Im Mittelpunkt stand die Forderung eines zweites und autonomes Jugendzentrum in Erding, welches u. a. von Erdings Jusos propagiert wird. Während Aktive des bestehenden Jugendzentrums "Optimal" dieses als ausreichend betrachteten und bei Realisierung einer solchen Forderung eher Chaos befürchten, verteidigten Jugendliche aus der Dorfener JuZ-Szene ihren autonomen Status und
deren Möglichkeiten, und solidarisierten sich mit der Forderung der Jusos.
Auch Petra Heilmann könne sich durchaus ein zweites, selbstverwaltetes Jugendzentrum vorstellen; allerdings lud sie die Jugendlichen ein, daneben doch auch die Räumlichkeiten des bestehenden JuZ besser zu nutzen (siehe auch xED-Interview: hier).
Die Fronten, vor allem zwischen Bauernfeind und der Dorfener Antifa-Jugendszene, knallten von Anfang an recht unversöhnlich aufeinander. War die Meinung eines Dorfeners auf das Erdinger JuZ: "Hier würde ich nie meine nie meine Jugend verbringen", so gab Erdings Bürgermeister zur Antwort, daß sich diese nicht in Erdinger Angelegenheiten einmischen sollen.
Ob dies dann auch gegen die aus Kronach stammende stellvertretende SPD-Landesvorsitzende gemeint
hat?
Nur Moderatorin Kronawitter und den weiteren geladenen Kräften war es zu verdanken, daß sich die Diskussion nicht bereits vorzeitig auflöste.
So machten Steinberger und Kronseder den Jugendlichen Mut, ein Konzept für ihre Forderungen aufzustellen, um sich dann an die verschiedenen Träger zu wenden.
Inzwischen, so Erdings Juso-Vorsitzender Jo Hintermeier, gäbe es bereits einen eigenen Verein, mit dem durchaus geglückt scheinenden Namen "AntifaD", weil er nebst Anspielung auf das Dorfener JuZ auch manch Situation wie Diskussionsveranstaltung durchaus treffend karikiert.
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