Bauernfeind (Stadt Erding)
| contra
| Bodo Gsedl (KVE)
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Kein Sonderrecht für Kunstverein Erding Stadtrat am 18.04. gegen zweiwöchige Ausstellung im Frauenkircherl |
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Vom 24.10. - 10.11. findet auch diesmal wieder die Jahresausstellung des KVE statt. Soweit schön und gut; und eigentlich auch wunderbar. Jedoch der wunderbare Ort der Ausstellung, zu mindest einer von zweien, das Frauenkircherl im Zentrum von Erding wird zum Symbol; erscheint wie ein strategisch wichtiges Feld innerhalb eines Schachbretts: Kunst und Politik heißen die Spieler; die Gegenspieler.
Der Zug des Kunstvereins, dessen starke Mitgliederzahl als Argument für eine Verlängerung der Ausstellung vorzubringen, auch das Jubiläum der 20. Jahresausstellung mit ins Feld zu führen, um sich auf dem begehrten und zentralen Feld Frauenkircherl zwei Wochen aufhalten zu können, beantwortete die Ratsmehrheit mit dem Gegenzug, der auf den ersten Blick durchaus logisch begründet scheint:
Stellvertretend hätte man auch gleich die Frage nach einem Kommunikationszentrum, einem Bürgerhaus, einer festen Institution der Kunst und Kultur stellen können; so wie sie auch in Ansätzen von ödp-Stadtfrau Bendl vorgebracht wurde.
Dabei könnte man die Anfrage des KVE durchaus in dieser Richtung verstehen: Es geht überhaupt nicht darum, Künstler untereinander auszuspielen, weil der eine vielleicht eine längere Ausstellungszeit erhält als der andere, sondern darum, den Ort Frauenkircherl in Richtung eines festen kommunikativen Ortes zu öffnen und im Bewußtsein der Bürger zu verankern, welche aussagt: dies ist ein offener Ort, und ein Forum der Kunst und Kultur, welcher auch im übertragenem Sinn ganz einfach offen ist.
Es geht also auch nicht darum, andere Ausstellungsorte zu nutzen, wie etwa irgendwelche Schulen oder Bankräumlichkeiten weit ausserhalb der Stadtmitte (Steinberger), die kaum gefunden werden(!); |
heiß begehrt: Das Frauenkircherl
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