir 14 Teilnehmer so verrückt, an einem von uns
und dem OASE-Lebenskreis aus Taufkirchen organisierten Workshop
„Kreatives Schreiben“ teilzunehmen.
Wir Brummelten.
Eine Sprache, die eigentlich jeder sprechen kann,
obwohl sie noch von zu vielen nicht richtig verstanden wird.
Brummeln, vor allem in der Öffentlichkeit befreit,
so der Kursleiter Wolf Schneider.
Brummeln macht locker.
Eigentlich ist es zu Beginn jeder Veranstaltung der Tip
auch für Wahlkampfveranstaltungen der politischen Parteien,
bei Stadtradtssitzungen,
auf Kunstvernissagen
oder im neuen und – deshalb auch Neuem gegenüber aufgeschlossenem
Stadt-Theater
in dem wir heute Gast sein dürfen.
Und dass wir heute Gast sein dürfen, das ist Beweis genug für den guten
Geschmack, des nfo-Kollektivs,
bei dem ich mich hiermit ganz herzlich bedanken möchte.
Es war nicht immer ganz einfach zwischen der Arbeit, zuletzt wieder häufiger
mit Frühschichten ab 4 Uhr, den Gedanken-Sprung zusammenzusetzen.
Darunter litt zuletzt auch der Kontakt zu Künstlern und Autoren.
Ich bedanke mich bei denen, die trotzdem den Weg ins Stadt-Theater
gefunden haben.
Zwar sind noch einige Seiten blanco, aufgehoben für einen Gottfried Bach,
eine Brigitte Klemm oder eine Annemarie Sartini, ...
deshalb fehlt auch noch das Autorenverzeichnis, aufgehoben fürs Finale,
um nicht doch noch irgendjemand zu vergessen.
Auch wer diesmal trotzdem vor der Tür bleibt, dem sei gesagt, dass es mit
ziemlicher Sicherheit auch eine Nr. 9 geben wird.
Denn die Nr. 8 ist gut geworden!
- Wenngleich nicht so gut, dass es nicht noch eine Steigerung geben könnte.
Aufhören soll man ja erst, wenn keine Steigerung mehr möglich ist. Uns
bleibt also noch ein bisschen Zeit.
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Datum:31.03.04 09:56  |
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Das war ein sehr gelungener Abend, das Ambiente phantastisch,
unsere Leute alle da. Auch einige neue. Leider fehlten die
Heimstettener, und damit noch mehr Tiefe, Power, Wucht, auch die
Jung-Kleeblätter! Oder der Autor von "Du Lemming! Wo du
bist, will ich nicht sein ...". Oder der andere mit seinem
beschwörenden "Ich begehre dich...". Erinnerst du dich?
- Deine Rede war so, improvisiert, eigentlich viel lebendiger, als
wenn du abliest. Da war ich deiner Vergesslichkeit direkt dankbar.
Deine moderationen werden immer besser. - Ein Fotoapparat war auch
zur Stelle, was ein Glück!
Der GS 8 war fast komplett, was für ein Glück, dass du das noch
geschafft hast! Martas Text habe ich in deine Jackentasche
gesteckt. Das Bild, das sie wollte, hiess "Die Brücke"
und war aus ihrem Zyklus mit Bildinspirationen von ihren Fahrten.
Nun etwas anderes: Wir haben damals über Thoms viel zu viel
Erotik-Illustrationen geschimpft. Was damals zu viel war, ist
diesmal eindeutig zu wenig. Wobei ich mit meinem Gedicht
"Kommunikation" noch Glück hatte mit der
Grill-Fotografie daneben
Ich wünschte, wir könnten noch auf zwei Seiten irgendwie schöne
gefällige Illustrationen herkriegen (die Illu zu Friedeborgs
Gedicht, wenn auch sehr Jugendstil, ist die einzige etwas positive
verträumte, die Assoziationen in Richtung Erotik weckt). Was können
wir da machen? Fällt dir noch jemand/etwas ein?
