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Das Treffen am 08.06.03 ein Ende mit Schrecken - besser als ein Schrecken ohne Ende |
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Es war ganz wichtig, daß wir (Bruno Neri, Sibylle Boehmer-Rawas, Wolfi
Hofer, Thom Delißen und ich, Walter Koppe) uns einen Platz im Freien
gesucht hatten. Der von Bruno zu Beginn angemahnte Ton hielt nur wenige Minuten. Thom sprach mich mit Herr Koppe an, danach Sibylle Thom mit Herr Delißen. Daraufhin wiederum fiel Wolfi Sibylle ins Wort: "Sind wir jetzt dabei uns per Sie anzureden?". Die Einseitigkeit von Wolfi verwunderte mich. Ich machte ihn drauf aufmerksam, warum ihm dies nun erst bei Sibylle und nicht zuvor bei Thom aufgefallen sei - diese Einseitigkeit hielt bis zum Ende an. Z. B. wehrte er Sibylles Einwände Thom gegenüber damit ab, wir sollten "die alten Geschichten endlich ruhen lassen" indem er wenige Minuten später einen von Sibylle in ihn persönlich verfassten Brief (aus der Zeit unseres 16. Treffens, also vor 16 Monaten!) aus seiner Tasche holte, in der sie ihn kritisiert hatte, weil sie sich ihm gegenüber im Gedanken-Sprung Nr. 3 unterpräsentiert fühlte). Unheimlich selbstsicher widersprach er sich ständig selbst, so daß ich ihn immer wieder verwundert ansah, doch lächelte er nur seltsam, als stünde er allwissend und abgehoben über uns alle - nur leider auch entgegen der Realität, und Thom, dessen Augen sich hinter seiner dunklen Sonnenbrille verbargen, schwieg dazu. Als ich Wolfi auf seine Widersprüche aufmerksam mache, fällt er mir ins Wort, später versuche ich wiederholt den eigenen Standpunkt zu erklären, doch wieder komme ich nicht weit. Als ich die Situation beschreibe, wie Thom und Wolfi gemeinsam an den Ort kamen, fährt mich Wolfi als "paranoid" an (- eben genau als das, was Thom ist!) - und genau der zückt dann seine digitale Kamera, um festzuhalten, falls ich durchdrehe, tue ihm allerdings den Gefallen nicht.
Die Frage von Bruno an Thom gleich zu
Beginn, ob er sich denn als Herausgeber des Gedanken-Sprung sehe,
bejaht er trotzig. "Wir hätten ihn doch dazu gemacht, der Walter sei
selbst schuld" - meint er lächelnd und in zynischem Ton.
Ich und Sibylle führten die zahlreichen
Redaktionssitzungen an, die verschiedenen Mitwirkenden, die vielen, die
an Ideen beitrugen, auch Juliane Hutterer, der der Name
"Gedanken-Sprung" eingefallen war, alle an der Arbeit beteiligten, der
Rolle von Sibylle als Gastgeberin dieser Treffen, und zuletzt als die,
welche den Gedanken-Sprung zu Verlagen mach München brachte und es
heute bereut, den selben Fehler wie ich gemacht, und Thom dabei
mitgenommen zu haben. Dann erklärte er, daß sein Ziel eine "globale" Ausrichtung der Zeitschrift sei; begründete das auf Nachfrage mit André Körber, der sich einige Zeit in Südamerika aufhielt.
Wenn Thom eine professionelle und globale
Ausrichtung gelänge, wie könnte dies zu Wolfis Vorstellung passen, für
den der Gedanken-Sprung wichtig ist, um sich dort selbst zu
präsentieren?
