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"betriebsratsverseucht"
Ein Ausdruck im Umgang mit Mitarbeitern ist zum Unwort des Jahres 2009 gewählt worden, und landete noch vor den Begriffen "Flüchtlingsbekämpfung", "intelligente Wirksysteme" und "Bad Bank". Das Wort "Betriebsratsverseucht" wurde erstmals in der ARD-Sendung "Monitor" am 14. Mai 2009 gebraucht, in der ein Mitarbeiter einer Baumarktkette von Abteilungsleitern berichtete, die den Begriff verwendeten, wenn ein Mitarbeiter zwischen einer Filiale mit Betriebsrat und einer ohne Betriebsrat wechseln wolle. xED hat nachgeforscht, wie es vor Ort aussieht; dabei festgestellt, auf welche Weise selbst die regionale Presse als praktisches Werkzeug eingespannt wird, Meinung gegen die Mitbestimmung innerhalb einer regionalen Baumarktkette zu machen. |
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Ob dem Redakteur der Erdinger Zeitung im April 2007 aufgefallen ist, dass den Beschäftigten kaum etwas anderes übrig geblieben ist, als sich für ein Gruppenfoto auch noch "bitte recht freundlich" zur Verfügung zu stellen? |
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Der selbige Redakteur war im Mai 2006 gegen die ver.di-Liste zur Betriebsratswahl am Münchner Flughafen aktiv - und letzten Endes auch erfolgreich !
So ließ der Hauptkonkurrent der ver.di-Liste, Graßl, im Wahlkampf massiv die
Wände der Aufenthaltsräume mit Berichten des Redakteurs bekleben.
Schlagzeile: "Grassl
lässt sich nicht mundtot machen". Der Bericht kam im
Stil des mutigen Davids (Graßl) gegen ver.di-Goliath (Krüger) daher (Die
Realität ist übrigens eher, siehe unten*).
... doch letztendlich gab es eben nicht nur das Münchner Arbeitsgericht, mitsamt der lokalmedialen Couleur. Statt dessen urteilte das Bundesgericht Ende 2008: "Neuwahlen !" |
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Zur BR-Wahl 2009 waren die konservativsten Heimatblätter selbst disqualifiziert, und anstatt "ver.di-soll sich raushalten" hing in den Aufenthaltsräumen der Beschäftigten diesmal ein Vorbericht der ARD-Sendung Monitor zum Thema Billiglohn und Leiharbeit, welche von mir initiiert am 16.09.09 zwei kurz zuvor gekündigte ver.di- Betriebsratskandidaten einschloss - eine Punktlandung mitten hinein in die BR-Wahl. Mit entsprechender Wirkung. Während die Listen der ver.di-Gegner die Hälfte ihrer BR-Sitze verloren, und selbst FMG-Hausherr Horst Seehofer in Erklärungsnot kam, gewann die ver.di-Liste beinahe die absolute Mehrheit. näheres zur BR-Wahl 2009 - hier- - Selten genug, dass David x gegen die Goliath*-mainstream-Presse gewinnt - |
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Walter Koppe, xED
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