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Juso-Thema: autonomes Jugendzentrum (Bezirkskonferenz am 01.02.02) Thema auch im: xED-Forum |
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Jugendtreff Altenerding am 25.01.02 öffnete der Containerbau | ![]() |
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Ab sofort haben die Kids zwischen 10 und 15 in Altenerdings Süden ihren Treffpunkt, können sie dreimal in der Woche (Di. und Do. von 15-20, sowie Fr. 13-20 Uhr) auf rund 60 m² Musik hören, Kickern oder Billard spielen. Der Ort vor Hauptschule und Bolzplatz eignet sich auch deshalb gut, weil hier weitere Funktionen mit genutzt werden können. Petra Heilmann und Volkmar von Koenen, die zuständigen Sozialpädagogen hoffen nun einerseits, daß die Räume und Möglichkeiten auch angenommen werden, andererseits aber auch auf Verständnis der Anwohner. Immerhin hat man die Altersgruppe durchaus mit Absicht so ausgewählt, daß es erst nicht zu Problemen mit Alkohol oder Drogen kommen sollte. Während zur Eröffnung am 25.01. die Theke wegen der Einweihung und der Ehrengäste schonmal ein kleinwenig Alkohol beimischen durfte, und auch DJ O.G. vom JuZ in Erding für Stimmung garantierte, sorgte von Koenen (zukünftiger Leiter der neuen JuZ-Zweigstelle) außerhalb des Containers für reichlich Bewegung, immerhin stand ein Biker-Turnier auf dem Plan. |
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"Rülps", das ehem. JuZ in Kirchheim
organisiert von Jugendlichen in Eigenregie siehe dazu auch: | ![]() André |
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Wer erinnert sich von den Erdingern noch an die guten alten Zeiten,
als es in Folge der wilden 68er sogar in Erding mit dem Picnic und dem Hirschen sowas wie
eigenständige Einrichtungen im Bereich Kultur gab. (siehe: die 68er in Erding)
Inzwischen ist Erding viel zu schön, seine Jugend viel zu kontrolliert, um eigene Ideen und
Lebenswege auszuprobieren.
Und dann erzählt André, wie vor etwa fünf Jahren die Gruppe der 14- bis 19-jährigen die Chance
nicht vertun wollte, die alte Holzbaracke des ehemaligen Jugendzentrums als "ihr Gebäude" zu annektieren
- natürlich alles in nach außen abgesicherten Bahnen. So wurde, um in der Erwachsenenwelt auch richtig
auftreten zu können, ein Verein gegründet; mit allem drum und dran, also Satzung, Vorstand und den
Mitgliedern. Ganz wichtig war auch unser toleranter Bürgermeister inkl. der Rathausmehrheit.
Der Vergleich zwischen Kirchheim und Erding von zuvor kommt mir wieder in den Sinn:
Ob man anderen Leuten und Ideen gegenüber toleranter wird, wenn man die Möglichkeit erhält, sich auszuprobieren?
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