Auf diese Weise entstanden im
Heft 2, Seite 60 "Frontiere final", S 66 "Take a ride" und 69 "o. T." Ich riet ihm damals vor einer eigenen Delißen-Ausstellung im Landratsamt ab, die er fest vor hatte - und immer noch vor hat. Am Ende der Vernissage der Jahresausstellung des KVE stand er bereits vor Kulturreferent Sattelmeier, doch glücklicherweise für Thom hatte dieser für ihn keine Zeit. In dieser Zeit (Anfang Oktober 2002) passierten eine ganze Reihe von Dingen, die mich endgültig aufrüttelten. Da war z. B. die immer aggressiver werdende uneinsichtige Weise, mit der er Presseberichte zum Kultur- und Bürgerhaus schreiben wollte, die grenzenlose Power und unüberlegte Art, die er in solche Aktivitäten hineinsteckte.
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Erstmals wende ich mich an Sibylle: "Ich hab ein komisches Gefühl, mir
kommt Thom wie ein Luftballon vor, der nahe am platzen ist. Sibylle
nahm meine Warnung zunächst nicht ernst, wird sich kurze Zeit später
aber recht gut an diese Worte erinnern. Er verdreht sämtliche Realitäten, indem er mich egozentrisch nennt, damit also genau jene Eigenschaft verwendet, für die er das Musterbeispiel abgibt, wenn er in beispielloser Art und Weise sich ohne Rücksichten auf Kosten der anderen und auf eitelster Art zu profilieren sucht; ohne Sinn für Maß. Einige Tage später hatte ich mich vom letzten Literantentreff begeistern lassen, schrieb am 11.10.02 folgenden Kommentar ins S6-Kulturforum:
"wer weis schon zuvor, in welche richtung die post abgeht - Rechts dann die Pressemitteilung vom Treffen (EA vom 26.10.02), von Thom
Delißen verfaßt, mit Delißen-Bild und dem eigenem Text; |
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Nur wenige Tage später: Rechts der Zeitungsartikel vom 30.10. im Erdinger Anzeiger, in dem Thom Delissen im Namen der Erdinger Literaten e. V. und natürlich erneut ohne Rücksprache mit diesem, Vizelandrat Max Gotz u. a. "Scheuklappendenken", "dreistes Ansinnen", "vernebelte Aussagen eines Mannes, der gerne mitreden" und sich "profilieren" möchte, vorwirft.
Darunter hat sich Michaela in einem weiterem Leserbrief "geopfert", um dem von Thom mehr Gewicht zu verleihen. Wieder stellten wir Thom zur Rede.
Doch der reagierte vollkommen uneinsichtig; trotzig.
Während sich Sibylle über die Presse distanziert, telefonierte ich mit Max Gotz, entschuldigte mich für Thom.
Thom hat bis heute nichts eingesehen, und
ist auch weiterhin der Meinung, im Recht zu sein. Und ständig mache ich
immer wieder die gleiche Erfahrung: Zu Eigenkritik ist er nicht
imstande.
Sibylle nennt es Projektion, anderen gegenüber genau die Fehler vorzuwerfen, die man selbst besitzt Genauso schlüpft Thom im S6-Kulturforum ( hier ) dann in die Maske des kleinen Freiheitshelden Frodo im Kampf gegen die Schwarzen Reiter, oder eines David im Kampf gegen Goliath. Das einfachst mögliche Ziel, schlicht und naiv, um davon abzulenken, daß er selbst derjenige ist, der auf aggressive Weise stets die anderen angreift.
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Delißen ist alkoholkrank. Er kann
sich kaum in die Motive anderer hineinversetzen. Um selbstbewusst aufzutreten
greift er zu Drogen, hat aus diesem Grund seit langem keinen Führerschein mehr.
