|
Kommentare
- nicht nur zu lokalen Ereignissen im Landkreis
|
|
Kommentar zur Ausstellung
in der Nikolausschule
Bürgermeister Bauernfeind
hatte in seiner Ansprache recht, indem er den Wert einer öffentlichen
Anerkennung herausstrich, der Möglichkeit, eigene Werke zu präsentieren,
sich mit einer gewissen Hingabe auf Ereignisse vorzubereiten...
Wenn Agression, Rechtsradikalismus und Gewalt gerade unter Jugendlichen
zunimmt, hat dies mit dem Fehlen von Sinn, von Entwicklung individueller
und auch kommunikativer Fähigkeiten, von Selbstwertgefühl zu tun.
Wenn eine Gesellschaft die Summe seiner Mitglieder ist, ist es dann nicht
sehr eindimensional und kurz gedacht, wenn Bildung und auch Kultur zum
elitären Luxusartikel erhoben wird,
um mit dem eingesparten Geld Sozialpädagogen, Psychologen und Rechtsanwälte
zu beschäftigen?
Ihre Meinung
|
.
|
Kommentar zur Ausstellung
des Kunstvereins "Millenium II" und den parallel stattfindenden
Jazztagen in Erding
Vielleicht könnte man fürs
nächste mal an dem ein oder auch anderem Tag eine Symbiose versuchen;
eine kurze Zeit, in der tatsächlich ein Hauch von kurzweiligen
Jazz-Rhytmen in den Gassen der Stadtmitte liegt - nicht nur in
abgeschlossenen Räumen irgendwo außerhalb; in der sich das Publikum für
Bilder- und das für jene Klangwelten mischt. Wo besser als im
Fraunkircherl wäre dies möglich?
Und jene Künstler, die meinen, das eine paßt aber nicht zu IHREM Bild,
denen kann gesagt werden: Im Gegensatz zu dem Medium ihrer Kunst ist das
der Musik leicht flüchtig. Es bleibt kein Schaden zurück, nur die Möglichkeit,
neues Publikum anzusprechen und eine Chance der Kommunikation und
Inspiration - auf beiden Seiten.
Ihre Meinung
|
.
|
Am
18.03. feiern die Erdinger Grünen ihr 20-jähriges Bestehen
Was wurde aus all den
idealistischen Utopien zwischen Hirschwirt und Tagwerk?
Vor Jahrzehnten war der KV der Erdinger Grünen der Geheimtip, wenn Ideen
und Engagement im ökologischen, aber auch sozialen und kulturellen
Bereich auf witzig-locker-freche Art artikuliert wurden. Es war die Zeit
der allwöchentlichen Mittwochs-Sitzungen im "Hirschen" mit den
heute teilweise genauso legendären Protagonisten Migo, Vall, Schorsch,
Christa, Franz, Hanna, Günther, Karl-Heinz, Agnes, Norbert, und einige
andere mehr. Anfang der 80er war die Welt in Erding in Unordnung geraten,
und es reichte bald nicht mehr, diesen bunten Kreis als "gschbinade
Greane" zu bezeichnen, wenn man bedenkt, daß es im Wesentlichen
gerade diese Runde war, welche die ökol. Erzeuger- und
Verbrauchergenossenschaft Tagwerk gründete, die sich inzwischen längst
bis hin ins "bürgerliche Lager" etabliert hat. Auch ich war von
Anfang an dabei, lernte handwerkliche Fähigkeiten, als bei den Leutners
in Prenning bei Dorfen überall gezimmert, genagelt, betoniert, als Gräben
gezogen und Unkraut gejätet wurde; als mich Franz in der Kunst der
Imkerei unterwies, und ich so bald selbst zum Herr über zwei Binenvölker
wurde.
Die Zeit konstruktiver
Gesellschaftskritik und großer Aktionen sind längst durch den eigenen
Familiendienst ersetzt; das spielerisch-leicht Spontane von damals hat
sich etabliert, wurde an ein halbes Dutzend Semiprofessionelle delegiert.
Die Frage, ob sich die Grünen nicht längst überlebt haben, sei schon
deshalb gestellt, weil dies Fragen sind, die ans grüne Mark und Fundament
gehen (sollten).
Nun endlich, wo die lokalen Medien gerade auch der Grünen wegen
sensiblisiert ist, erhält die ÖDP schon deshalb relativen Zulauf, weil
sie dabei ist, endlich öffentlichkeitswirksam genug, das Rad ein zweites
Mal zu erfinden.
Ihre Meinung
|
.
|
Kommentar
zur geplanten Aufweichung der Nachtflugreglung durch die MFG:
Und wieder argumentiert
man mit dem immer schwierigerem Wettbewerb, um dabei völlig außer acht
zu lassen, daß man sich selbst an dessen Spitze stellt, da in anderen
dichtbesiedelten Ländern, wie z. B. Italien gerade das heimische
Schlafbedürfnis per Gesetz bestätigt wurde; entgegen aller
Wirtschaftsinteressen.
