lokalpolitische Themen auf xED

zum Tod von Jürgen Möllemann
Dietmar Woikowski, Pressesprecher der der FDP-Erding

MÖLLEMANN IST TOD

Permering 05.06.2003 -

Der gesamte Vorstande des FDP-Kreisverbandes Erding mit all seinen Mitgliedern ist tief geschockt und fassungslos über den tragischen Tod des Jürgen W. Möllemann. Es habe uns Liberalen große Betroffenheit ausgelöst.

Unser tiefes Mitgefühl gilt nun der gesamte Familie Möllemanns.
Wir wünschen Ihnen viel Kraft.

Möllemann, geb. in Bayern (Augsburg) war einer der mutigsten deutschen Politiker. Er war kein Antisemit. Wenn einer gegen den Strom schwimmt dann ist man unbequem und das spürte er gewaltig.
Aber hinter jedem Politiker steckt ein Mensch mit Gefühlen und Träume.
"Möllemann hat viel für die FDP getan".
Diese Aussage werden wohl jetzt in vielen Berichten und Statement zu lesen und zu hören sein. Doch leider für Ihn zu spät.

Nach Aussage von Maria Auer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Münster, wurden sofort alle strafrechtlichen Ermittlungen gegen seine Person abgebrochen. Man könne nur natürliche Personen strafrechtlich verfolgen, die Maßnahmen endeten mit dem Tod, so die Staatsanwältin Maria Auer.

Aschermittwochreden in Passau
Wartenbergs Gemeinderat Günther Strassberger trifft FDP-Spitze

Anlässlich eines Treffens der Bundes-FDP in Passau, traf sich auch am Rande dieser Veranstaltung Herr Günther Strassberger -Ortsvorsitzende der FDP von Wartenberg und Gemeinderat sowie der FDP Landtagskandidat mit Herrn Guido Westerwelle - Bundesvorsitzende der FDP und MdB und Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - Bayerische FDP-Landesvorsitzende und MdB, um wichtige politische Ziele zu besprechen. Dabei ging es auch um die Belange und Probleme der im Landkreis Erding lebenden Bürger.

Politischer Stammtisch der FDP
Am Donnerstag, 20. März 2003, 20 Uhr
Im Gasthaus Adelberger, Altenerding, Ardeostraße

Mit dem Hauptthema:
Forschung mit Neutronen: Chance für die Zukunft

Referent:
Dr. Wolfgang Waschkowski
Technische Universität München
Teilprojektleiter am FRM-II
Experimentator mit langjähriger Erfahrung

Die Forschungsneutronenquelle FRM-II ist der Nachfolger vom legendären Atom-Ei. Sie wird eine der weltstärksten Neutronenquellen sein; ebenfalls sind viele der experimentellen Einrichtungen die weltbesten ihrer Art. Neutronenstrahlen können besonders vielversprechend für zahlreiche interdisziplinäre Experimente in der Materialforschung, der Physik, Chemie, Biologie und Medizin eingesetzt werden. Am FRM-II wird etwa 70% Grundlagenforschung betrieben; der Rest sind anwendungsorientierte Arbeiten. Der FRM-II ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität München und wird demzufolge interdisziplinär genutzt. Es gibt viele internationale Querverbindungen. Die dritte und letzte Teilgenehmigung wird für März 2003 erwartet, so dass die Neutronenquelle endlich ihren Betrieb aufnehmen kann.
Der Vortrag erläutert den Aufbau der Neutronenquelle und deren Sicherheit. Eine Auswahl der experimentellen Nutzung für Grundlagenforschung und Anwendungen veranschaulicht die Vielfältigkeit, wie Neutronen eingesetzt werden können.

