2009 - Erwartungen, Wünsche, Hoffnungen, Befürchtungen?

Alle Jahre wieder bietet der Jahreswechsel Gelegenheit, sich sowohl Vergangenes wie Künftiges zu vergegenwärtigen.
Ein gutes Hilfsmittel bezüglich 2008 bietet eine Fachjury der "Gesellschaft für deutsche Sprache", die "Finanzkrise" zum "Wort des Jahres 2008" wählte, dicht gefolgt von "verzockt". Nebenbei scheint mit "Rettungspaket" auch das Schweizer Wort des Jahres gut gewählt.  
xED wollte einen Blick auf 2009 wagen, und fragte dazu einige Passanten in der Erdinger Innenstadt ...

 


Martina G.,
aus Erding hofft schon auf ein gutes Jahr 2009, gesteht dann aber ein: je weiter man darüber nachdenkt, desto eher scheint das unrealistisch.



















Jürgen E.,
aus Landshut, arbeitet aber in Erding, macht die Politik für manche Misswirtschaft mitverantwortlich. Natürlich macht man sich seine Gedanken, wie es im nächsten Jahr weiter geht. Wie die Wirtschaftsleistung trotz einem hohen Sozialsystem in Einklang zu bringen ist zeigen die skandinavischen Länder.














Alexa B. und Andreas S.,
aus Werningerode am Harz stammend, sind in
der letzten Zeit häufig umgezogen. Solang man jung ist, schafft man das auch, aber wenn man einmal Familie haben will?
2009 sollte das Problem der Steuern gelöst haben. Gerade die Reichen seien in der Pflicht, mehr ins Gesamtsystem einzubringen.
Aus Konflikten, die man nicht richtig einschätzen kann, und viel Geld kosten, Thema Afghanistan, sollte man sich künftig lieber raushalten. 










Winfried Kretschmer,
Wirtschaftsexperte, leitender Redakteur und Geschäftsführer des Erdinger Online-Magazins changeX, sowie Buchautor von "Science goes Business" kritisiert den rauen Ton, der in vielen Unternehmen herrscht, die alltägliche Missachtung und Schikane, die viele Mitarbeiter erleiden. Hoffentlich wird das 2009 besser!
Obwohl sich 2008 alles aufs Monetäre konzentrierte, gab es gerade in diesem Jahr hier auch die größten Fehleinschätzungen. Der Kreditsektor entwickelte sich zur ökonomischen Massenvernichtungswaffe, deren Auswirkung sich 2009 erst richtig offenbaren könnte. Eigentlich wäre es nun ganz wichtig, die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Dies bedarf Mut, um z.B. innovative und kreative Ideen zu fördern, Voraussetzung sei Offenheit und Toleranz im Denken, damit auch im kulturellen Bereich zu fördern.

walterkoppe@yahoo.de, am 30.12.2008
wünscht allen ein gutes neues Jahr 2009, verzockungsfrei, und wo nötig mit Rettungspaket