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| Menschenwürdige Behandlung der Gefangenen im Krieg sichern! Dringender Appell an die Botschaft der Vereinigten Staaten, für Menschenrechte aktiv zu werden
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 erstaunliche Sensibilitäten auf Erdings Schrannenplatz
 DGB-KV Freising-Erding: Gegen Krieg und Terror
 Carl Amery auf Einladung von Pax Christi
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Tip: wdr-Politik-Forum - US-Forum
Der Irak-Konflikt: Thema im Landkreis Erding
Do., 10.04., Info zum Irak-Krieg im Taufkichner Filmkulturhaus
Mi., 26.03., 19.30 Uhr: Eine andere Welt ist möglich (Vortrag der GEW)
Sa., 22.03. Schweigekreis mit Carl Amery und Pax Christi
Do., 20.03., 17-18 Uhr: Friedensdemo des DGB am Grünen Markt
So., 16.03., 19 Uhr: weltweite Lichter-Wache
Do., 06.03., 19 Uhr: Friedenslicht gegen den Krieg
So., 09.03., 18.30 Uhr: Worte für den Frieden in der Stadtbücherei Germering (Wortfamilie / mit dem Erdinger Literatentreff)
jeden Do., 17.30 Uhr: Friedensgebet im ev. Pfarrheim (Dr. Henkel-Str.)
Di., 28.01.: Inforamtionsveranstaltung in Dorfens "Soafa"
Fr., 31.01., 18 Uhr: Friedensdemo auf Erdings Schrannenplatz
Sa., 01.02.: Friedensdemo in Freisings Stadtmitte
Di., 04.02.: Abendveranstaltung im ev. Pfarrheim Altenerding (siehe unten)
 04.02.: ev. Pfarrheim in A'Erding
 Roswitha Bendl Brief an J. Fischer
 Horst Meissner Weltweite Lichterwache
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Anti-Kriegs-Haltung der Deutschen steigt weiter. In einer aktuellen Umfrage (Forsa vom 20.03) halten nur 14 Prozent den Krieg gegen den Irak für gerechtfertigt. 81 Prozent sind gegenteiliger Meinung.
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| 16.03.03 "weltweite Lichter-Wache"in Erding und rund 7.000 anderen Orten
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| "Worte des Friedens" Erdings Literatentreff am 09.03.03 zu Gast in der Germeringer Stadtbibliothek
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"Friedenslicht gegen Krieg"
friedliche, kommentarlose Demonstration am 06.03.03 am Schrannenplatz in Erding
Junge Menschen der KLJB (Katholischen Landjugendbewegung) im Landkreis Erding haben sich über den drohenden Krieg im Irak Gedanken gemacht und deshalb eine Lichterkette initiiert.
Ziel dieser Lichterkette ist es, ein sichtbares Zeichen zu setzen und damit unsere Sprachlosigkeit zum Ausdruck zu bringen.
Bis zum heutigen Tage haben sich folgende Organisationen angeschlossen:
KLJB München und Freising, KLJB Bayern, KLJB Freising, BDKJ Erding,
KLB Erding, GAL Dorfen, Junge Ökologen Erding, SPD Dorfen, DUKA Dorfen,
Erdinger Literatentreff e.V., Jugend Rotkreuz Erding, Bündnis 90/Grüne Kreisverband Erding, Jugendzentrum Taufkirchen, Pax Christi.
(Weitere Organisationen sind angefragt)
Schirmherr: Karl-Heinz Bauernfeind, Bürgermeister der Stadt Erding.
Die Aktion findet am Donnerstag, 06. März 2003 am Schrannenplatz in Erding statt. Die Veranstalter bitten die Teilnehmer, sich ab 19.00 Uhr am Schrannenplatz einzufinden, und, wenn möglich, eine Kerze von zu Hause mitzubringen (Andernfalls sind Kerzen vorhanden).
Pünktlich mit dem Glockenschlag um 20.00 Uhr wird die Lichterkette aus dem Feuer in der Mitte entzündet.
In den darauf folgenden 15 Minuten des Schweigens haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich persönliche Gedanken über die aktuelle Situation zu machen.