Die FMG steht früher oder
später vor dem Dillema, eben keine zweistelligen Zuwachsraten mehr
schreiben zu können; dann nämlich, wenn selbst 24 Stunden pro Tag nicht
mehr genügen, um per Flugbetrieb noch größere Fluggast- und Umsatzhöhen
zu erreichen.
Vielleicht wäre vorher
gerade noch Zeit darüber nachzudenken, ob der Druck auf die FMG und die
Verlängerung des täglichen Flugverkehrs durch eine realitätsnähere
Preisgestaltung, z. B. eine wettbewerbsneutrale Versteuerung des
Flugbenzins, gemildert werden kann.
Ihre Meinung
|
.
|
Umweltskandal
nicht nur in München
Laut
AZ vom 18./19.12. gibt es an der Stunzschule in München-Bogenhausen einen
Umweltskandal höchsten Ausmaßes. Nachdem Kinder und Lehrer an Krebs und
Leukämie erkrankten oder bereits gestorben sind, ergaben Bodenproben, daß
die Schule auf einem von Arsen, Quecksilber und Schwermetallen verseuchtem
Gelände erbaut wurde.
Da
kommt mir jener Artikel über Serbien (vom 25.10. im Focus) wieder in den
Sinn, in dem von tickenden Zeitbomben in Form versickernder metallischer
Pfützen die Rede ist, welche aus zerbombten Industrieanlagen stammt und
den Weg ins Grundwasser längst genommen haben. Schon jetzt bedrohen
hunderttausende Tonnen freigesetztes Quecksilber, Schwermetalle, Öle,
Dioxine und sonstige Chemikalien die Einwohner vieler Städte oder ziehen
die Donau abwärts weiter in Richtung Rumänien, Bulgarien und Schwarzes
Meer.
Der
scheinbare saubere Krieg trifft die Zivilbevölkerung mit einiger Zeitverzögerung
dann wohl umso härter.
Ihre Meinung
Kaum hat ein Gutachten im
Auftrag der Stadt München den Boden unter jener Schule als unbedenklich
beurteilt (08.01.), informiert ein anderer Zeitungsartikel (tz vom 11.01.)
darüber, daß der Unterricht in der Realschule Neutraubling bei
Regensburg ab sofort in einem Neubau fortgesetzt wird, als sich im alten
jahrelang Krebsfälle gehäuft haben.
|
.
|
Brot und
Spiele
stellten
schon erfahrene römische Herrscher vor gut 2000 Jahren auf eine Stufe,
erkannten den Unterhaltungswert von Gladiatorenkämpfen fürs gemeine
Volk, und erklärten beides zum Inbegriff für innere Stabilität und
Sicherheit.
In
einer Zeit, in der sich die Fans mit den Gladiatoren neuzeitiger
Mannschaftssportarten an sich schon nicht mehr recht identifizieren können,
weil sich die Welten zwischen beiden zu grundlegend unterscheiden, wird
nun jenes ehemalige Spiel der kleinen Leute auch noch zur abgehobenen
Sportart erklärt, das nur mehr den Gutverdienenden zusteht.
Die
Sportart, die aus der Maloche kam, läßt nun endgültig seine Kinder im
Stich. "Schau ma mal" was aus ihnen wird.
Ihre Meinung
Vielleicht ergibt sich auf
diese Weise ja eine Gelegenheit, Randsportarten wie Handball, Volleyball,
Hockey, oder gar Murmel spielen ins rechte TV-Licht zu rücken - oder ganz
einfach das Spiel des kleinen Fußballvereins in der Nachbarschaft live zu
erleben.
|
.
|
Aljohol
auf Skiern
Die
Verletztenliste in den Erlebnisparks der Alpenregionen steigt von Saison
zu Saison. Auf den Talabfahrten geht es ab Mittag zu wie in der Kneipe, übergeben
sich Betrunkene mitten auf der Piste, oder fordern häufig selbst noch in
den überfüllten chirurgischen Fachanstalten mehr Fun, und endlich Schluß
mit der Nachtruhe.
Bis
zum Abwinken dagegen flogen zuletzt die deutschen Ski-Adler. Im Gegenzug
zu Jens Weisflug noch, der sich, wie Dieter Baumann nicht nur der
Zahnpasta wegen, an die Spitze der Saubermänner-Bewegung stellte, machten
jene am Abend zuvor noch ein Kästchen Bier alle, und ersprangen im
schweizerischen Engelberg kurz darauf die ersten Plätze. "Die
Stimmung übertrug sich auf die Leistung" meinte Schmitt hernach.
Manches
also verleiht der Irrglaube, mann könne fliegen, tatsächlich Flügel,
wandelt sich der Traum zum erektiven Erlebnis - und damit zum
Top-Ergebnis.
Ihre Meinung
Ach ja, übrigens bietet
der KLJB am 29.01. eine Skitour von
Moosinning aus nach St. Johann in Tirol.
|
.
|
Haste
mal ´ne Mark?
