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Walter Koppe
Bundestagskandidat der Linken

für ED/EBE (Wahlkreis 214)
 
Hans Schmidmayer (SPD)
 
Großfamilie Schmidmayer 
 - Urgroßvater (links) gründete die erste linke Partei in Erding
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mein Großvater mütterlicherseits
Hans Schmidmayer (1889 - 1967) 
von 1948 - 66: SPD-Bürgermeister in Erding

mein Großvater väterlicherseits
Adolf Koppe (1893 - 1958) 
1928 - 33: Sächs. Abgeordneter der NSDAP 

1933 - 39: eingesetzter Bürgermeister in Freilassing (Obb.) 
1939 - 45: eingesetzter Bürgermeister in Dolzig (Polen) 
In Erding wird er zum Jazz-Musiker


Während mir mein Schmidmayer-Opa seit meiner Kindheit lange vollkommen verklärt erschien, brauchte ich recht lange, um mich bzgl. meines Koppe-Opas kundig zu machen. Bereut habe ich das nicht, war schließlich froh, in ihm eher einen Musiker (Geigen-Virtuosen, seine Frau war Opernsängerin, mit Auftritten z.B. an der Mailänder Scala) und beinahe schon positiven Initiator konstruktiver Projekte gefunden zu haben. Schrecklich genug, dass er in seinem Glauben das Nazi-Regime inkl. der letztendlich menschenverachtenden Praxis unterstützt hat. Den autoritären Erziehungsstil gab er über seine Kinder auch an mich weiter. Ich flüchtete davor, wendete mich gerade auch deshalb nach Links, fand und schätzte zunächst bei den Grünen den Wert offener Diskussionen, atmete spät und sehnsüchtig den frischen Atem antiautoritäre Erziehung. 

Über meinen Schmidmayer-Großvater hatte ich vor einigen Jahren  folgende Information inkl. ganz persönlicher Erinnerungen zusammen getragen, 
siehe: http://www.erding-life.de/xed/schmidm-00.html

Über meinen Koppe-Großvater existiert ein autobiographisches Buch meiner in die USA ausgewanderte Tante Gudrun (Koppe) Everett über die Flucht von Dolzig bis Erding, der sie schließlich in die USA führte, 
siehe: "I can't forget"
habe mir außerdem eine Reihe Informationen aus dem Rathaus Freilassing besorgt.

 


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