Nach dessen Einnahme wächst er für kurze Zeit über sich hinaus. Kurz vor dem Artikel wurde ich im Anschluss
an einer Bürgerversammlung zu dem ich ihn mitnahm (wir trugen kurz zuvor dort
die Idee zum Kultur- und Bürgerhaus im ehem. Postgebäude vor), Zeuge eines
sehr heftigen epileptischen Anfalls. Bevor er stürzte warf ich mich unter ihn,
fing ihn auf, hielt ihn fest. Er schlug wild um sich. Als er im Kreiskrankenhaus
aufwachte, wunderte er sich, daß er "diesmal" keine Verletzungen
davongetragen hatte. Zu diesem Vorfall gibt es Zeugen, z. b. CSU-Stadtrat Dr. Bauer,
die SPD-Stadträte Niestroy und Kronseder, ... Es gibt eine ganze Reihe anderer
sehr merkwürdiger Erlebnisse. Im Gespräch andern gegenüber gebrauchte er für
sich den Titel „Chefredakteur“ inflationär, stellte sich schließlich als Vorsitzender
des Literatentreffs vor. Auch heute noch erzählt er, der Gedanken-Sprung wäre
„sein Kind“, und ausschließlich sein Produkt. Leider haben sich viele davon
beeindrucken und täuschen lassen, sind völlig ahnungslos und nehmen ihm das ab. Ich habe keine Lust dazu, mich
widert es an, aber zwischen dem was Thom nach Außen gibt und dem was er tut,
liegen Welten. Ich warne davor. Er präsentiert sich als Frieden und greift an,
ist aggressiv. Er ist der Krieg! Es geht ihm auch nicht um irgendeine Philosophie. Es geht nur um ihn und sonst um niemanden. Für Thom selbst gibt es nur ein ganz Oben oder ein ganz Unten, und sobald er Oben ist, genügt ihm das nicht. Das scheint eine Folgewirkung seiner Krankheit, seiner Wahnideen. Er hüllt sich in große beeindruckende und „globale“ Worte, aber es sind Hülsen, es befindet sich kein Inhalt, keinerlei Wert darin. Ich sehe die Gefahr, dass sich gerade labile Leute von ihm beeindrucken und führen lassen könnten. Nach einer Veranstaltung gegen den Irak-Krieg am Schrannenplatz bekomme ich mit, daß sich Kabarettistin Martina Ottmann bei Thom bedankt, bietet ihm einen Rhetorik-Kurs. Sie möchte sich damit für den Zeitungsartikel im Erdinger Anzeiger vom 30. Treffen bedanken, als Martina innerhalb unseres Rahmens einen Auftritt im Atelierhaus hatte, weil er im folgenden Presseartikel für ihre Veranstaltungen, u. a. in der "Lach- und Schieß" geworben habe. Soll ich den beiden nun ins Gespräch fallen, und erklären, dass sie diese Textstelle allein mir zu verdanken hat? Genau diese Werbung ergänzte ich am Ende des Presseberichts, den Thom lediglich vorformuliert hatte. Natürlich fiel es Thom nicht ein, dies richtig zu stellen. Eine riesige Anzahl weiterer Einzelerlebnisse, zuletzt auch von anderen in ähnlicher Form bestätigt, möchte ich hier ergänzen: |
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Im Sommer 2002 hatte ich für den Literatentreff eine email-Adresse
eröffnet, welche allen aus unserer Gruppe offen stehen sollte. Diese lautete: "Erdinger Literaten" lited1@yahoo.de. Das Kennwort gab ich an alle im Inner Circle weiter. (rechts oben ein typisches Mail von Wolfi an diese Adresse) Eines Tags wunderte ich mich: ich hatte von dieser Adresse aus irgendeine Idee an Wolfi weitergeleitet, nun bedankte der sich bei Thom dafür, um die Idee mit ihm weiter zu diskutierten. Weil es mir damals nicht wichtig genug erschien, beließ ich es dabei, doch dann fiel mir des Rätsels Lösung auf. Thom hatte sich die email-Adresse angeeignet, hatte den Namen "Erdinger Literaten" durch "Thom Delissen" ersetzt. Rechts unten ein konkretes Beispiel, wie ein eigenes Mail bei Wolfi Hofer ankam: Da ihm lited1@yahoo.de nicht reicht, richtet er die zusätzliche emailadresse erdinger-literaten@web.de ein, über die er, vieles ohne Rücksprache für den Erdinger Literatentreff ausmachte.
