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| Ausstellung "Bilder - Kaleidoskop" Acrylbilder im Frauenkircherl am Schrannenplatz Erding vom 8.-13.03.03 |
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Neue Arbeiten in grossformatigen Acrylbildern zeigten Gabriele Abs, Freising, Mona Gruber, Nandlstadt, Sonja Lenz, Bruckberg, Edeltraut Vetter, Zolling, Anita Ziegner, Allershausen, unter der Leitung der bekannten Malerin Jutta Töpfer, Erding.
Aus Jutta Töpfers angebotenen Acryl- und Aquarallkursen formierte sich dieser Kreis Frauen, der teilweise schon 6 Jahre zusammen mit nicht nachlassender Begeisterung eigene Entwicklungen verfolgt, zur eigenen Handschrift findet. War in der ersten gemeinsamen Ausstellung in der VHS-Freising noch das Ringen mit der Technik vordergründig, sich die Gruppe am Stil von Jutta Töpfer orientierte, so zeigte die zweite Ausstellung in Moosburg im Zehentstadl bereits starke Differenziertheit, mit dem gemeinsamen Thema "Körper" umzugehen. Wir waren fasziniert von Muskelspiel und Knochenschatten, von Hautflächen und Proportionen. Ein männliches Modell musste her, grossformatige, individuelle, subtil erfühlte Bilder entstanden. Im Frauenkircherl fanden wir uns jetzt zwei Jahre später wieder zusammen. Die Gruppe hatte ohne mich weitergearbeitet, ich hatte mich ausgeklinkt, denn neben der Malerei ist die Lyrik vordergründig geworden. Jutta Töpfer überraschte mich mit dem Thema Segel und Wasser, ich spüre ihren Aufbruch, ihr "Davonsegeln". Das ihr so wichtige Thema "Körper" will sie jedoch nach diesem Zyklus, der ganz bewusst für eine grosse Galerie in Norddeutschland entstand, weiterverfolgen. | ![]() Begrüßung: Erdings Kulturreferentin Sollanek
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Gabriele Abs, Anita Ziegner und Edeltraut Vetter zeigten sowohl bewegte Momentaufnahmen aus der dritten Welt, wie auch die Lust am Experiment, Abstraktionen entstanden. Mona Gruber verblüffte mit riesigen Einzelblüten. Ich selbst merke für mich immer stärker, dass es mir wichtig ist, Wort und Bild zu verbinden, Geschichten zu erzählen. Text, Schrift drängt sich in meine Komposition, ich lasse geschehen, warte bis Farbe und Form sich verbindet, "es mich malt". Es ist ein langer, ein oft quälender Prozess, erfolgreich beendet mit dem Glücksgefühl des Zulassen-Könnens, einer inneren Zufriedenheit.
Es drängten sich an die 150 Kunstinteressierte ins Frauenkircherl. Eine liebenvolle Laudatio von Jutta Töpfer an ihre Gruppe, ein engagierter junger Musiker, ein superbes Buffett. Die Vernissage ein voller Erfolg. Es wurde gefachsimpelt, es wurde bewundert, es wurde kritisiert, bewertet, es wurde diskutiert. Es war alles vorhanden, was eine Vernissage lebendig und immer wieder aufregend macht: sich inspirieren lassen, sich suchen und finden, lebendig sein und seine Freude am Tun mit anderen teilen. Sonja Lenz, am 20. März 2003 | ![]() zu Sonja Lenz |