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AQUARELLO Ausstellung von Gaby Kleinert vom 15. - 22.04.02, täglich von 10 - 19 Uhr |
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Die Zerbrechlichkeit von Leben, von Tieren, Pflanzen, Menschen, und auch dem von Menschen-hand Geschaffenem ist Thema der ersten Einzelausstellung der in München geborenen, in Forstern wohnenden Heil- und Kunstpädagogin, seit 1996 ist sie frei-schaffende Künstlerin.
Und sie hat auch Worte gefunden, ein Gedicht, Ihre Arbeiten zusätzlich erklärbar machend; |
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Kein Zweifel, für Kleinert war diese erste Einzelausstellung ein besonderer Schritt.
Das Thema ihrer Ausstellung so sensibel wie sie selbst. Vorsichtig und zerbrechlich wirkt die erklärte Einzelkämpferin, und genauso die Bilder; allesamt Aquarelle. Linien, wie von Prismen verursacht, trennen wie kühle Spiegel der Zeit, smaragden; teilen die Bilder in hellere und dunklere Flächen, lassen sie scheinbar je nach Lichteinfall leuchten; und je nachdem ergeht es den lebendigen Motiven: allesamt zerbrechliche Momentaufnahmen. Wie auch die Gruppe von Frauen, das Elend von Vertriebenen darstellend; ein letzter Blick zurück, aber die Augen in Richtung Zukunft verschlossen; unser aller Weg unklar? Kleinert spielt mit Ferne und Nähe, mit Horizonten, oder mit zarten Blüten, die die Vergänglichkeit ganz sichtbar in sich tragen; und mit Realitäten: So scheinen auch die Aquarelle von Isen und Erding etwa wie verzaubert, wie in träumerischer Verklärtheit. |