Am 12.07.02 luden Edi Speckmaier, Werner Nominacher und Otto Hohentanner ins Wasserschloß nach Taufkirchen, wo dreimal der runde Geburtstag bis in tiefschwarze Nacht nicht nur mit Wasser begossen wurde.
Rund 200 Besucher, vor allem Musiker, Künstler, alte Bekannte aus Isener "Mühlenzeiten" gaben sich ein buntes Stelldichein.

Auf Tour:
Eddi Speckmaier und die 1000 Heftl



links im Hintergrund Jürgens Bass,
rechts Sängerin Kathrin Nagy


(Bilder vom 05.12. im Erdinger Stadtcafé)
Livemusik in Erding tut sich bekannterweise schwer.
Wahrscheinlich, weil es seit Picnic- und Hirschwirt-Zeiten keine Szene mehr gibt.
So hatte sich am 05.12. im Staddtcafé am Kleinen Platz grad mal ein gutes Dutzend Zuhörer eingefunden.
Doch die immerhin brauchten ihr Kommen nicht bereuen.
Immerhin gehören Eddi Speckmaier und die 1000 Heftl seit Jahrzehnten zu den Spitzenbands.
Und wenn der mit fetzigen Rockoldies junggebliebene Lehrer sein schelmisch, spitzbübisches Lächeln aufsetzt, dann glaubt man sich in die 70er Jahre versetzt.
Fetzige Rockklassiker, wie "Fire" oder "Come Together" gehören genauso zum reichhaltigen Repertoir wie Eigenkompositionen (über die Wirtschaftswunderjahre), bairisch Selbstgestricktem, oder umgeschriebenem ("I komm ned hi zu dia")
und dann wird sogar ein Erdinger Blues zum besten gegeben. Auch wenn Eddi gerne fünf statt drei Gitaristen zur Verfügung hätte, heizen Jürgen (Bass) sowie Walter (Drums) Pit (Gitarre und Posaune) doch genügend ein; kitzelt Otto die höchsten Töne aus der Leadgitarre
und dann sei endlich auch Kathrin Nagy genannt, deren professionelle zauberhafte Stimme, auch im Duett zusammen mit Eddi einfach perfekt paßt;
dann werden etwa bei "Foxy Lady" selbst dem Synthesiser Töne entlockt, die in Erding wohl bei kaum einer anderen Band zu finden sein dürften.