Die Widersprüche der "Betonköpfe" legte Heiner Müller-Ermann (mitte)
von
der Aktionsgemeinschaft gegen die A94 eindrucksvoll dar, beschwor mit Herz, Verstand und
Nachdruck die Kraft der Gemeinschaft aller A94-Gegner, und betonte den Wert der unabhängigen Untersuchungen,
welche die Isentalautobahn als die wesentlich schlechtere Lösung gegenüber
der Trasse Haag beschrieben. In der Tat hat die Aktionsgemeinschaft nicht nur Generationen überdauert, sondern scheint nach 28 Jahren des
Kampfs gegen die Zerstörung ihrer Heimat noch nie so stark wie heute. Bei über
500 Menschen war im Streiblsaal jedenfalls
kein Durchkommen. Viele standen im größten aller Veranstaltungsräume der
Stadt noch geduldig im Eingangsbereich, um ihre Solidarität zu
bekunden.
Zu den prominenten Unterstützern gehören übrigens auch die Biermösl-Blosn.
Zur Finanzierung der Prozeßkosten ist im Mai ist ein Auftritt zugunsten
der Aktionsgemeinschaft geplant.
Überhaupt scheint den Aktiven die Ideen nicht
auszugehen. Nach "Aktien für die Heimat" (der Wert steige in jedem
Jahr, so Müller-Ermann) oder Steinen des Widerstandes werden
derzeit Plakate mit Fotos der betroffenen Regionen verkauft - Ansichten,
die man gerne auch im wirklichen Leben behalten möchte.