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"Kultur- und
Bürgerhaus alte Post"?
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Info-Stand am
26.10.02: Trotz stürmischen Winden war die Resonanz auch beim zweiten samstäglichen Infostand am kleinen Tischchen der Initiative Kultur- und Bürgerhaus ungebrochen, die Zahl der am Infostand Aktiven hatte sich verdoppelt, und so konnten innerhalb weniger Stunden erneut über 100 Unterschriften gesammelt werden. Bis Tagesende kamen weitere Listen dazu, und so übertraf man mit insgesamt 160 Unterschriften den Tagesrekord des ersten Info-Tages bei weitem. Wichtig war der Gruppe der Aktiven die zahlreichen Gespräche, auch die Ideen und Vorschläge der Bürger, aus der sich eine bunte aber realistische Palette von Funktionen ergibt. Neben Büro- und Veranstaltungsräume für Vereine soll Platz für Jazz-Frühschoppen, Kleinkunstbühne, Ausstellungsfläche, für Liedermacher, Diskussionen, für Filme, Theater, Lesungen, Musik aller Stilrichtungen, geschaffen werden. |
![]() Hier unterschreibt Kabarettist, Liedermacher und "Ritterland"-Organisator Werner Meier mit Parnerin Margit Sarholz |
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Das hierfür in Arbeit befindliche Finanzkonzept
könnte im Laufe der Woche den städtischen Behörden
vorlegt werden. Doch auch, weil noch bei manchen Bürgern und Vereinen ein Defizit über die wahren Interessen der Initiative besteht, sollen parallel dazu auch weitere Veranstaltungen und Gespräche stattfinden. Denn natürlich ist man sich einig: nur wenn ein breiter Konsens auch unterschiedlich Interessierter möglich ist, kann ein Haus der Bürger gelingen; zum gemütlichen Beisammensein in angenehmen Ambiente, zur Erbauung, Entspannung, zur Information, aber auch eigener Aktivität und Kreativität. |
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Die Idee eines Kultur- und Bürgerhauses ist
nicht neu, war und ist nicht auf den Erdinger
Literatentreff beschränkt. Sie wurde und wird
seit langem und immer wieder von einer Vielzahl
von Personen, Gruppen und Parteien formuliert
und auch gefordert. Vor und nachdem wir das alte Postgebäude in Augenschein nahmen, hatten Personen unseres Kreises eine Vielzahl von Gesprächen, Diskussionen, auch Interviews; hatten u. a. bei Landrat Bayerstorfer und Bürgermeister Bauernfeind vorgesprochen, um von dort signalisiert zu bekommen, man solle das Bürgerinteresse an einer solchen Institution prüfen. Nichts anderes taten wir dann per Info-Stand und Info-Abend. Daß gerade Gotz, der in unseren Augen als durchaus aufgeschlossen gilt, dies nun als "dreist" empfindet, und ..."die CSU auf gar keinen Fall zustimmen wird", kann sich also nur auf ein Missverständnis beziehen. |
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Gotz's Überlegungen am Ende der Ausführungen im
EA vom 14.10. ("Kein Platz für Literaten"),
Organisationen wie das "Zentrum der Familie" in
das alte Postgebäude mit einzubeziehen, haben
wir seit langem formuliert und können auf
Dutzende Vorschläge und Nachfragen lokaler
Vereine verweisen (schliessen damit nebst
Erdings Literatentreff, Mütterzentrum,
Montessori, Bund Naturschutz, Energiewende,
Kunstverein Erding, oder Theater auf CD ein). Somit ging es uns von Anfang an natürlich nicht um ein Haus der Literaten, sondern um ein Bürger- und Kulturzentrum, in der alle dort befindlichen Instutionen voneinander profitieren - und sich eben nicht gegenseitig ausspielen lassen. Gerade auch ein Klima gegenseitiger Achtung und die Reduzierung von Missverständnissen könnte durch ein solches Haus der KulturTradition erhalten, könnte der darin befindlichen kulturellen, sozialen oder ökologisch orientierten Einrichtungen und Gruppen wegen, aber auch des Platzes für Kleinkunst, Jazz-Frühschoppen, Ausstellungen, Theater, Lesungen oder Musik-Bands als offenes Forum der Kommunikation genutzt werden, als ein gemeinsames Haus auch des Miteinander und der sich daraus ergebenden Synergien.
