Jusos in Erding
2. von links: Joh. Hintermaier (Platz 11 auf SPD-Stadt- u. Kreisratsliste), daneben Scheib und Daniel Fritsch (Jusos-Vorsitzender)

auf ihrer ersten Bezirksversammlung nach Wiedergründung kritisieren die Jusos am 02.02.02 im Gasth. Mayr Wirt die Jugendpolitik der Stadt Erding

Bestätigt u. a. durch Vertreter von Schulen oder der Jugendparlamentsinitiative fehle es an jugendgerechten Kultur- und Freizeitangeboten. Die vorhandenen Möglichkeiten (Cafés, Kino, usw.) seien zu teuer und orientierten sich zumeist nicht an den Bedürfnissen Jugendlicher.
Und auf das Angebot der Stadt Erding (Jugendzentrum) treffe immer noch der altbekannte Vorwurf zu, daß es mit seinem Programm nur für einen kleinen Teil die Erdinger Jugendlichen anspreche.
Auch die Erweiterung des Angebots durch die Aufstellung profisorischer Baucontainer in Altenerding könne kaum eine Verbesserung bewirken, da sie nur Jugendliche bis 15 Jahre diene; außerdem wären die Container zu klein und mit 100.000 DM zu teuer, und höchstens Platz zum 'Abhängen' (zur 'Jugendverwahrung') böten.
Die Forderung nach einem zweiten Jugendzentrum sei seit Jahren bekannt, und für ein schlüssiges Konzept und einem Ort, in welchem Konzerte, Kleinkunst, Parties, sinnvolle Freizeitbeschäftigung stattfindet, allerhöchste Zeit.
Dabei sei man durchaus bereit, sich mit Künstlern, Literaten oder anderen Vereinen innerhalb eines Bürgerhauses zu arrangieren.
Für die von Gesellschaft und Politik stets geforderte Eigeninitiative und -verantwortlichkeit sei man durchaus bereit und fordere hier mehr Bereitschaft von seiten der Stadträte

weiteres demnächst auch über: www.jusos-erding.de