TOLL - Am Münchner Airport gekündigt, 
- um als Leiharbeiter neu beschäftigt zu werden?

Geboten wird: 40 Std / Woche Knochenarbeit, Giftgase, Extrem-Schichtarbeit, weder geregelte Freizeit, noch Rechte - dafür ein extrem niedriger Lohn 
Das ist nichts anderes als Sklavenarbeit, denn weder ein gesellschaftliches Leben ist möglich, noch Frau noch Kinder kann man sich leisten. 'Mann' wär ohnehin zu kaputt dafür.

 
für 29,-- € quer 
durch Europa
B. Kerner wirbt für Billigflug
- und Billiglohn


Meine Erfahrungen über Kündigungsgründe (den Unterschieden zwischen offiziellen und tatsächlichen Gründen), aber auch der verursachenden Personal-, Wirtschafts- und Sozialpolitik hab ich schon vor einiger Zeit über eine eigene Seite (HIER) recht detailliert beschrieben - und zu analysieren versucht.
U.a. diese Erfahrungen führte dazu, dass ich im März 2009 zum Bundestagskandidaten der Linken für den Wahlkreis 214 (Erding-Ebersberg) gewählt wurde (weitere Info HIER). 

Inzwischen hat sich die eigene Sichtweise bezüglich der tatsächlichen Motive weiter bestätigt - und nochmal auf eine ganz persönliche Weise. 
Am 20.03. erhielt ich als ehemals tarifvertraglich Beschäftigter von der "Bundesagentur für Arbeit" den "Vermittlungsvorschlag" für die selbe Arbeit - allerdings über die Zeitarbeitsfirma Randstat - die selbst nochmal Geld mit diesem schäbigen Menschenhandel verdienen will, d.h. der selbe Knochenjob, nur mit massiv verschlechterten Lohn- und Arbeitsbedingungen: konkret 7,38 € /h, bei einer 40 Std-Woche, auch an Wochenenden Schichtdienst zwischen 3.30 - 24 Uhr. - Die Krankheitsquote (ca. 20 %) ist genauso rekordverdächtig wie die Fluktuation beim Personal, einschl. der Kündigung von Betriebsräten der Liste "Arm trotz Arbeit". 
Ich soll dabei selbst zur Billigkonkurrenz für meine noch tariflich beschäftigten ehemaligen Kollegen werden; damit selbst zum Rädchen der von mir seit langem angeprangerten kranken Philosophie des Immer-Billiger, welcher meiner Meinung die Finanz- und Wirtschaftskrise erst ausgelöst hat, etwas vereinfachend übersetzt mit: "Arbeit lohnt sich nicht" - dafür um so mehr das phantasievolle Spekulieren und Manipulieren auf derer Kosten.
Offenbar hat es sich noch nicht bis in alle Ebenen hinein herumgesprochen, dass gerade diese Philosophie für den möglichen Bankrott mitverantwortlich ist. Dazu gehören leidvolle Erfahrungen der Betroffenen genauso wie erhöhte Kosten im Gesundheitssystem, denn auch diese werden ja des Profits bestimmter Kreise wegen sozialisiert.
Man spielt also (noch) weiter im Kasino, als sei nichts geschehen. 

So sieht nun die Stellenbeschreibung im Detail aus, auf die ich mich zu bewerben habe. 


Weitere Info HIER
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