Später erfuhr ich, dass manche Autoren und Künstler Texte und Bilder an Delißen schickten, weil sie dachten, diese kämen in den nächsten Gedanken-Sprung. Statt dessen tauchten sie später in seiner Zeitschrift "Schrieb" auf, die er zunächst als "konkurrierende" Zeitschrift bezeichnet. Die Autoren und Künstler, z. B. Marta Melniczuk, Sonja Lenz, Wolfgang Ammer, Max Matthes, ... vereinnahmte er ohne Rücksprache ganz selbstverständlich für seine Seite. Nachdem sich viele der Autoren auch deshalb von Thoms Schrieb distanzieren, weil die Zeitschrift in der Presse als "Konkurrenz zum Gedanken-Sprung" beschrieben wurde, hieß es in allen folgenden Presseberichten ausdrücklich "keine Konkurrenz... " - aus einer taktischen Not heraus. |
An: "Erdinger Literaten" lited1@yahoo.de
HI!
Wahrscheinlich findet am 30.05.2003 entweder in der Stadthalle Erding
oder sogar in einem Schloß (wo weiß ich nicht genau) ein Abend mit
einem Weltrekordversuch und Spendensammlung für unseren Verein "Mit
Sicherheit für eine gute Sache" statt. Servus Wolf
An: "Thom Delißen" lited1@yahoo.de Thom Delißen schrieb:
> hallo wolfi, |
Im Telefongespräch mit unsrer Gesprächspartnerin im Stadttheater stellt er mich als "Zweiter im Vorstand" vor
Solche
Dinge passierten ständig, und sie sind stellvertretend für die
zahlreichen Gespräche, die er vollkommen ohne Rücksprache führte.
Es geht nicht darum, Thom seine Qualtitäten abzusprechen, und dass
er Gelegenheiten nutzt, um sich zu entwickeln und zu präsentieren - ich
bestärkte ihn darin auch, ich stelle mich anderen gegenüber nur selten
als Vorsitzender vor, weil es mir nicht wichtig war, eher tat ich das mit ihm,
präsentierte ihn als "Chefherausgeber", obwohl mir das ständige und krampfhafte
nach Anerkennung Heischende auf die Nerven ging.
"Wie war ich heute?"
"Waren wir in der Zeitung?"
Umgekehrt denkt er gar nicht daran, einmal anderen Anerkennung zu geben; dies würde ja sein eigenes Licht verkleinern.
Auf diese Weise wiederum gelang es ihm, sich nach Außen als
Ansprechpartner des Literatentreffs darzustellen. Dazu trug auch bei,
dass lange nur seine Adresse im Gedanken-Sprung stand.
So wiederum kam der Kontakt zwischen Mike Landau und Thom zustande, der
dann nicht den Erdinger Literatentreff, sondern in Falschkenntnis Thom
(alias "Erdings Literatentreff") zum Ansprechpartner von "Ambience"
machte, schließlich mangels Verständnis über irgendwelche Zusammenhänge im
Literatentreff den "Ballon" Thom derart aufblies, bis dieser ohne
Rücksicht nun erst recht glaubte, Entscheidungen ohne Rücksprache treffen zu
können, und sich über alle zu stellen.
In den letzten drei Tagen vor Erscheinen der ersten Auflage des
Gedanken-Sprung Nr. 7 hatte ich 20 Stunden vorwiegend deswegen an Thoms
PC verbracht, um dessen verlorene Daten neu zu erstellen.
Den Grund für den Datenverlust erklärte er mir damit, dass er vor der
Installation
seines neuen Betriebssystems zwar alle Daten versucht hat zu sichern,
dass dies aber schließlich nur für die oberste Datenebene funktioniert
hätte.
An einem dieser Nachmittage, ich bin dabei, die davon betroffenen
Bios-Seiten neu zu gestalten, erhält Thom einen Anruf von Wolfgang J. Bekh; und zwar eine Einladung ins Gasthaus Mayr Wirt, wo
dieser am Abend
ein Referat zu einem heimischen Autor des 18. Jahrhundert hält.
Thom fragt mich, ob er da hingehen kann, ich bin einverstanden, sage ihm, dass ich schon allein zurecht komme, und
arbeite dann bis Thom zurückkommt, einige Stunden alleine weiter.