Uschis Sachen waren und sind immer stark: Ich weiss zwar nicht,
wie die in sch/w kommen, aber die sind einfach immer GUT!!!
- gewurmt hat mich, dass keine Presse da war.
Wichtig nochmal auf Trautmanns Termine hinzuweisen:
02.04.: Buchhandlung Jane Clouston in Dorfen; 19.04. Stadtbücherei
Erding; 23.04 Freising brauchen wir nicht, da es die Wiederholung
von "Beziehungskisten" ist, 24.04. Stegen/Ammersee ist
ein bisschen arg weit.
- Dann die Lesung in Velden am 16.05. - das hat noch Zeit.
Tschüss, Sibylle
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Datum:31.03.04 09:58 (walther.bruck@freenet.de) |
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nochmal herzlichen Dank für die Einladung und die Möglichkeit,
gestern im schönen Erding an dem Treffen teilzunehmen. Schade,
dass ich so früh aufbrechen musste. Meinen Beitrag habe ich
gelesen. In der 5. Zeile des linken Blockes von unten steht -
wiord, soll heissen - wird. Ansonsten habe ich nichts gefunden.
Viele Grüsse und viel Erfolg, Veit
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Datum:31.03.04 10:45 (Goldschmiede_Schlichtmeier@gmx.de) |
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der Abend gestern war sehr gelungen, es hat einfach gepasst, war
eine runde,stimmige Sache, grad weil niemand verlangt hat dass es
passen muß oder perfekt sein muß, weil die verschiedenen Autoren
hinter ihrer Sache stehn und mit Herzen dabei sind. Durch das
Ambiente im Foyer des neuen Stadtthesters, eine Mischung aus
exclusiver Gediegenheit und Futurismus,letzteres ausgelöst von
der feinen farblich abgestimmten Beleuchtung, stellte sich eine
offene, erwartungsvoll inspirierte Stimmung ein. Die Texte wurden
sehr bewußt vorgetragen und zogen so in ihren Bann. Der Zuhörer
wurde in verschiedene Welten entführt, der Eindruck der Authenzität
löste öfter Nachdenklichkeit und Betroffenheit aus.Witzige
Sachen waren wirklich locker, nicht gezwungen. Die Sängerin ergänzte
mit engagierten Texten zu wohlklingender, rhytmischer Musik. Der
Gedankensprung, hüpfte von einem zum anderen und der Abend wollte
fast kein Ende haben, so gut hat es allen gefallen, das lag auch
daran, dass für Getränke bestens gesorgt war, gemütlich saß
man da und ließ Geschichten und Musik wirken.
Ich hab übrigens den Florian gefragt ob es: Zeitschrift des
Erdinger Literatentreff oder Literatentreffs heißt, er sagte gar
keine Frage es muß "LIteratentreffs" heißen. Also
doch.
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Datum:01.04.04 00:21 (LuZac@web.de) |
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Ich hatte tatsächlich Zeit. Hier mein Beitrag zum Bericht:
Kurzeröffnung durch Walter Koppe, bei der über den Schreibkurs
bei Wolf Schneider referiert und über die Sinnhaftigkeit, zu
brabbeln (Sinnloses, Unzusammenhängendes von sich zu geben), um
auf diese Weise seinen Mut zu erproben und neue Wege zu gehen.
Beiträge:
1) Zaccaro Ludwig mit einem Beitrag aus seinem Buch „Achava....“,
über den Aussteiger und Abenteurerstrand „Taurito“ und der
wundersamen Wandlung Brancos vom Rollstuhlfahrer zum nächtlichen
Bergwanderer
2) Wolfgang Ammer wie schon so oft mit zwei witzigen Kurztexten in
bayerischer Mundart
3) Doro Kleeblatt (?) als neuer Gast mit einer ungewöhnlichen
musikalischen Einlage:
Sie trug mit Backgrundmusik drei Lieder aus ihrer CD mit
gesellschaftskritischen Texten vor. Kämpferische und besinnliche
Texte über das Älterwerden, über Eltern, die keine Zeit für
ihre Kinder haben und über den stressgeplagten Menschen, der unfähig
geworden ist, Zärtlichkeit zu geben und empfangen.