Stellungnahme und Leserbriefe des FDP-Kreisverbandes Erding bzw. deren Vertreter
wie z. B.: Frau Lianka Büchner / Dietmar Woikowski woikowskigmbh@t-online.de


An die Süddeutsche Zeitung, Sendlinger Str. 8, München / per Fax.: 089/ 2183-787

Lesebrief zu "Mit Hammer und Griffel" von Meite Thiede in der SZ-Wirtschaftsreport
Vom 15./16. Februar 2003-02-16
Sehr geehrte Damen und Herren,

beiliegende Antwort auf einen Artikel in der SZ v. 15./16.02.2003 -
Wirtschaftsreport Seite 28
"Mit Hammer und Griffel" - Mittestand im Überlebenskampf.
Darauf habe ich nicht nur als Unternehmer geantwortet sondern auch als Politiker der FDP:

Ist der Fall vom Elektromeister Ralph Wurm nicht systematisch für den an Krebs erkrankten Mittelstand ? Täglich gehen ca. 200 Firmen in Deutschland pleite und keiner kann Sagen dass ausschließlich die Unternehmer daran Schuld ist. Wie im Fall Wurm liegt es hier an der finanziellen Abwicklung eines Großauftrages in der Privatwirtschaft. Es gibt zwar Gesetze und Verordnungen, die das alles Regeln, dennoch wird hier auf Vertrauen gearbeitet. Der Handwerksmeister, ein perfekter Fachmann, investiert in den Auftrag Material und Lohnkosten und erhofft dann, nach erledigter Arbeit, auf Entlohnung. Da sein Auftraggeber zumeist selbst auch ein krankender Mittelständler ist, bricht nun dieses Gefüge zusammen. Sicherlich gibt es Gerichte, die hierüber entscheiden können, aber bis das Greift ist zumeist der Kläger schon längst "dem Bach herunter geschwommen" und es gibt einige Arbeitslose mehr.
Ein neues Wirtschaftsystem setzt nun ein und das ist dann die Konkursabwicklung an denen wieder andere enorm Verdienen. Nicht nur Rechtsanwälte und Notare sondern auch Gerichte und Konkursverwalter, Versteigerer und Banken zerlegen nun die Firma und holen sich noch die Reste von Sicherheiten heraus.

Ist das Marktwirtschaft und nennt man so etwas Selbstbereinigung ?
99% aller Firmen besteht in Deutschland aus dem Mittelstand. Wenn nun dieser Mittelstand ruiniert wird und er wird gerade, dann bricht unser Wohlstandsystem zusammen. Die tragende Säule unserer Wirtschaft ist der stillschweigende Mittelstand !

Seien wir mal ganz Ehrlich, was leisten die vielen großen und kleinen Betriebe in unserem Lande ? Rechnen wir mal vor:
Von den 80 Mill. Landsleute, ziehen wir die Rentner und Kinder/Jugendliche ab. Weiterer Abzug die enormen Anzahl von Beamte und Staatsangestellen - Lehrer - Polizisten -Politiker -ges. Gesundheitswesen die von den Abgaben der hohen Lohnnebenkosten leben. Dann die vielen Bank und Versicherungsangestellten, die ebenso zum größten Teil vom Mittelstand leben. Weiter die derzeitigen 4,6 Mill. Arbeitslose. Rechnet man die ABM-Maßnahmen noch dazu, dann sind es weit über 6 Mill. Arbeitslose.
Dies alles muss der Mittelstand aufbringen um unseren Sozialstaat zu erhalten. Großfirmen wie Siemens oder Mercedes zahlen ja keine Steuern oder gehen bei Bedarf ins Ausland. Das kann nicht gut gehen. Wenn nun zum ersten Mal in der Geschichte der BRD, die Unternehmer ihre Firma alleine lassen und auf die Strasse gehen um auf ihre belange aufmerksam zu machen, dann ist es schon 5 Min. nach 12,00 Uhr und es bedarf gewaltiger Anstrengung um noch etwas zu retten. Wenn uns das nicht gelingt, na dann Prost und Mahlzeit.

Woikowski GmbH
Dietmar Woikowski
Permering 3-5
84416 Taufkirchen
Tel.: 08084/ 93030
e.Mail: woikowskigmbh@t-online.de
Internet : www.woikowski.de

Stellungnahme der Vorsitzenden des FDP-Kreisverbandes Erding
Frau Lianka Büchner


Permering 14.02.2003 -

Herr Kultusminister Hans Zehetmair kandidiert nicht mehr.
-Schade-, denn meiner Meinung nach hat er in diesem Amt hervorragendes geleistet. Ich habe Respekt vor dieser Entscheidung und große Achtung vor ihm als Mensch und Politiker.

Ich denke, es wird sehr schwierig sein einen ebenbürtigen Nachfolger zu finden.
Beruhigend zu wissen, dass sich fähige Persönlichkeiten wie Thomas Goppel für diese Position interessieren.