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Hartz IV - Lustreisen für alle
Wenn Gesetze den Namen von Verbrechern tragen, ist die Grenze von Recht und Gerechtigkeit dann nicht längst überschritten? Wie viele Hartz IV-Empfänger werden sich ähnliches denken, werden damit quasi selbst zur Gesetzlosigkeit ermuntert? Ist Hartz nicht längst Sinnbild unserer Gesellschaft geworden, Sinnbild der Schere, die unsere ehemals auf Ausgleich bedachte bundesrepublikanische Gesellschaft heute immer mehr in Gewinner und Verlierer spaltet? - Sind es nun solche Texte, die Gefahr bedeuten, weil sie aufmerksam machen um davor zu warnen, oder jene Lobby der Mächtigen, die dieses Ungleichgewicht immer noch ein Stück mehr fördern und durchsetzen. Sind wir nicht bereits zu abgestumpft, um dem Einheitstrott der Richtungsvorgeber aus Politik, Wirtschaft und bunter Medienwelt eine eigene Meinung entgegensetzen zu können. Während sich die genannten Manager der Restbevölkerung gegenüber nur passiv
verhielten, diesen lediglich selbstsicher lächelnd ein "ihr seid mir doch wurscht"
andeuteten, ging Hartz noch einen Schritt weiter, besaß dieser doch den
zweifelhaften Mut der Gesetzlosen,
sich und seinesgleichen nicht nur Lustreisen zu finanzieren, sondern den Bedürftigsten auf der Gegenseite die letzte Lebenssinnlichkeit
zum Hungerlohn herabzukürzen - zumindest mit eigenem Namen zu versehen. Die Menschenverachtung trägt damit den Namen eines Verbrechers.
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