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Jedes Jahr das selbe Problem. Gerade in den Herbstmonaten zieht mancherorts dichter grauer Nebel durchs Land. Seit jeher besonders betroffen ist das Erdinger Moos, und damit auch der Münchner Flughafen. In Anbetracht der chaotischen Zustände der
letzten Tage, in denen es vermehrt zu Anulierungen und Verspätungen kam; sich
Koffer, Taschen und Rucksäcke zu Gepäckgebirgen türmten, hat man bei der FMG
nun neu über die Notwendigkeit einer dritten Startbahn nachgedacht. Weil man
mit einer weiteren "Nebelbahn" dieses Problem nicht lösen wird, denkt
man nun über eine riesige Stahlträgerkonstruktion nach, die in etwa 100 Meter
genau über den beiden bestehenden Start- und Landebahnen nicht nur eine dritte,
sondern auch eine vierte Start- und Landebahn möglich machen könnte - und zwar
über dem Nebel! |
![]() riesige Trägerkonstruktionen - längst überall allgegenwärtig Als eine vorausschauende und kluge Idee bezeich- neten erste Vorstandsmitglieder von FMG und Lufthansa diesen Plan, dessen Realisierungschancen derzeit von Ingenieuren berechnet wird. Christian Scholz von IDI, der Interessenvertretung Deutschlands Ingenieure, bezeichnete den bis vor kurzem noch geheim- gehaltenem Plan als eine innovative Heraus- forderung an die Deutsche Ingenieurkunst. In vielen Ballungszentren der Welt gäbe es Überlegungen, vorhandene Flughäfen zu erweitern. Daher könnten Systeme von flächensparenden Start- und Landebahnen auch ein Exportschlager für Flughäfen überall auf der Welt sein, so der Sprecher des IDI. |