Was bietet Erding seiner Jugend?
- Wo geht was ab?
- Was sind eure Zukunftspläne?

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Auf dem Skateplatz in Altenerding geht die Post ab; links zeigt Hansi sein Können.
(dieses Bild wächst übrigens beim draufklicken, und gab die Vorlage zur Frühlingsausgabe 2002 von Erdings Literatenzeitschrift "Gedanken-Sprung").
Übrigens hat Mixen von derSkaterclique einen interessanten Musik-Tip parat; nämlich die Erdinger Melodic-Punk-Band namens "DILON"
O-Ton: "...jo...die rocken wie sau! (sind ja auch unsere kumpels *g*)
schaut mal bei www.dilon.de vorbei, da gibts auch Fotos und Musik zum runterlanden."
Christian Seisenberg und sein Gesellenstück

Der 18-jährige aus St. Wolfgang wird über dieses attraktive Möbelstück wohl mit seinem Vater ins Geschäft kommen.
Gut achtzig Stunden Arbeit stecken drin, und dann darf man noch etwa 1000 DM an Materialkosten, z. B. fürs recht edle helle europäische Ahorn mit einrechnen.

Erst am Vortag hatte er die letzte praktische Prüfung in der Berufsschule in Erding absolviert, wird nun in nächster Zeit als frisch gekürter Geselle einige Monate in der väterlichen Türenherstellung arbeiten, bevor er im nächsten Jahr auf die Walz geht, um sich in anderen Ländereien ein Bild vom Schreiner- bzw. Tischlerhandwerk zu machen.

Martin Wachinger und sein Gesellenstück

Der 18-jährige aus Pliening arbeitete an seinem Stück bei der Fa. Vilgershofer in Finsing, und kann sich nicht vorstellen, sich je davon zu trennen.

Auch er hat sich fürs Material des europäischen Ahorn entschieden, allerdings mit einem witzigen Detail, jener Schlangenlinie aus ganz exakt eingepassten dunklerem Buchenfurnier.
Um diesen Eindruck der Struktur nicht zu stören, wird das Schloss erst von der rechten Seite sichtbar.

Richard Felmik, Hysni Kastrati, Andreas Steiner und Christian Heigl, alle 16, finden Erding schön langweilig, wobei die Betonung auf "langweilig" liegt.
Da hilft nichts wie rauf aufs Motorrad und dann ab zu irgendwelchen Disco-Partys ins Grüne; auch private Partys finden sie cool.

Und in den letzten richtigen Sommertagen kann man die vier auch auf folgende Art erleben.

Feuerwehr-, Schützen- und Ortsfest, sowie das Pfarrfest, das sind die kulturellen Highligts in Aufkirchen.
Und dann kommen die Feste der Umgebung dazu.
Stefan Matejicek und Bernhard Müller sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, doch die sind, grad in Richtung Freising, katastrophal.
Immerhin hat die Gemeinde Oberding für die Erdinger Herbstfestzeit ein Bussystem organisiert.
Am allerliebsten fahren die beiden zur 4000 Leute fassenden Riesen-Disco nach Mühldorf.
Benedikt "David" Angermeier und Matt Cramer machen derzeit ihren Führerschein und werden demnächst auch ohne Eltern oder öffentlichen Verkehrsmittel von Fraunberg in die Kreisstadt fahren können.
Die Innenstadt ist durchaus attraktiv, z. B. das Tagblatt am Kleinen Platz, aber auch die Skybar überm Kinocenter.
Allerdings fehlt eine große Discothek, und im Sommer wärs toll, wenn man im Kronthaler Weiher mit Lagerfeuer feiern könnte.
Sascha Seidenbusch, 16 (mitte) ist Industiremechaniker bei Riemerschmid in Aufhausen. Zusammen mit seiner Clique macht er im Sommer gern Erdings Steilküsten unsicher (siehe hier. Ansonsten suchen die drei in der Nähe der Parksiedlung eine geeignete Halle zum Hanballspielen.
Wie siehts denn aus mit Schulturnhallen oder der von RW Klettham?
Manuel Hertwer (rechts) kritisiert das Erdinger JuZ und all die Leute, die versprechen für Jugendliche etwas zu tun, aber dann noch nichts in die Wege bringen.
Eine gscheite BMX-Anlage gehörte her, die in Altenerding für Skater sei viel zu klein. "Wenn die Erwachsenen den Jungen keine Gelegenheit zum Austoben geben, brauchen die sich nicht wundern, wenn man auf grumme Gedanken kommt" meint Manuel.

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