Seit
die CSU merkt, daß sie vielleicht bald selbst gute Ratschläge bräuchte
- Waffen-Schreiber war nicht umsonst ein guter Strauß-Spezl ..., versucht
sie erst gar nicht mehr, der großen Schwesterpartei irgendwelche Ratschläge
zu geben.
Und
während die bayrische SPD doch tatsächlich glaubt, die absolute Mehrheit
der CSU in diesem Jahrhundert noch brechen zu können, wird ein 70-jähriger
zum großen Hoffnungsträger der Christdemokraten, suchen diese
gleichzeitig nach neuen Spendern, den nun notwendig gewordenen
vorgezogenen CDU-Parteitag für dessen Inthronisation finanzieren zu können.
Ihre Meinung
Das Spendenkonto lautet:
110 63 43/01; BLZ 380 400 07 bei der Commerzbank in Bonn
Wenn sich das mit der
französischen Staatsfirma "Elf Aquitaine" bewahrheiten sollte,
stünden vielleicht bald Neuwahlen ganz besonderer Art an. Dann müßten
die Bundestagswahlen ´92 wiederholt werden.
|
.
|
gelber
Strom
"Ist
Strom gelb?" lautet die Frage der Billigstromanbieter, und
verschweigen, daß gelb für radioaktiv steht. Nun, die Gemeinde Bockhorn
hat sich bereits für jenen gelben Strom entschieden, und solange das
Atomkraftwerk nicht in Ortsmitte gebaut wird, hält sich der Protest wohl
auch in Grenzen.
Doch was habe ich da vernommen: Bockhorn will das Ortszentrum neu
gestalten?
Ihre Meinung
Klarstellung: laut
Herrn Schoder, Geschäftsführer der Gemeinde Bockhorn, ist die Gemeinde
der Rahmenvereinbarung zwischen dem Bayerischen Gemeindetag und dem
Bayernwerk beigetreten; bezieht somit nicht den sog. "gelben
Strom".
Die Gemeinden auf der
Suche nach Billig-Strom
Die Liberalisierung des
Strommarkts ließ die Preise spürbar sinken; viele Bürger, vor allem
aber auch die Kommunen als Großabnehmer überlegen sich derzeit den
Wechsel zu einem anderem Anbieter.
Auch wenn ein Vergleich der zahlreichen Stromanbieter mit seinen
unterschiedlichen fixen Grund-, den variablen Leistungspreisen, sowie
Nebenkosten unübersichtlich ist, können die Kommunen immerhin ca. 15 -
20 % einsparen; für die Gemeinde Bockhorn z. B. immerhin ca. 50.000,- pro
Jahr.
Immerhin haben nun auch die bisherigen Monopolisten (z. B.
Isar-Amper-Werke, Stadtwerke, ...) ihre Preise gesenkt; um bei rascher
Vertragsunterzeichnung gerne auch rückwirkende Vergünstigungen einzuräumen
- dies wird vor dem Hintergrund möglicher weiter fallender Energiepreise
auch verständlich.
Sie machen außerdem darauf aufmerksam, daß nach wie vor sie für
Wartungs- und Schadensbehebung zuständig bleiben, und damit für die
Versorgungssicherheit;
außerdem trug die Verflechtung der Stadtwerke zu kommunalen Einrichtungen
wie Bäder und Büchereien zu gegenseitigem Vorteil bei.
Aber auch für die stärkere Berücksichtigung regenerativer Energien auf
Kosten etwas höherer Preise spricht einiges: die steigende weltweite ökologische
Problematik, ungelöste Risiken der Kernkraft, sowohl vor dem Hintergrund
der global verpflichtenden Konferenzen von Rio, wie der Vorbildfunktion
bzw. der glaubhaften Unterstützung lokaler Agenda-Gruppen.
Zur
Liste von Anbietern (Öko-Anbieter der "jungen ökologen", plus
eigene Recherche).
|
.
|
Millenium
III - Visionen des Erdinger Kunstvereins
Wer,
wenn nicht Künstler, sind besser prädestiniert dafür, mit fein
sensiblem Gespür Visionen aufzuspüren, sie mit eigenem künstlerischem
Ausdruck auf Leinwände, in Plastiken oder zwischen Stühlen festzuhalten.
Die Ausstellung im Frauenkircherl (vom 10. - 20.02.) an der Schwelle eines
neuen Jahrtausends bietet Gelegenheit, sich mit aktuellen Werken 30
lokaler Kunstschaffender auseinanderzusetzen; bietet nebst kultureller
Kommunikation einen lokal bemerkenswerten Brennpunkt von Visionen und
Inspiration.
Natürlich
besitzen nur wenige Künstler eine gläserne Kugel, in der sich die
Zukunft spiegelt (Christel Stenglin), und so zitieren einige ganz bewußt
Legenden der Vergangenheit (Kragler), verweisen auf das noch ungeschlüpfte
Zukunfts-Ei (Monika Steiger), oder den lieben Gott (Helma Pötschke).
Trotzdem ist eine Analyse der ausgestellen Themen interessant, die Palette
bunt (Gabriele Schlosser), häufig hintersinnig zweideutig (Doris Dörr).