Hinterher erfuhr ich von Sibylle, dass Thom an sie weitergab, ich wäre
Schuld gewesen,
weil ich
Herrn Algasinger vom Copy-Shop gegenüber den zuvor vereinbarten Termin
(Kopie der ersten Auflage) nicht eingehalten hätte (er hatte die Dateien
verloren und ich hatte sie wieder hergestellt!), und dass man sich
auf mich nicht verlassen
kann
- auf diese Weise also spielt er andere gegeneinander aus!
Als ich von ihm eine Erklärung fordere entgegnet er mir, ich würde seine Gastfreundschaft nicht wert schätzen
- immerhin hätte er mir ja gestattet, mich in seinem Arbeitszimmer aufzuhalten
- während er selbst den Termin bei Bekh wahrnahm, um auf diese Weise seinen
Kontakt zu ihm zu vertiefen.
So verhält es sich wohl auch mit diesem
Schreiben. Falls ich es öffentlich mache, bin ich für die Folgen zuständig.
Wenn ich es nicht öffentlich mache, fragen vielleicht andere, wieso hast Du uns
nicht gewarnt?
Sibylle (per email an Manfred Trautmann und Friedeborg Stisser)
Hallo, Ihr alle, die Ihr damals nicht dabei wart. Thom D. hat noch vor einem Jahr nicht nur Walter als "Trottel" und "Vollidiot" bezeichnet und vor allen Literaten als lächerlich und völlig unfähig hin gestellt, den von ihm, Walter, initierten Literatentreff zu führen. Er hat gleichzeitig mich wochenlang in täglichen emails verhöhnt und bedroht, er werde mich "abwählen lassen", "altes Mädchen" du solltest dir mal lieber eine neue Gesichtscreme kaufen "gegen deine welke Haut". Gleichzeitig hat er mir mehrmals Ideen ("Bücherverbrennung", worüber ich einen Artikel im GS bringen wollte, einfach weg genommen, sich selber im Internet schlau gemacht und dann einen fulminanten Aufruf zum Gedenken an die Bücherverbrennung unter seinem Namen eingefügt). Am Pfingstmontag 2003 hat er, zusammen mit Wolfgang Hofer, und sichtbar unter dem Einfluss eben genommener Drogen, uns bedroht und beleidigt. Der stille Bruno Neri war Zeuge. Ich habe den Tagungsort daraufhin unter Protest verlassen. Zwei Tage später stellte sich Thom als alleinigen Redakteur des Literatentreff und GS in der Presse vor, um per Pressemitteilung zur Einsendung von Illustrationen zu dem neuen GS8 aufzurufen, der unter dem Thema "Heimat" stehen sollte, nachdem er den vorigen GS im Alleingang vor allem mit der Darstellung nackter Frauen (Akte von B. Klemm und P. Fuetterer) bestückt hatte. Dies trug uns den Kommentar von Mike Landau ein, wir hätten einen literarischen Playboy gemacht. Thom schwenkte im Schnelldurchgang zum Thema "Heimat" um, machte das ohne weiteres in der Presse publik. Erst dann schrieb ich meinerseits eine Pressemitteilung, in der ich betonte, dass diese Aktion nicht mit uns, Walter und mir als Vorsitzende abgesprochen sei, sondern ein mit Gewalt durch gesetzter Alleingang von Thom D. Daraufhin trat T. zurück, samt Wolfgang H., nicht ohne in den folgenden Lesungen immer wieder zu versuchen, sich erneut in unsere Treffen hinein zu drängen. Sog. "Friedensangebote" an Walter klangen genau so aggressiv wie alles vorher gegangenen Aktionen. - Mit so einem Mann gibt es niemals einen "lockeren" Umgang. Es gibt auch kein Vergessen, dazu ist er zu gefährlich, skrupellos und unberechenbar. Alle Kontakte, die T. hat oder vorgibt zu haben, hat er von Walter, der hier geboren und aufgewachsen ist, und wo W. durch seinen kommunikativen Charkater viele Freunde gewonnen hat. Grüsse, Sibylle.