Menschenwürdige Behandlung der Gefangenen im Krieg sichern!

Dringender Appell an die Botschaft der Vereinigten Staaten, für Menschenrechte aktiv zu werden
02.04.2003 - Peter Betz - Telefon: 0571/29456

"Sehr geehrter Herr Botschafter Coats, retten Sie mein Vertrauen in d i e Vereinigten Staaten, für die Menschenrechte und Menschenwürde kein hohles Gerede sind. Schaffen Sie Gerechtigkeit für die Menschen, die Ihrer Streitmacht ausgehliefert sind!
Achten Sie die Genfer Konventionen zum Schutz der Kriegsgefangenen."

Mit dem obigen Appell wandte sich heute unser BSV Mitglied Barbara Müller an den amerikanischen Botschafter und verwies auf das Foto aus einem US-Gefangenenlager, veröffentlicht auf der Titelseite der Frankfurter Rundschau von heute, dem 2-4-03.
Sie schrieb: "Muss ich glauben, was ich da sehe?
Ein Mann mit einem erschöpften Kind im Arm, Vater und Sohn. Ein Sohn, der seinem Vater nicht ins Gesicht sehen kann, weil der eine Maske tragen muss?
Ich bleibe beim Offensichtlichen und male mir die Situation nicht weiter aus..."
Die aktuelle Entwicklung der Kriegsführung im Irak bezieht Zivilisten in die Kampfhandlungen immer mehr mit ein. Selbstmordanschläge befördern dies.
Dennoch: Die Verantwortlichen der Alliierten dürfen nicht aus der Wertegemeinschaft entlassen werden, die die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dies können wir, die wir selber ZivilistInnen sind, einfordern.
Der BSV begrüßt diesen Appell. Wer diesen Aufruf an die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika selber unterstützen will kann das tun, indem er ein Fax sendet an den Botschafter der Vereinigten Staaten in Berlin, Daniel R. Coats, Neustädtische Kirchstr. 4-5, 10117 Berlin, Tel. 030/83050, Fax 030/2386290.

i.A. Peter Betz, Bund für Soziale Verteidigung
Schwarzer Weg 8, 32423 Minden, Tel. 0571/29456, Fax 0571/23019, e-mail: soziale_verteidigung@t-online.de, www.soziale-verteidigung.de.

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