Manche fordern die Konzentration auf´s Wesentliche (Brigitte Klemm), auf´s
Innere (Rosemarie Preuße), um dadurch fliegen zu lernen (Annemarie
Werhazy); zur Not auch mittels technischer Hilfsmittel (Claudia Jell) sich
wenn nicht zwischen Supernoven zu verlieren (Heide-Marie Otzenauer) die
Vernetzt- (Mathilde Schabenberger) und Verletzbarkeit der Erde (Hans Peis)
von Außen zu betrachten, um der beengenden (Liane Schober)
Weltuntergangsstimmung (Wildner) und Dunkelheit (Kirsten Knauft)
Lichtstrahlen (Heidi Gerhardinger), goldenen Regen (Josefine Pavlik), ein
Stück Toscana (Paul Thalmeier), Tanz (Jutta Ille), vertrauensvolle Liebe
(Hannes Döllel), und schließlich die Geburt neuer Hoffnungsträger
(Helma Frede) entgegenzusetzen;
dazu Demokratie (Silvia Pahl-Leclerque) ohne Heere von Geldkofferträgern
(Gottfried Bach) ohne selbsternannte Weltpolizisten (Annemarie Sartini)
sich unmanipuliert (Monika Steiger) mit den letzten frei lebenden
Kreaturen (Paulo Gordo) zu identifizieren,
um Frieden auf ganz kindliche Weise (Hannelore Stephani) zu fordern, oder
indem man erwachsen-konstruktiv Stühle zur Kommunikation bereitstellt
(Sabine Penzenstadler).
Schließlich gibt Kirsten Knauft die Frage an uns weiter: "Und wer
bist Du?"
Bilder
der Ausstellung "Millenium II - Erinnerungen"
Bilder
der Ausstellung "Millenium III - Visionen"
|
.
|
mit der
A94 direkt ins Ozonloch
Sämtliche
Wissenschaftler, die sich mit dem Phänomen der immer dünner werdenden
Ozonschicht beschäftigen, warnen uns seit langem vor der harten
Strahlung, welche bald immer bedrohlicher durch die löchrigere
Schutzschicht dringt; erklären, daß wir uns mitten in einer Klimaveränderung
befinden.
Während jene vor allem den gestiegenen Pkw-Verkehr dafür verantwortlich
machen, ist zwischen Politikern und Bürgern, zwischen Lobbyinteressen und
Vernunft ein seltsamer Wettlauf im Gange.
Die Frage ist nun, ob die Fertigstellung der A94 noch vor Auflösung der
Ozonschicht realisiert werden kann.
|
.
|
gute
alte Zeiten
Auf
welche Weise werden wir uns in einigen Jahren jener Zeiten erinnern, in
der das Jahrtausend grad eben erst begonnen hat;
als es durchaus noch möglich war, keine eigene Web-Seite zu besitzen, um
seine Post noch in Briefkästen zu finden; wenngleich dieser auch voll
war, vollgestopft von unzähligen bunten Prospektchen und diverser lokaler
Werbezeitungen.
Dies
war auch die große Zeit der orange- und sonstigfarbenen
Altpapiercontainer, in welches man dies alles, meist ungelesen, zu befördern
hatte; wenn es nicht der Zeitungsjunge von sich aus schon tat, indem er
sich gleich stapel- und kiloweise seiner Last entledigte, um nun ebenfalls
von längst vergangenen "guten alten Zeiten" zu schwärmen.
Doch
seien wir objektiv; vielleicht werden auch die "neuen Zeiten"
ertragenswert.
Vielleicht lassen wir uns eben nicht von ihnen überfahren, setzen uns
statt dessen selbst mit in die Pilotenkanzel, um den Kurs mitzubestimmen;
vielleicht nutzen und gewöhnen wir uns ganz kreativ an die neuen Möglichkeiten
und erkennen gar deren sinnvoll-ökologische Vernetztheit und müssen demnächst
auch nicht mehr von einem Stau zum nächsten hetzen, wenn dies manch
geleistete Arbeit "online" per Datenhighway tut.
|
.
|
Sorry MVV
In
großen Lettern veranstaltete jüngst der Personennahverkehr seine
Entschuldigungsturnee seiner zahlreichen Verspätungen wegen, gelobte
Besserung und verteilte Gratis-Fahrscheine.
Pech hatte, wer zur richtigen Zeit am falschen Ort, oder verspätet am
richtigem eintraf.
Noch mehr Pech hatte, wer leer ausging und zugleich vom Monatswechsel überrascht
dem erstbesten Kontrolleur gegenüberstand.
Leider hilft dann weder das dicke vergilbte Bündel regelmäßig
erstandener Monatskarten noch das nachträgliche Besorgen der Aktuellen,
und auch nicht der halbstündige Aufenthalt im von Leidensgenossen überfülltem
Warteraum des MVV; indem rasch jener Witz die Runde macht, daß wohl auch
diese Aktion nicht klappt, sich bei den Fahrgästen zu entschuldigen.
