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1. Energiekonferenz im Lkr.
Starnberg
am 27.04.2007
Immer mehr Städte und Gemeinden, aber auch ganze
Landkreise haben das Problem des Klimawandels erkannt, wollen ihren eigenen
Beitrag zur Verringerung der CO²-Emissionen leisten.
Am 27.04.07 begrüßte Starnbergs Landrat Heinrich Frey im großen Sitzungssaal
des Landratsamtes ca. 150 eingeladene Gäste, darunter Kreis-, Gemeinderäte und
Landtagsabgeordnete genauso wie Ingenieure, Energieberater und Projektleiter.
Die einleitenden Worte des Landrats fanden dann gleich aktuellen Bezug: einige
der Plätze seien leer - die Feuerwehr sei wegen eines Waldbrandes ausgerückt.
"Waldbrand im April. Wann gab es das in unserer Region?" sprach Frey
die Frage aus, und ergänzte: entsprechend groß sei inzwischen der politische
Wille und die Notwendigkeit, um den Problemen konkrete Antworten entgegen zu
setzen.
Jörg Schindler (Smila e. V.) stellte anschaulich
dar, der 'Peak' der Erdölförderung sei demnächst erreicht. Doch bereits heute
bringt das Ergebnis der angestiegenen CO²-Förderung in Form immer heftigerer
Stürme selbst Bohrinseln zum kentern - ein Bild das zeigt, dass die
freigesetzten Energieressourcen bereits den eigenen Freisetzungskreislauf frist.
Wir leben in einer Zeit des Bruchs, müssen uns umorientieren, weg von einem
"jedes Jahr ein bisschen mehr" hin zu "jedes Jahr ein bisschen
weniger" - zumindest was den Energieverbrauch betrifft. Was uns bleibt ist die Wahl,
diesen Wandel innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre entweder chaotisch oder so
verträglich wie möglich zu gestalten.
Im Bereich Wohnen (30 % der Energien) sei ein Wandel mit Hilfe von aktiver und
passiver Solarenergie bzw. Wärmedämmung noch relativ leicht möglich - wenn
man das mit dem Verkehr vergleicht. Derzeit sei der Dieseläquivalent von 7,8 l /100 km
noch viel zu hoch. Hier sei man außerdem zu 90 % vom Erdöl abhängig. Die Entwicklung hin zu einem 3-Liter-Auto
hätte man verschlafen, andererseits wollten Verkehrsplaner immer noch weitere Strassen säen um
zusätzlichen Verkehr zu ernten. Wie soll das zusammenpassen, wenn es in
den nächsten Jahrzehnten darum gehen muss, den Energieverbrauch zu halbieren?
Frau Wurzbacher ...
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 Heinrich Frey
 Jörg Schindler
 xxx
 Ruth Paulig
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Autoverkehr
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Pendlerproblematik
der tägliche Weg zur Arbeit
Keine Region in Deutschland erwartet beim
Straßenverkehr auch
künftig
deutlichere Steigungen als der Münchner Großraum. Nachdem die Landeshauptstadt
bereits in den letzten Jahren mit Spitzenwerten beim
Feinstaub für Negativschlagzeilen sorgte, ist es heute die Diskussion zum
Klimawandel.
Nun will München Zufahrtswege für Einpendler reduzieren, wenn ihr Pkw oberhalb
einer bestimmten Schadstoffklasse liegt, und der/die AutofahrerIn allein im
Fahrzeug sitzt.
Während ein flächendeckender Einsatz schadstoffreduzierter 3-Liter-Autos
noch Jahrzehnte dauert, ist der Berufsverkehr gerade zur Rush-Hour
der Grund für viele Staus, wird der Spritverbrauch dadurch am höchsten und das
Luft-CO²-Gemisch auch durch den Reifenabrieb beim
Stop and Go am giftigsten.
Gerade in dieser Zeit aber bedeutet jede zustande gekommene Fahrgemeinschaft eine
Chance, dass mancher Stau erst gar nicht entsteht.
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Alternative für Einpendler:
Nach München hinein besteht bereits ein dichtes Netz von Mitfahrangeboten
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