4) Horst Theiss, unser Pferdefllüsterer mit seinem Beitrag über
ein Pferderennen, bei dem er trotz übermächtiger Konkurrenz den
dritten Platz machen „musste“, weil ein paar Kinder unter den
Zuschauern dies so wünschten.
5) Manfred Trautmann, habe seinen Beitrag leider vergessen
6) Veit Walther mit einer sehr geistreichen „Cowboy-Story“ aus
dem wilden Westen, in die Neuzeit verlegt.
7) Friedeborg Stisser mit ihrer virtuellen Begegnungsgeschichte über
zwei junge Mensche, die sich per SMS ineinander verlieben.
8) Sibylle Böhmer-Rhawas mit einer erotischen Geschichte, in der
sie und ihre Mutter selbst mitspielt, im Stil des „Clubs der
erotischen Dichter“
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Datum:03.04.04 21:55  |
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der alternativ entstandene pressebericht (ebenso nicht
veröffentlicht)
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Das Foyer des neu gestalteten Stadt-Theaters gab den Rahmen für
den 41. Literatentreff. Mikrofon und Leselampe, gedämpftes Licht.
Eine Mischung aus exklusiver Gediegenheit und Futurismus.
Als Walter Koppe die über 25 Mitglieder und Gäste begrüsste,
hatte sich bereits eine angenehm offene, erwartungsvolle
inspirierende Stimmung eingestellt. Bis aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck
waren sie gekommen, mancher schwärmte, sah die Semptstadt zum
ersten mal.
So etwa Veit Walther, Poetry-Slam-Sieger zuletzt in Gröbenzell,
der eine Story aus dem Wilden Westen in die Gegenwart zu Mc
Donalds verlegte.
Zuvor sorgte der Beitrag des Freisingers Ludwig Zaccaro für Gesprächsstoff.
In seinem Aussteigerroman „Achava – Wir kommen wieder“ las
er ein Kapitel über die Wandlung des Rollstuhlfahrers Branco zum
nächtlichen Bergwanderer; provozierte damit auch Fragen nach
Heimat, Flucht oder Ankunft.
Für Wolfgang Ammer aus Haag an der Amper hat Heimat mit der
bayrischen Sprache zu tun. Entsprechend seine typisch hintersinnig
humorvollen Texte.
Mit der Germeringerin Mara Doro kam eine engagierte Liedermacherin
ins Erdinger Stadt-Theater. Emotional, wie sie mit fast zitternder
Stimme Ungerechtigkeiten beklagt; und dann zu tiefst melodiös mit
viel Gefühl und ihrer Neufassung der „goldenen 50 Jahre“ das
Publikum in ihren Bann zog.
Ghostwriter Horst Theis, nebenbei Vorsitzender im Taufkirchener
Reitverein gefiel sich in der Rolle des Aussenseiters beim
Springreiten. Von einer Gruppe von Kindern lässt er sich mit viel
Applaus bis auf den dritten Platz nach vorne treiben.
Mit dem Erdinger Manfred Trautmann, bekannt aus satirischen
Lesungen (so am 19.04. mit Albert Siegl in der Stadtbücherei
Erding) baute er in der Kurzgeschichte „Dampflok“ eine
aufmerksame Spannung auf, welche sich eher beifällig in einem
Nebensatz löst.
Friedeborg Stisser aus Velden, eben von der Leipziger Buchmesse
zurück, versetzte sich in neumediale Erlebniswelten und präsentierte
eine virtuelle Begegnungsgeschichte zweier junger Menschen, die
sich per SMS verlieben.
Bestimmten Herrenbesuchen nicht abgeneigt, steigerte Sibylle Böhmer-Rawas,
Autorin und Künstlerin aus Erding (Ausstellung ab 25.06. im
Frauenkircherl) den erotischen Aspekt der Literatur.