Im Gegenteil: sobald man endlich für zwei Minuten seinen Fall zu
beschreiben sucht, wird man zum unlieben Störfaktor erklärt - auch für
die Nachfolgenden.
Leider kam ich wieder einmal zu spät zum nächsten Termin, und auch ab
wann sich durch xED oder sonstwie Geld verdienen läßt weiß ich auch
noch nicht, geschweige wie ich diese 60 DM zahlen soll.
|
.
|
Sperrbezirk
Was
hat xED mit SEX zu tun?
Immerhin 2/3 seiner drei Buchstaben!
Und sonst?
Da Erding nach einstimmigem Ratsbeschluß (von CSU bis Grüne) zum
Sperrbezirk erklärt worden ist, und xED eigentlich nur berichten soll,
was sich innerhalb des landkreislichen Rahmens tut, ist zu befürchten, daß
xED auch weiterhin sauber und wohl geordnet bleibt.
Wenngleich,
und da kreuzen sich der moralisch rätliche Zeigefinger mit meinem
individuell-ästhetischen Blick, mir nackt Menschliches in irgendwelchen
Hinterhöfen lieber ist, als oliv- bis moosgrüne Bomberpilotenjacken, die
übern "roten Platz" flanieren.
Und wenn obige Finger uns dann jenen unaussprechlichen Buchstaben wegen nach
München zu weisen suchen, so erinnert auch das eher an Hilflosigkeit als
an Selbstbewußtsein, in welchem Herausforderungen im allgemeinen, z. B.
auch im Lokal-Kulturellem nicht als Chance, sondern eher als heimliche
Gefahr gelten.
Dabei wäre es nebst
harmonischen Ratsbeschlüsen und äußeren Zuckergußfassaden für die
demokratische und kulturelle Entwicklung eigener Persönlichkeiten auch
wichtig, Ecken, Kanten und Reibungsflächen durchaus zuzulassen; und damit
sowohl ganz praktische Foren als auch Milleus, um sich mit ihnen per
Argumenten messen und auseinandersetzen zu lernen; anstatt mit Vorurteilen
und Gewalt.
|
|
FTP (Fast
Ten Point)!
Nein,
mit diesem Ergebnis hatten nicht einmal die Möllemänner eben jener
Yellow-Partei gerechnet
Die Punktlandung des Polit-Entertainers "Der mit dem Winde
tanzt" ging eigentlich vollkommen daneben, gab man doch die auch so
schon sehr optimistische Acht auf den Wahlplakaten vor.
Im
Zeitalter der Informationsüberflutung zählen weniger sachliche
politische Argumente, sondern ob eine Person mit flotten Sprüchen, mit
Action und Fun zielgenau in unser immer schwerer zu öffnendes Unterbewußtsein
eindringt.
Aus der Lehre der Nordrhein-Westfählischen Wahl dürfen wir gespannt
sein. Es sind bisher nur Gerüchte, daß sich auch in unserem Landkreis
Mitglieder einer hier nicht näher genannten Partei geschlossen zum
Fallschirmspringen angemeldet haben.
|
|
Münchner
Künstlergruppe im Frauenkircherl
Nachdem
man als ´68er Student noch durchaus politisch den Aufstand gegen das
Establishment versuchte, war die junge Münchner Künstlergruppe rund um
das Kollektiv Herzogstraße, zwischen 75 - 78 dabei, die bis dahin
vorherrschenden objektivitätssüchtigen Konzepte auf künstlerische Weise
in Frage zu stellen.
Diri
Strauch, Helmut Sturm, Helmut Geierstanger und Thomas Niggl gelten als
wesentliche und auch typische Protagonisten hiesiger Kulturwelt, deren
Werke heute, teils empatisch-expressiv, teils punkhaft frech, grellfarbig
oder düster agressiv, in zahlreichen Ateliers, z. B. der Galerie Atzinger
oder der Lehnbachgalerie, vertreten sind.
Bis
27.05. ist eine Auswahl der Arbeiten im Erdinger Frauenkircherl zu
begutachten.
|
|
Frisch
aus dem Stadtrat: "Tanz um die solargoldene Ananas" (30.05.00)
Vorbildfunktion,
Klimabündnis, Agenda 21 – Die Gründe für den Stadtrat, Solarenergie
zu fördern, gab es schließlich einstimmig.
Nur
die Frage nach dem wie, und wer nun (SPD oder Grüne?) den wesentlichen
Antrag dafür einbrachte, erhitzten einige Gemüter; was durchaus für die
wenigen Besucher den Vorteil mit sich brachte, noch einmal eine
Zusammenfassung der letzten entgangenen Sitzungen und damit auch einige
der Fraktions-Wortführer mitzuerleben; also Brandes (SPD), Gotz (CSU), Bürgermeister
Bauernfeind (FW) und Walter, der die Position des entschuldigten Becker
(Grüne) aufzunehmen suchte.
Dieser
wollte den bestehenden Grundsatzbeschluß auf "eine" Anlage
nochmals konkretisiert wissen, während die SPD laut Antrag vom 30.03.
bereits den Busbahnhof am Kreiskrankenhaus für eine entsprechende Anlage
gestellt hatte, von der allerdings nebst Grüne auch andere Fraktionen nur
recht mangelhaft unterrichtet schienen.
