23..07.2004, 

19.30 Uhr im Gasthaus Mayr Wirt:

ALTERSVORSORGE ab 2006  -  Mathematik oder Ideologie?

Ein neues Fundament für die Altersvorsorge in Deutschland

 

Darüber, welches Konzept die FDP für eine zukunftsfähige Altersvorsorge in Deutschland hat, informiert

Herr Klaus Breil  

Klaus Breil,  wirtschaftspolitische Sprecher der FDP Bayern und Senior Portfolio Manager, wird über Fragen der Alterssicherung referieren. Dabei wird er

- die politischen Fehler der Vergangenheit benennen,

- die Herausforderung durch die demografische Entwicklung darstellen und

- die sich daraus ergebenden Aufgaben an die deutsche Politik  aufzeigen.


Herr Breil, der auch aus ntv-Sendungen bekannt ist, stellt dar, dass aus der demografischen Entwicklung in Deutschland heraus ein Verarmungsprozess in Deutschland stattfinden wird, wie er seit Kriegsende nicht stattgefunden hat.

Deshalb muss die Altersvorsorge auf ein neues Fundament gestellt werden.


Klaus Breil erläutert bei dieser Veranstaltung das Modell der FDP:

1.      Grundversorgung in der Höhe des Existenzminimums, finanziert im Umlageverfahren als Pflichtversicherung für alle.

2.      Freiwillige Vorsorge nach dem Kapitaldeckungsverfahren und /oder betriebliche Versicherung.


Bedenklich sind vor allem die Zahlen, wenn man 40 Jahre der Beitragszahlung in die staatliche Rentenversicherung einer kapitalgedeckten Lebensversicherung gegenüberstellt:
Heutige staatliche Rentenversicherung: Bei einer Einzahlung von 210.000,--€ (in 40 Jahren Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) ergibt sich für 20 Jahre eine monatliche Rente von 1.625,--€.
Bei einer kapitalgedeckten Versicherung erhält man bei einer Einzahlung von 96.000,--€ einen Auszahlungsbetrag von 2.000,-- € pro Monat für 20 Jahre.


Angesichts dieser Zahlen sei eine Umstellung auf ein kapitalgedecktes Verfahren zusätzlich zu einer umlagefinanzierten Mindestrente unerlässlich.
Klaus Breil: "Das Problem der demografischen Entwicklung in Deutschland kann nur durch vermehrte Eigenvorsorge gelöst werden, dazu sind allerdings Steuersenkungen notwendig, damit die Menschen die Eigenvorsorge auch bezahlen können".