|
"Die Absahner" Musical von Bonifaz, Timmy Hölter und Albert Zimmerer Nach "Melusina" vor 3 Jahren hat sich Isens Subkultur wieder daran gemacht, ein Musical auf die Beine zu stellen, das ein aktuelles Thema zum Inhalt hat. Diesmal: die Absahner aus Politik und Wirtschaft. Premiere am 13.10.2007 weitere Aufführungen am 19. und 20.10.2007 im Klement-Saal in Isen |
|
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Es gab einmal eine Zeit, als man sich erhob gegen den Mief der 50er, als man
sich erhob gegen soziale Ungerechtigkeiten.
Man wollte die Welt verändern.
"Wir wollten eine bessere Welt!" sinniert auch Max Maulauf, heute Aufsichtsratsvorsitzender einer Bank, für den die alten Ideale zur Folklore erstarrt sind. Denn wenn heute das Telefon läutet, meldet er sich enorm geschäftstüchtig: "Wir bieten top Renditen und ich gehöre zu den global Playern". Dann wird es musikalisch: "Wenn es ein Problem gibt, rufe ich Hurrah, denn wegen meiner Kontakte nennt man mich die Spinne. Und besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. " Längst hat er einen Stab von Mitarbeitern, und selbst die regionalen Medien hat er gekauft...
Das Stück ist deshalb als Musical angelegt, weil die Verbindung Musik-Wort es am besten schafft, Inhalte dem Publikum nahe zu bringen. Produziert hat die Musik das 24-jährige Multitalent Bonifaz Prexl aus Niederding bei Erding zu den Texten von Albert Zimmerer (45) aus Isen, der schon seit vielen Jahren hobbymäßig schreibt und an Musik- und Theater-Projekten mitarbeitet. Die CD dazu wurde im Juli veröffentlicht Maulauf setzt sofort alle Hebel der Macht in Bewegung. Sein Netzwerk bestehend aus Spezln aus der Schul- und Studentenzeit soll ihn raushauen. Mit dabei sind der Landtagsabgeordnete Sepp Sessel, der auch Rechtsanwalt ist, Medienzar Günther Gülle, Hausärztin Leni Leber und Elvira von Elvertshagen, die Vorsitzende der Maulauf-Kulturstiftung. Es kommt zu einer skurrilen Gerichtsverhandlung bei Richterin Weisenschein und Staatsanwalt Ehrlicher. Weisenschein hat soeben ein Pilotprojekt beim Justizministerium durchgesetzt, bei dem Jugendliche als Schöffen eingesetzt werden. Maulauf und sein Team schmeicheln den Jugendlichen (u.a. mit jugendlicher Kleidung) und biedern sich ihnen an, indem sie ihre revolutionäre Jugendzeit und ihre Errungenschaften verklären. Eine bessere Welt, gleichsam ein goldenes Zeitalter für alle sei immer ihr Ziel gewesen. Die Jugendlichen wenden sich angeekelt ab und rechnen ihrerseits mit den Erwachsenen ab, die genau das Gegenteil eines goldenen Zeitalters erreicht hätten. Ihr Schuldspruch steht schon fest, als das Justizministerium noch vor der Urteilsverkündigung das Pilotprojekt stoppt. Kommt Maulauf frei?
|
|
![]() |
|
hier gehts zum xED-Rückblick von "Melusa" anno 2004: Melusa