Damit
bleibt alles so wie es war: es gibt noch einen zweiten (am städt. Bauhof)
oder eventuell (Bauernfeind) auch den ein oder anderen weiteren Standort für
eine Solaranlage; und der Antrag der Grünen auf "eine" wurde
zur "allgemeinen" Förderung gebogen. Konkreter wird es wohl
erst nach Fertigstellung eines in Auftrag befindlichen Gutachtens.
Wie
wäre es z. B. mit diesem Standort?
|
|
Live aus dem Parkcafé
(03.06.00) Die
abend- bis tiefnächtliche Luft schwirrte, war heiß und melodiös als die
16 - 17-jährigen BONIFAZ
Prechtl und Matt
Gressini die
Saiten zu Hymnen der Rockklassik wie den Dire-Strates in Bewegung
versetzten und auch im vokalen Bereich höchst beachtliche Kostproben
bereits erster Eigenkompositionen abgaben.
Um einiges härter und
rauher war die Gangart von "Hang Man Tom" rund um Helmut Dengl
und Tom Mayr, die dieses Konzert bereits im zweiten Jahr organisierten,
und denen auch für möglichst viel noch Kommendes im eher engem Wirtsstüberl
kräftig "Zugabe" applaudiert wurde.
|
|
Vorsicht vor
e-plus
Angenommen,
Sie sind Kunde bei e-plus, haben ein Handy, aber bezahlen die fälligen
Rechnungen trotz wiederholter Mahnungen nicht; dann kommt irgendwann ein
Gerichtstermin auf Sie zu, zu dem Sie geladen werden, und das Sie
garantiert verlieren.
Stellen
Sie sich nun aber bitte vor, Sie mühen sich darum, in Telefonanrufen und
zahlreichen Briefen, diese Rechnung bezahlen zu wollen, bis Sie schließlich
ein Gerichtsschreiben in Händen halten, dass Sie einen Rechtsstreit
verloren hätten, weil Sie eben jene Rechnungen nicht bezahlten und zu
einer Gerichtsverhandlung nicht erschienen seien, zu der sie nie eine
Einladung erhalten haben.
Sie glauben ich scherze? Stellen Sie sich nun aber bitte vor, dies sei
Realität.
Sie
erkundigen sich also im zuständigem Amtsgericht nach der Richtigkeit des
Verfahrens; man verweist Sie ans Landgericht. Sie schreiben also die dort
zuständige Stelle an, man wertet ihr Schreiben dort Einlegung einer
Berufung, wobei weitere Kosten auf Sie zukommen.
Ich
weiß, Sie glauben an einen einen schlechten Scherz? Aber bitte, lesen Sie
weiter
... und stellen sich vor: ein Teil jener Briefe ist
vorhanden; auch an Freunde, denen Sie vor langer Zeit die Situation
beschrieben hätten (Motto: "e-plus meldet sich nicht"); stellen
Sie sich vor, eine Rechtsanwältin könne bezeugen, dass Sie sich deshalb
von ihr beraten ließen, und auch ein Schreiben der Post A.G. gibt es, aus
dem hervorgeht, dass Sie dort zwecks evtl. verlorengegangenen Briefe
nachforschten.
Nun stellen Sie sich vor, das Streitobjekt sei gar nicht
Ihr privates, sondern Sie hätten jenes Handy als Vorsitzender eines
gemeinnützigen Vereines per Mitgliederentscheid erhalten; hätten nur die
Unterschrift zum Vertrag in Vertretung des Vereins geleistet.
Und
dann stellen Sie sich bitte vor, daß demnächst eine eidesstaatliche
Versicherung von Ihnen erwartet wird, dass Ihr Vermögen offenzulegen sei;
weil Sie das Geld nicht zahlen können, das die Gerichte von Ihnen
fordern.
Man droht, dass Sie bei Nichterscheinen wegen mangelnder Kreditwürdigkeit
kein Unternehmen mehr führen dürfen, und daß ein Haftbefehl gegen Sie
beantragt wird.
Vorsicht: diese Geschichte ist NICHT frei erfunden. Dies
ist die Geschichte, die ich derzeit durchmache. Da sich das Gericht dafür
nicht interessiert, gebe ich sie ab sofort für jeden Bürger zur Nachprüfung
frei. Urteilen Sie selbst.
Hiermit beschuldige ich e-plus der Schlamperei,
eingegangene Briefe nicht richtig weitergeleitet, bzw. darauf nie darauf
reagiert zu haben - Dies zu wissen, sollte auch für deren weitere Kunden
von Interesse sein!
Lag
es früher noch im Interesse der Firmen, Missverständnisse auf normalem
Weg auszuräumen, gehen Großunternehmen wie e-plus immer mehr dazu über,
eng mit sog. Inkasso-Gesellschaften (z. B. der Kanzlei Dr. Seegers – Dr.
