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![]() Volksfrömmigkeit in Erding Ausstellung von 03.-09.05. im Frauenkircherl |
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Der historische Verein um Frau Kronseder hat es sich etwas kosten lassen, um die vorwiegend christich-katholischen Schätze aus den Haushalten der Umgebung zusammenzutragen und ausstellen zu dürfen.
Religiöse Symbole von der Taufe bis zur Bahre, von den Kommunionkerzen, deren Docht scheinbar erst ausgeblasen wurde, deren Wachstropfen aber schon seit Jahrhunderten unveränderbar festgewachsen sind; Zeugnisse von Heirat, von Gebet (Rosenkränze) oder Wallfahrten (Medaillen und Amulette) nach Altötting. Überaus weltlich realitätsnah das Bild, das den Schrecken der Bevölkerung bei der Überschwemmung des Sempttales anno 1778 darstellt, und auf dem Schloss Aufhausen und Hl. Blut zu erkennen ist, während die Türme von Erding und Aufkirchen, nur ganz zart angedeutet mit dem Hintergrund verschwimmt. Am interessantesten das Hauptbild an der Stirnseite, welches den "Tod Mariä" zeigt, denn dieser Kirchenschatz kehrt für eine Woche an seinen Bestimmungsort heim, den es bis ins Jahr 1800, offenbar als Hauptbild schmückte, möglicherweise dem Frauenkircherl auch seinen Namen gab, bevor es im Zuge der Säkularisation an ein Erdinger Bürgerhaus verkauft wurde.
Claudius Stein wird am Donnerstag, dem 08. Mai ab 19 Uhr in seinem Referat darauf eingehen, wenn er über die Säkularisation am Beispiel des Frauenkircherls spricht. Am 12.05.: ist ein weiteres Referat von Claudius Stein über einen Zeitzeugen der Säkularisation in Wörth geplant. |
![]() Frau Kronseder vom hist. Verein ![]() byzantinische Krippe ![]() Die Überschwemmung von 1778 ![]() "Tod Mariä" auf Heimatbesuch |
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