|
|
 Leiterin der Stadtbücherei Germering, Frau Greif
 Liedermacherin Mara Green: "Was wird morgen sein?"
 Brian Burger, Herausgeber der Plattform-Anthologie 2002
 Frau Sauer von der Pfarrei St. Cäcilia mit Friedensworten aus der Bibel
 Eindrucksvolle Einblicke: Krahe stellt einen Freund aus dem Irak vor
 Sibylle Böhmer-Rawas: Autorin und Künstlerin vom Erdinger Literatentreff
 Musiker Martin Finsterlin und Schriftsteller Anton G. Leitner
 Monika Kleeblatt als Teil der Wortfamilie
 Thomas Krahe spielt Friedenslieder zum Mitsingen
 Schauspielerin Frau Köppl für die Pfarrei St. Martin
|
Begrüßung durch Frau Greif, der Leiterin der Stadtbücherei Germering
Prof. Dr. Heinar Keupp:
Krieg ist nicht technisch begrenzt!
Es wurden von den entwickelten Völkern Normen aufgestellt, die an der Kulturgemeinschaft teilhaben wollen, um Gefühle wie Liebe und Hass kontrollieren zu können.
Das Allerbeste ist, Worte sprechen zu lassen, aber daß "das Gute, das gegen das Böse kämpft", gibt es nur in der schlechten Literatur.
Brian Burger:
Über die Macht der Liebe und den Katze-gegen-die-Mäuse-Krieg
Über Achmed, der einen Berg auftürmt, um dem Mond nahe zu kommen, und ihn dann als Lampion über seinem Bett aufhängt.
Gerhard Salz:
Brecht: "Der Krieg wird nicht unnötig, wenn er nicht geführt wird, sondern nur, wenn er unnötig ist, braucht er nicht geführt zu werden"
Hesse: "Liebe ist höher als Hass, Friede ist höher als Krieg"
Frau Sauer:
Prophet Jesaia
Martin Pollok:
über eine Tafelrunde:
an Stühlen und Tischen - mit Bechern und Bierchen nahmen sie Platz ...
Thomas Krahe:
Seit seinem Besuch im Irak hat dieses Land für Thomas Krahe ein Gesicht. Frei nach Stefan Zweigs "Die Augen des Bruders" gehören die Menschen dort seitdem zur Familie.
Viele Menschen wissen dort mehr über uns als wir über sie.
Menschen umzubringen ist ein großes Verbrechen
- doch ein ganzes Volk durch einen Krieg umzubringen bedarf eines inszenierten Theaterstücks.
Seit dem Krieg von 1991 sterben durch uranhaltige Waffen unzählige Menschen an Leukämie
Seit dem Beginn der Sanktionen sterben täglich etwa 5000 Kinder an Hunger und Krankheiten
Dies sei das eigentliche Verbrechen.
Absurd, daß dorthin Soldaten geschickt werden, um diesen den Rest zu geben, während dort Menschen verhungern.
Krieg, so Krahe, kommt erst dann, wenn wir aufgeben, und keinen Druck mehr machen,
Ein Ziel ist es, 10.000 Menschen als lebende Schutzschilde in den Irak zu holen; der Politiker Gauweiler sei nur einer von vielen.
Sibylle Böhmer-Rawas:
.....
Florian Kleeblatt:
Frieden auf dem Papier finden ...
Anton G. Leitner und Martin Finsterlin
gekonnt, die Mischung von Finsterlings sphärisch entspannend- bis provozierende Gitarrenklänge mit ebensolcher Wortkunst von Lyriker und "DAS GEDICHT"-Herausgeber Leitner.
PAUSE
Dein Wort auf der Friedenstaube
Aktion "Germering macht Licht"
Monika Kleeblatt
verfolgt sensibel Spuren im Gras
Shevaya
Bitte treten Sie aus der Lichtschranke, sonst können wir nicht weiterfahren.
Gerichtet an die Tyrannen der Welt, die sich wie Außerirdische benehmen, und das mitten im Berufsverkehr
Tish Natar (vietnamesischer Friedensaktivist)???
Thomas Krahe
Auf der Gitarre: "Wollt ihr Krieg"
Es gibt nur einen Grund, wieso der Krieg noch nicht stattgefunden hat. Das ist der Widerstand der vielen Menschen
Frau Köppl
Eine bewegende Geschichte über Blutrache in Montenegro, bei der ein Junge verschweigt, von einer Kugel getroffen worden zu sein, um damit dem Kreislauf des Mordens zu brechen
Thom Delißen
las zwei Erzählungen "Märchen" und "Gute-Nacht Geschichte", in denen er sich in subtiler Art und Weise mit den Themen Krieg und der Vernichtung der Menschheit durch biologische Waffen auseinandersetzte.
Mara Green
"Together Now"
|
|
 Performance "Besprechung im Orga-Team der Veranstaltung"
 Prof. Dr. Heiner Keupp, Sozial- psychologe an der LMU München
 Gerhard Salz, Rezitator und Hörbuchsprecher
 Martin Pollok mit Nebenbuhler Rhymantiker
 die rund 70 aufmerksame Zuhörern in der Stadtbücherei sind beeindruckt
 Florian Kleeblatt: Frieden auf dem Papier finden
 Friedensbotschaften auf der Kinderinsel
 Shevaya von der Plattform Heimstetten und der Poetry-Salaam-Bewegung
 ... und das Publikum stimmt ein
 Thom Delissen vom Erdinger Literatentreff
|