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Vor zehn Jahren als Versuch gestartet, ist die Ausstellung regionaler Künstler
in Oberding inzwischen dabei - es ist die sechste Veranstaltung dieser Reihe
- sich dank einiger prominenter und engagierter Teilnehmer in der regionalen
Kunstszene zu etablieren. Das Anliegen der Organisatoren Elisabeth Lex und Wolfgang Fritz war es nicht nur, der breiten Palette von Künstlern ein Forum zu verschaffen, sondern auch die Jugend einzubeziehen. Jedenfalls war die Schulleitung für die Idee aufgeschlossen, die entsprechenden Lehrer der Oberdinger Schule aktiv dabei, so dass mit Hilfe von Kinderhänden großflächige Gemeinschaftsarbeiten geschaffen wurden, die genauso in die Ausstellung integriert wurden wie die örtliche Gemeindebücherei, dazu auch Musiker und Autoren. Bei einer so breit angelegten Werkschau passt natürlich das Zitat von Beuys: "Jeder ist ein Künstler", grade wenn man den Anspruch hat, Kindern und Jugendlichen über eine direkte Beteiligung den Zugang zur Kunst zu ermöglichen, damit zu Kreativität und Sensibilität zu ermuntern - oder im Sinne von Fritz hier auch den Umgang mit dem Naturstoff Holz einzubeziehen. Oberdings Bürgermeister Lackner schien bei seiner Begrüßung zur Vernissage auf ehrliche Weise stolz über die weiter gewachsene Resonanz, sowohl bei Aktiven, aber auch aufgrund der Zahl der Besucher, und erklärte sich auch gern bereit, weiterhin alles dafür zu tun, dass die Gemeinde über den Dialog zwischen Künstler und Betrachter ein Stück Lebensqualität gewinnt, die Künstler zusätzliche Motivation erfahren, Sinneswahrnehmungen in Kunst umzusetzen. Gerade Künstler hätten ein feines Gespür, wichtige Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, um daraufhin Trends in der Gesellschaft zu setzen. Auch Laudator Hartwig
Sattelmeier war von der Entwicklung in Oberding überrascht: "Ich
hätte das so nicht für möglich gehalten", was das kulturelle Angebot in
Oberding betrifft, weil ja parallel zur Ausstellung im Gemeindeteil Niederding
auch noch ein Theaterstück aufgeführt wurde. Sattelmeier nahm dann den Faden
der philosophischen Wechselwirkung zwischen Kunst und Gesellschaft auf,
erklärte die Veranstaltung zum anthroposophischen (alles umfassenden) Ereignis: |
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Begrüßung: Bürgermeister Lackner - Laudator Hartwig Sattelmeier - Peter Heger als Dirigent und Pianist mit dem Singkreis Erdinger Moos |
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Ausgestellt sind Werke von Irmgard Appel,
Cornelia Auer, Ivan Balikic, Irmgard Berndt, Iris Brandmayer, Gerda
und Karola Eschbaumer, Susanne Fornasier, Wolfgang Fritz, Anita
Früchtl, Dorit Georg, Reinhard Heuer, Ingrid Hintermayer, Helmut
Huhle, Lisa Kreuz, Elisabeth Lex, Waltraud Löw, Erika Lorenz, Iris
Luber-Aleithe, Wolfgang Melchner, Benjamin Müller, Günter Obermeier, Dr. Valentin
Reitmajer, Anita
Roller, Hans Schöttl, Rudi Stahlhut, Gabi Strobl, Elisabeth Wiester
walter koppe für xED
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