Die Mischung und Überschneidung der Kunstformen ist für den
Erdinger Literatentreff durchaus typisch. Sie gilt innerhalb der
Serie der Zeitschriften „Gedanken-Sprung“, die der Erdinger
Literatentreff demnächst zum achten Mal herausgibt (erhältlich
ab 07.04. in den Buchhandlungen im Landkreis Erding!). Natürlich
finden sich hier viele der genannten Texte, aber auch
Illustrationen von Künstlern.
Und auch die Lesungen in den nächsten Monaten, etwa am 04.05. zur
Buchpräsentation von Marta Melniczuk in der Stadtbücherei
Ebersberg, oder während der Dorfener Kulturnacht am 25.07. geben
Zeugnis, dass sich Musik, Kunst und Literatur durchaus vertragen.
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Datum:06.04.04 15:45  |
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Hallo Walter, hallo Ihr Lieben!
Ganz herzlich möchte ich mich bedanken auch auf diesem Wege
nochmals für den gelungenen und stimmungsvollen Abend mit Euch im
neuen Erdinger Stadttheater und die herzliche Gastfreundschaft. Es
tat gut, bei so vielen gleichgesinnten Menschen zu sein, die das
Nachdenken nicht aufgegeben haben, sondern über den tieferen Sinn
des Seins sich doch noch ihre eigenen Ansichten machen und sie
auch ausdrücken und (mit)teilen.Und auch mit Menschen, die Humor
und satirischen Betrachtungsweisen das Wort geben können. Gebannt
verfolgte ich so manche Beschreibung, deren Bild mir greifbar vor
Augen stand, Lächeln in Herz und Gesicht brachten humorvolle
Worte und zur Nachdenklichkeit bewog mich auch die eine oder
andere tiefgründige Geschichte. Fast dachte ich gar nicht mehr an
meine Texte, so beeindruckend waren die Worte, denen ich lauschen
konnte. Mußte ich mich doch tatsächlich erst kurz einsammeln, um
auch meinen Beitrag dem Publikum darbieten zu können. Habt Dank für
den Applaus und das Gefühl, verstanden zu werden und auch für
die geäußerte Zustimmung zu den angesprochenen bzw. angesungenen
Themen. Gemeinsam können wir Veränderungen bewirken:
"Synergie, Gemeinschaft, für alle der Hauptgewinn!"
Ich freue mich darauf, wieder einmal bei Euch zu Gast sein zu können.
Herzliche Grüße
Mara Doro
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Datum: 06.04.04 17:42  |
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Liebe Mara Doro,
Dein Lob tut sehr gut.
Schade, dass keine Presse dabei war, auch kein Filmer. Der
Fotograf hat sich nicht mehr gemeldet; war ohnehin aus ganz
anderen Gründen da. Leider gibt es auch manch komische Leute
-zumindest versteh ich sie nicht.
Und grad deswegen tun mir Leute gut, die grad heraus sind, dabei
geht es nicht darum nur Lob zu ernten, sondern offene und ehrliche
Worte, die auch Kritik einschliesst, wenn sie konstruktiv ist; so
dass man weis, woran man ist; um für sich lernen zu können. Wenn
sie das mit Kunst, Literatur oder Gesang verknüpfen können, um
so besser.
Übrigens war und ist das Wort „Synergie“ (eigentlich immer
noch) mein Lieblingswort. Es galt in Wismar an der Ostsee, wo ich
Architektur studierte, einmal als ausgemacht, dass ich für jedes
Mal, wo ich das Wort gebrauchte, eine Flasche Wein zahlen muss.
Und ich kann mich an manche Abende erinnern, die wurden feuchtfröhlich.
Auch ich fände es sehr schön, könnten sich Abende wie zuletzt
im Stadt-Theater möglichst häufig wiederholen. Auf jeden Fall
bleibst Du über unsere Termine informiert.
Herzliche Grüsse,
Walter Koppe
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