Ansprechpartner für die Partei- und Konfessionsübergreifende Veranstaltung sind:
"Dem Irak ein Gesicht geben"
Informationsabend am 04.02.03 zum Irak-Konflikt im ev. Pfarrheim in Altenerding
Unabhängig von der Sitzung der UN einen Tag danach waren manche Details, welche Thomas Krahe von der Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen per Dia-Vortrag in Altenerdings ev. Pfarrheim vortrug weit beeindruckender, weil sie weniger von Machtinteressen und Politikern sondern von Menschen handelte.
Höchst interessant auch die Diskussion im Anschluss, zu der man sich genauso beteiligen konnte, wie zur Lesung des Erdinger Literatentreffs im Vorprogramm.
Diese begann gegen 19 Uhr mit Brian Burger von der Plattform Heimstetten, der den Tanz auf den Vulkan organisierte.
Ihm gelang, was im Realen leider unmöglich scheint, George Bush und Saddam Hussein an einen Tisch zu bringen. Doch die Initiatoren der Veranstaltung, Thom Delißen und Walter Koppe die sich in diesen Rollen wiederfanden, fiel die Antwort auf Burgers Frage. "Was ist Ihre Vorstellung von Menschlichkeit?" nicht ganz einfach.
Nachdem Delißen das Märchen von den Königsschwestern vorgetragen hatte, sich die Vertreter der anwesenden Mitorganisationen vorstellten: Susanne Vogt als Hausherrin und vom ev. Bildungswerk, Roswitha Bendl von Pax Christi, die Herren Caspari und Pointner von GEW, bzw. der kath. Landjugend, sowie Koppe von Seiten des Erdinger Literatentreffs mit Kommunikation, Offenheit, Verständnis und Toleranz wesentliche Motive der Vereinigung vortrug (Wortlaut hier), zu der dann auch das Engagement für den Frieden passe, begann Thomas Krahe den Dia-Vortrag über eine Reise, die ihn im Dezember 2002 für zwei Wochen in den Irak führte.
Er berichtete von zahlreichen Gesprächen, Begegnungen und Eindrücken, unter ihnen eine Reihe ganz persönliche Augenblicke, die tief ins Innen reichten; z. B., wenn Krahe das vom Tod gezeichnete krebskrake Kind in den Armen der Mutter fotografierte.
Doch er tat es, um den nackten Zahlen der Statistiken ein Gesicht zu geben. Laut UNESCO liegt die Zahl der seit 1990 verstorbenen Kinder unter fünf Jahren jenseits der 700.000. Unfaßbar dann, als er schilderte, daß an diesem Zustand die Sanktionen der UN Schuld seien, weil so die notwendigen Arzneimittel nicht ins Land ließen, und daß uranbestückte US-Waffen aus dem Krieg 1990 erst der Grund sei, daß Leukämie das Land wie eine Seuche beherrscht, daß defekte und marode Wasserleitungen Bleivergiftungen auslösen, weil es keine Ersatzteile gebe, kaum Schulmaterial vorhanden sei, ...
Widersprüchlich nannte er die UN, wenn die UN-Hilfsorganisation UNESCO mit kostenaufwendigen aber unzureichenden Maßnahmen die Folgen der Sanktionen wieder aufzuheben versucht.
Da spricht man von der Vernichtung von Massenvernichtungswaffen, doch sind nicht genau diese Sanktionen die schlimmste aller Massenvernichtungswaffen, fragt er in die Runde.
Und er zeigt die Menschen mit ihren Gesichtern und Augen, viele melancholisch, manche leer, hoffnungsvoll oder Hilfe suchend. Ob sie Angst vor weiteren Bombenangriffen hätten? "Bitte vergessen Sie uns nicht", oder "Kommen Sie wieder" deren Antwort beim Abschied.
Ob US-Bürger deshalb nur unter Strafandrohung in den Irak reisen können, weil sie sich kein Bild von der Zivilbevölkerung machen sollen?
Immerhin sind sie die eigentlich Betroffenen eines Kriegs.
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Erdinger
Literatentreff Walter
Koppe & Thom Delißen
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