Die MÖVE steht für Medien, Ökologie und Verkehr. Sie steht für die Gründung einer eigenen Existenz im Schnittbereich der Neuen Medien und diverser Dienstleistungen, unter Einbeziehung idealistischer Ziele, z. B. im Bereich Ökologie, aber der Stärkung des lokalen Rahmens, z. B. meines Heimatlandkreises Erding.
Globalisierung und Internet stellen für viele zwar völlig neue Chancen dar, es ergeben sich aber auch Risiken, vor allem für Einzelhändler, für kleine und Mittelständische Unternehmen. Konkret gibt es eine Vielzahl von Gründer-Kopien, aus Amerika oder Skandinavien etwa, die Ware per Internet feilbieten, direkt beim Hersteller ordern, d. h. möglichst ohne Zwischenhändler arbeiten.
Für den Kunden ergibt sich zunächst natürlich ein Preisvorteil. Dafür fehlt die Beraterfunktion, eine evtl. Reparatur vor Ort, der direkte Kontakt, ...
Für mich stellt sich die Frage, welche Strukturen in Zukuft vorherrschen sollen. Manchem Jungunternehmer scheinen lokal funktionierende Strukturen egal zu sein - es zählt ausschließlich der Cash. In vielen Städten Ostdeutschland gibt es der Billig-Konkurrenz auf der grünen tote Innenstädte...
Die Philosophie der MÖVE ist dem genau entgegengesetzt:
Innerhalb des globalen Rahmens Internet soll der lokale Rahmen (Kultur, Sport, mittelständische Unternehmen) interessant gestaltet werden; soll der lokale kleingliedrige Markt der großen Konkurrenz gegenüber gestärkt werden. Für mich ist sicher: viele Kleine haben mehr und im Endeffekt die besseren Ideen als wenige Konzernmanager. Viele Kleine machen die Vielfalt aus und die Wahl nach einem bestimmten Produkt erst reizvoll - dies gilt auch für unsere Kultur!
Dieses lokale Informations- und Kommunikationsnetz ist mit Absicht eine inoffizielle Landkreis-Homepage. Nur sie ist flexibel, vielseitig und spannend genug, um für die Menschen interessant zu machen.
Wesentliche Ideen entstammen einem gemeinnützigem Vorgängerprojekt Café Brutto , welches ich während des Architekturstudiums als Initiator und Vereinsvorsitzender in Wismar (Ostsee) zu realisieren suchte; das 1998 einen ersten Preis eines bundesdeutschen Innovationswettbewerbes der Anstiftung erhielt, aber letztendlich aber aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden könnte.
Da sich nach der Rückkehr in meine Heimatstadt die lokale Agenda zwar für die Umsetzung als Kultur- und Medien-"Café 21" interessierte, die Finanzierung aber ebenfalls unsicher war; weil ich andererseits, obwohl kurz vor dem Diplom, wohl nie als Architekt arbeiten werde, gibt es ab November 99 nun eben die MÖVE - als privatwirtschaftlich arbeitenden Verschnitt der ursprünglich gemeinnützigen Idee.
Ideen habe ich eine Menge, auch das Wissen, das Engagement, die Lust und genügend Zeit, um einige in allernächster Zeit in Angriff zu nehmen und umzusetzen. Auch deshalb rentiert es sich, diese Seiten immer mal wieder aufzurufen. Sie werden zwar nie trostlos perfekt, aber dafür umso spannender, interessanter - auch informativer. Und wichtig: jeder Hobbyjournalist, -fotograf, -geschichtenschreiber, Feten- und Veranstaltungsorganisator, Kulturschaffender, ... kann sich direkt per e-mail beteiligen.