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Bericht zum Infoabend am 02.10.02 im Gasthaus Mayr Wirt Aus terminlichen Gründen hatten die Initiatoren diese erste Informationsveranstaltung sehr kurzfristig organisiert; für viele Interessierte und Eingeladene, aber selbst für manch Lokalzeitung, die den Termin nicht in ihren Veranstaltungskalender aufnahm, zu kurzfristig. Für Thom Delissen sieht es so aus, als ob die
Umstände die zum Auszug der Bundespost aus dem
Gebäude in der Bahnhofstraße führten, die
Tatsache, das die Stadt das Gebäude gekauft hat,
ein durchaus mahnender Fingerzeig des Gottes der
Künste sei. Auch für Walter Koppe gibt es keinen
geeigneteren Ort. Er bezeichnete die Funktion
sowohl wichtig wie logisch; grade des direkten
Bahnanschlusses wegen bräuchten Besucher aus
Richtung München oder dem Stadtteil Altenerding
kein Auto, brächten dann auch kaum zusätzlichen
Verkehr; und wenn doch, stünden genügend
Parkplätze zur Verfügung. Diese würden von
Berufspendlern gerade dann frei, wenn manch
Funktionen im Gebäude ihren Betrieb startetet. Diskussion: . . . . .
Jo Hintermaier (Horst Schmidt in der
SPD-Neujahrsansprache) |
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ältere Info:
Grade auch, da zuletzt Personen an unsrer Initiative und Konzept Kritik äußerten (die Herren Steinberger und Rudolf L. Reiter), welche hierüber offensichtlich nur sehr vage Bescheid wußten, ist es wichtig, Initiative, Bürgerinteresse und Konzept zu präzisieren, bzw. es in der Öffentlichkeit zu präsentieren
Initiative und Bürgerinteresse
Standort alte Post
2) Das Gebäude liegt verkehrstechnisch
gesehen außerordentlich günstig;
einerseits durch seine unmittelbare Nähe
zur S-Bahn in Richtung München ist es
daher auch für viele Altenerdinger Bürger
und Jugendliche ohne Pkw und
Verkehrsbelastung leicht erreichbar;
andererseits durch die zahlreich, in
dessen Umgebung vorhandenen Parkplätze;
welche grade dann von Pendlern frei
werden, wenn in einem Kultur- und
Bürgerhaus der Betrieb startet. Das heißt,
es würden kaum zusätzliche Stellplätze
notwendig.
3) Die lämintensiven Bereiche könnten auf
die Gebäuderückseite gelegt werden. Hier
wäre der Gebäuderiegel zu öffnen, um auch
Kommunikation im Freien möglich zu machen,
Raum für Schach mit Großfiguren, ... 4) Der Gastronomie- und Hotelbereich an der Gebäudevorderseite der Bahnhofstraße sollte vom nahem Angebot für seine Gäste eher profitieren (Konzerte, Lesungen, Filme, Info über Stadt, Vereine, ...), als Schaden nehmen. Die zusätzlich angelockten Besucher würden auch die Angebote der gastronomischen Betriebe der Umgebung, bis hinein in die Stadt Erding hinein wahrnehmen.
Finanzierung / Interesse von
Nutzerseite
Notwendigkeiten
Alternativen für die alte Post? |
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31,08.: Ab geht die Post: In wenigen Stunden 125 Unterschriften Beachtlicher Erfolg der "Inititiative für ein Kultur- und Bürgerzentrum". Schlange standen sie teilweise, Erdings
Bürger und Bürgerinnen, um sich einzutragen
in die Unterschriftenliste der "Initiative
Bürger- und Kulturhaus Erding". In nur knapp
drei Stunden waren sechs Listen mit
Einhundertfünfundzwanzig Unterschriften
gefüllt. Immer wieder betonen die Initiatoren, wie wichtig es wäre, alle Vereine und Organisationen in diese Forderung nach einem Bürgerhaus mit einzubeziehen. Das Ziel liegt in der Zusammenführung, in der Vernetzung der örtlichen Kulturstrukturen. Es gilt einen Ort der Kommunikation zu schaffen, die Grundlage für eine Tradition der weltoffenen Kultur, eine bezahlbare Bühne für Aktivitäten jeder Art, seien es nun Jazzfrühschoppen, wie einer der Unterschreibenden vorschlug, oder ein Literaturcafé, Kleinkunst, Filmvorführungen, Kunstausstellungen, Kabarett; - dies alles Möglichkeiten, die öfters angesprochen wurden. |
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| Kultur
in Erding gestern - heute - morgen? |
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Kultur in Erding - gestern: Picnic - heute: Sinnflut - morgen: alte Post? Deine / Ihre Meinung zum Thema Kultur- und Bürgerzentrum
Interviews
zum Erding der 68er Standort alte Post
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![]() Wer kennt es noch: das "Picnic", bzw. "Artothek" . |
![]() Idealer Kultur-Standort am Bahnhof: die alte Post - oder Wohnungen bis ins Erdgeschoß? |