Klaus Breil,
wirtschaftspolitische Sprecher der FDP Bayern und Senior Portfolio
Manager, wird über Fragen der Alterssicherung referieren. Dabei wird er
- die politischen Fehler der
Vergangenheit benennen,
- die Herausforderung durch die
demografische Entwicklung darstellen und
- die sich daraus ergebenden
Aufgaben an die deutsche Politik aufzeigen.
Herr Breil, der auch aus ntv-Sendungen bekannt ist, stellt dar, dass aus der
demografischen Entwicklung in Deutschland heraus ein Verarmungsprozess in
Deutschland stattfinden wird, wie er seit Kriegsende nicht stattgefunden hat.
Deshalb muss die Altersvorsorge auf
ein neues Fundament gestellt werden.
Klaus Breil erläutert bei dieser Veranstaltung das Modell der FDP:
1.
Grundversorgung in der Höhe des Existenzminimums, finanziert im
Umlageverfahren als Pflichtversicherung für alle.
2.
Freiwillige Vorsorge nach dem Kapitaldeckungsverfahren und /oder
betriebliche Versicherung.
Bedenklich sind vor allem die Zahlen, wenn man 40 Jahre der Beitragszahlung in
die staatliche Rentenversicherung einer kapitalgedeckten Lebensversicherung
gegenüberstellt:
Heutige staatliche Rentenversicherung: Bei einer Einzahlung von 210.000,--€
(in 40 Jahren Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) ergibt sich für 20 Jahre
eine monatliche Rente von 1.625,--€.
Bei einer kapitalgedeckten Versicherung erhält man bei einer Einzahlung von
96.000,--€ einen Auszahlungsbetrag von 2.000,-- € pro Monat für 20 Jahre.
Angesichts dieser Zahlen sei eine Umstellung auf ein kapitalgedecktes
Verfahren zusätzlich zu einer umlagefinanzierten Mindestrente unerlässlich.
Klaus Breil: "Das Problem der demografischen Entwicklung in Deutschland
kann nur durch vermehrte Eigenvorsorge gelöst werden, dazu sind allerdings
Steuersenkungen notwendig, damit die Menschen die Eigenvorsorge auch bezahlen
können".