Afghanistan: Die Frage nach dem Ausstiegsszenario

Jürgen Rose, ehem. Oberstleutnant der Luftwaffe und Publizist referierte am 21.09.2009 auf Einladung von Die Linke im KV Erding-Ebersberg.    
bbb

Knapp 30 Gäste zählte das Obergeschoss im Gasthaus Adlberger in Altenerding, um dem Lichtbild-Vortrag des prominenten Gastes zu diskutieren. Die Frage der tatsächlichen Gründe hinter dem Afghanistan-Einsatz und der Lösung für einen Frieden standen im Zentrum des Abends.   
Laut Rose genoss Deutschland bei vielen Afghanen lange Zeit über ein durchaus positives Ansehen, im Gegensatz zu Truppen der USA und den ehemals britischen Besatzermächten.
Die jüngsten Vorfälle, zuletzt bei Kundus, hätten die Situation aber grundlegend verändert. Deutschland habe das Vertrauen verloren, was für eine friedliche Beendigung des Krieges in Richtung Wiederaufbau ganz wesentlich gewesen wäre. 
Jürgen Rose plädiert zusammen mit anderen kritischen Soldaten des "Darmstädter Echo" seit langem für ein friedliches Ausstiegszenario. Dies würde so funktionieren, dass sich das Militär Provinz nach Provinz zurückzieht, und zwar in dem Maße, wie auf der anderen Seite zivilrechtliche Strukturen aufgebaut werden. Nachdem sich Deutschland nach den jüngsten Vorfällen als Vermittler diskreditiert hat, scheint ihm als sinnvollste Variante, dass nun allein UN-Soldaten umgebender moslemischen Staaten für ein friedliches Ende und einen Neuaufbau des Landes sorgen könnten.
- es gibt also einen Weg um mit einem sofortigen Abzug deutscher Truppen zu beginnen !


Bericht und Foto: Walter Koppe



Stimmen zur Veranstaltung: 


Sehr geehrte Herr Koppe und die Aktiven von  " die Linke "

Herzlichen Dank für die sehr informative Veranstaltung !

Um das ganze Desaster auf einen Nennen zu bringen, fiel mir eine biblische Szene ein:
Er hat ein großes Messer in seiner Hand und sein Sohn liegt mit gebundenen Augen vor ihm.
Abraham ist gerade dabei den Befehl seines Gottes zu erfüllen. Gott befiehlt Abrahan , als Beweis für seinen starken Glauben, den Sohn zu opfern: Klartext= ihn zu schlachten.

Gerade in dem Moment eilt ein Engel und verhindert die Katastrophe, den Mord durch blinden Gehorsam

Nun hier und heute haben wir die gleiche Situation,

der Vater ist der deutsche Michel,
der Gott ist, die USA mit dem Weltmachtanspruch Abraham Lincoln´s Enkelkinder

geopfert werden sollen unsere Söhne, Söhne der Mitgliedsländer der Nato-Bündnis

der Engel, der tut nichts, sieht nicht, handelt nicht ! aber heißt Engel= Angela Merkel´ s Regierung

Deshalb müssen, die Sehenden, die Mitfühlenden, die Verantwortungsvollen, die Couragierten, die Aufgabe des rettenden Engels übernehmen, damit keine weiteren Opfer zu beklagen sind, und damit wir uns , die jetzige Gesellschaft später nichts vorzuwerfen haben!


Mit sehr freundlichen Grüßen

RT

 

Das ist für mich ein Motiv, die Linken zu wählen. Es sind die einzigen, die sagen, raus aus Afghanistan!

Warum fragen Sie nicht die Mütter als Wählerinnen, ob sie dafür sind, dass ihre Söhne auf fremden Schlachtfeldern ihr Leben lassen?

F.S. 


   
    
Plakat zur Veranstaltung