Frankenheim & Partner in Hamburg) zusammenzuarbeiten, deren Sinn darin
besteht, ihr juristisch hochkarätig besetztes Spezialistentum auch mit
aller Macht auszuspielen - zum Nachteil der Bürger, welche sich diesen
geballten Rechtsapparat nie leisten können. Je ungleicher die Waagschalen
mit juristischen Schwergewichtern aber besetzt, desto selbstbewußter und
schneller droht man mit Gericht.
Da
der höchste Grundsatz einer Rechtsprechung auch weiterhin damit zu tun
haben sollte, im Sinne von Gerechtigkeit zu wirken (was die Gelegenheit
einschließt, diesen Standpunkt auch zu verteidigen), werde ich ihm (den
Grundsätzen wegen) nicht Folge leisten können. Er verdreht sich ins
Gegenteil, wenn Vertreter gemeinnütziger Organisationen (z. B. -> "Brutto
e. V.":
1998 Innovationswettbewerbssieger) im Zuge untadlig engagierter Tätigkeit
zu gemeingefährlichen Verbrechern verurteilt werden.
Falls
man mich dafür einsperrt, wünsche ich, daß die Medien über e-plus und
diese Angelegenheit berichten.
Walter
Koppe (sich noch im Freien befindlicher Autor und Initiator von xED)
|
|
oxo
-
Atelierhaus in der Bräuhausgasse (02.07.00)
womit hat Erding
das verdient? Seit heute befindet sich eine
Künstler-Kommune mitten in der erdinger Innenstadt.
Doris Dörr, Sabine Penzenstadler, Monika Scheibe,
Helma Maria Frede undHarry S. (Seeholzer).
Wer kennt
Harry noch nicht? Und wer kennt das Lied von Reinhard Mey und den
Musikanten nicht, die nun in der Stadt sind, und von denen man nun "Erbarmen"
fordert.
Vielleicht ist dieses Lied auf Provokateure im allgemeinen anzuwenden,
welche die Grenzen ein wenig großzügiger stecken und selbst religiöse
Bildmotive auf eine Art verfremden, die nun ... (an dieser Stelle schweigt
der Autor lieber).
Im Ernst: das
Atelierhaus ist eine Bereicherung, sowohl für die beteiligten Künstler,
welche per direkterem Austausch und Inspiration gegenseitig voneinander
profitieren; aber genauso für Kunstinteressierte und das kulturelle,
damit gesellschaftliche Leben der Umgebung. Der bunte Farbtopf in der Bräuhausgasse
bietet eine entscheidende Möglichkeit mehr, sich mit Methoden,
Kunstformen und den Künstlern selbst incl. deren Vorstellungen
auseinander zu setzen; auf ganz lockere Weise sich selbst sein eigenes
Bild über die Kunst und die Beteiligten zu machen - ohne Vorurteile,
sondern eben in der praktischen Auseinandersetzung mit ihr - fast wie in
einer richtigen Hochschulstadt.
|
|
Stromsparen ad absurdum
(04.07.00) läuft der ödp zufolge der Kompromiss zwischen SPD und Grünen
auf der einen und der Atomwirtschaft auf der anderen Seite, wenn
Restlaufzeiten nicht in Jahren sondern in kwh gemessen wird, sei dies kein
Grund zum Energiesparen; für Leute, die einen raschen Ausstieg wollen ein
Gegengrund dafür, Energiealternativen zu nutzen und zu entwickeln.
Laut
Michael Bettinger (Veranstaltung vom 04.07. im Weissbräu Erding) werden
die Kosten für Atomstrom von deren Lobby schöngerechnet, da
Entsorgungskosten und Risiken hier nicht ausreichend eingerechnet werden.
Aus diesem Grund fordert die ödp eine sofortige Haftpflicht für die
deutschen Atomkraftwerke, und wirbt derzeit dafür in einer bundesweiten
Unterschriftenaktion (z. B. nächsten Samstag-Vormittag am Kleinen Platz
/Ecke: Friedberger).
Mehr
Info gibt’s im Netz unter:
www.atomhaftpflicht.de
|
|
Photovoltaikanlage auf
erdinger Bauhof (05.07.00)
Der ursprünglich leicht
favorisierte Standort Busbahnhof (besserer Bezug zur Öffentlichkeit)
hatte schließlich vor allem wegen konstruktiver Zusatzaufwänden, aber
auch komplizierteren Instandhaltungs- und Säuberungsmaßnahmen das
Nachsehen.
Den Kosten von ca. 480.000
DM stehen (bei 99 Pf Vergütung pro kwh) Jahreseinnahmen von ca. 29.000 DM
/ Jahr entgegen.
Dies heißt, dass nebst
der Entscheidung für eine gute Sache, Förderprogramme berücksichtigt,
die Kosten in ca. 15 Jahren amortisiert wären.
|
|
Beim Götterboten
(07.07.00)
dies war eine Vernissage,
die Erding, zumindest das Frauenkircherl, bis heute selten erlebt hat!
