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biomasse Veranstaltung der Grünen in Erding am 08.12.01 im Gasthaus Brunold in Erding-Eichenkofen |
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Als energiepolitisch beeindruckender Abend stellte sich die Veranstaltung der Bundesgrünen am 08.12.01 im gut gefüllten Gasthaus Brunold in Erding-Eichenkofen heraus. Hans Josef Bell, seit '98 für die Grünen im Bundestag, referierte zum Thema "Biogas in der Landwirtschaft"; jedoch faßte er den Rahmen weit, um Zusammenhänge auf sehr anschauliche Weise besser darzustellen.
| Hans Josef Bell, seit '98 für die Grünen im Bundestag, referierte zum Thema "Biogas in der Landwirtschaft"; jedoch faßte er den Rahmen weit, um Zusammenhänge auf sehr anschauliche Weise besser darzustellen. Dabei eignet sich grad auch die aktuelle weltpolitische Lage; denn die gegebene unfriedliche Welt hätte seine Ursache vor allem auch wegen zunehmender Verteilungskämpfe um die letzten Energieressourcen Öl, Gas, Kohle und Uran, die in wenigen Jahrzehnten verbraucht wären. Für die bestehende falsche Energiepolitik macht der ehemalige Physiklehrer die globalen Umweltkrisen mit Klimaerwärmung, Stürmen und Dürre, aber auch über den Einfluß weniger Großkonzerne die globale Ungerechtigkeit verantwortlich. Die Frage der Lösung beantwortete Bell bereits vor 1998 als Stadtrat in Hammelburg, als er dort einen Beschluß durchsetzte und in folge ein entsprechendes Gesetz auf Bundesebene einleitete. Es ging um Förderprogramme für Landwirte, bei der es sich rentiert, die Energieversorgung in die eigene Hand zu nehmen, nebenbei außer jenen ökologischen und sozialglobalen Zusammenhängen den Landwirten ganz konkret neue Einnahmequellen zu verschaffen. Bell faßte den Rahmen immer wieder ganz bewußt etwas weiter, um zurück aufs Detail zu kommen. So erreicht uns 20.000 mal mehr Sonnenenergie die Erde, als die Menschheit derzeit verbraucht. Alles ist machbar, es müßten dort nur die Weichen entsprechend gestellt werden, wie es u. a. seit Einführung der Ökosteuer auch geschehe. So sei der Energieverbrauch seit 1999 um 12 % gesunken, obwohl zuvor das Gegenteil prognostiziert wurde. Fortschritt durch Technik, sei grad ein Slogan, der für den Bereich Energiesparen zutrifft, und nannte ein Beispiel für die Autoindustrie. So laufe bei Merzedes demnächst nicht umsonst Werbung für ein "Josch-car". So gibt es grad für den Hausbau in etwa Einspareffekte durch einen nach Süden liegenden Wintergarten. Auch hierfür gibt es Zuschüsse der Bundesregierung (seit '99 eine Verzwanzigfachung; vor allem des 100.000-Dächer-Programms sowie eines Marktanreizprogramms), und dies sei trotz eines hochverschuldeten Haushalts auch wichtig. Auch, weil eine Verknappung der Energien grade die sozial schwachen trifft. Die Bürger Russlands etwa frieren bereits jeden Winter, weil das Erdöl teuer in den Westen verkauft wird. Und dies träfe vor allem auch die USA, die nichts dazu gelernt hätten, auf den Straßen immer noch 20 l auf 100 km verbrauchten, und dafür auch die Eigeninteressen und die Gewinne ihrer Konzerne jenseits der Erdhalbkugel durchzusetzen. Und auch wenn der CO2-Ausstoß in Europa und den USA sinkt, so ist wird er weltweit weiter steigen, allen voran in China, Indien und vielen weiteren Staaten.
Seit kurzem erst ist im "Erneuerbaren Energiegesetz", in der u. a. Windkraft, Geothermie, und Wasserkraft geregelt wird das Programm für "Biogene Treibstoffe" festgeschrieben, um Landwirte das Umrüsten auf Treibstoffe vom Acker zu erleichtern;
(wird fortgesetzt) | |