Herr Grill aus Isen,
Pastetten oder Markt Schwaben (dort ist er jedenfalls Obergärtner – äh,
jedenfalls Lehrer im Gymnasium) und seine zahlreiche Helferschar,
beeindruckte das vollkommen überfüllte Heer Kunstinteressierter und
Neugieriger auf eine sinnumfassende Art. Dabei hielten sich die
unterschiedlich-bunten Programmpunkte durchaus innerhalb des
selbstgesteckten Gartenzauns.
Nein, seit Grill weiß nun
jeder, dass Gärtnern überhaupt nichts mit langweilig-eintöniger Rächnerei
zu tun hat (nicht nur wegen des dritten Gläschens Rotwein); dass,
sobald man in die Sonne guckt und dabei mit den Augen zwinkert,
kreativer Gartengestaltung nichts mehr im Wege steht.
Hintersinnig und amüsant
sind die farblosen Bilder, da wurden Modelle aus dem Bekanntenkreis zu
deutschen Gartenzwergen, griechischen Skulpturen von
Diskuss- oder Speerwerfern oder freizügigen Göttinnen
kunstvoll auf Sockel gehoben.
Und dazu klimperte dann
von 19 - 23 Uhr (!) das Klavier, gab eine verwandt-bekannte Kritikerin
Einblick in private Bereiche, dichtete und sang Elke Deuringer ein Lied über
den Motiv-Sucher Grill, wurde eine Designermoden-Performence rund ums
Thema Garten aufgeführt, mühte sich gegen Ende hin eine ganze Combo,
noch Gehör zu finden, während eine Tombola veranstaltet wurde, bei der
Bilder und T-Shirts gewonnen werden konnten, und die Vernissage stimmungsmäßig
immer mehr zu einer schwülwarm-heiteren Garten-Party sich entwickelte
- wobei hiermit auch ein privater Gruß an die Lehrerin aus München geht.
Ach ja: die Ausstellung mit den Schwarzweiß-Fotos von Reinhard Grill
dauert noch eine Woche. Unbedingt reinschaun!
|
|
Kulturschaffer
(22.09.00)
Was,
oder wer ist eigentlich Kultur? Ist diese Frage hier nicht längst überfällig
- innerhalb eines Mediums, welches K.ULT sein möchte?
"Kultivieren" heißt ja eigentlich "urbar machen";
also verändern einer gegebenen Umwelt, um eigene Bedürfnisse zu
befriedigen.
"Hochkulturen" entwickelten auf diese Weise soziale Netze und
Philosophien, und schließlich das, was wir heut unter Kunst verstehen -
im Bereich der Musik, Malerei, Architektur, Schauspiel oder Dichtkunst.
Für konservate Kreise war der Lauf der neuen Moden häufig Sinnbild des
nahenden Weltendes.
Doch seien wir auch hier und heute unbesorgt: auch wenn manch offizielle
Stellen in dick aufgetragenen Laudatien Kulturpreise viel lieber an
Kulturbewahrer vergeben als an -schaffende, gibt es davon noch genügend
im konservativsten Sinne seiner Bedeutung.
So lasst euch denn sagen, ihr jungen Musiker, ihr Maler, Breaker,
Designer, Theaterspieler, Schriftsteller oder Philosophen: die wahren
Kulturschaffenden, das seid ihr, die kleinen Sucher und Experimentierer,
die unsicher vortantastend neue Wege ausprobieren, um sich dabei innerhalb
gesellschaftlicher Rahmen selbst zu entfalten, auch wenn sie stolpern und
nie einen Preis gewinnen. Wichtiger als Pokale, Medaillen und Urkunden
sind Gelegenheiten, sind Räumlichkeiten und Bühnen, in der sich Kultur
wie Künstler entwickeln können.
->
Kulturpreisverleihung am 24.11.00
|
|
Agenda 21
(08.11.00)
Agenda 21 heißt das
Streitwort, das derzeit in vielen Zeilen heimatlicher Presse (Erdinger SZ
vom 03., 07. und 08.11.) für Schlagzeilen sorgt und Erding spaltet, was
mich im übrigen nicht wundert, da es selbst Ursache dieser Spaltung ist.
Nein, die SZ hat mit ihrem
kritschem Artikel weder etwas erfunden, noch hat sie durch die Befragung
einzelner ehemals Aktiver die Situation überspitzt dargestellt, wie Frau
Satzinger es in ihrem ironischem Leserbrief (07.11.) theaterreif
inszeniert hat.
Während ich bis dahin
vorzog, darüber zu schweigen, möchte ich hier nun doch einiges an selbst
erfahrenem weitergeben.
Bevor ich 1998 in meine
Heimatstadt zurückkehrte, hatte ich an verschiedenen anderen Orten
Erfahrungen mit unterschiedlichen Gruppen sammeln können, war einige
Jahre selbst Vorsitzender eines gemeinnützigen Vereins, doch nirgendwo
zuvor hatte ich ähnliches erlebt.
Nachdem ich meinen eigenen
Pkw für den Aufbau eines lokalen Car-Sharing-Systems der Agenda zur Verfügung
stellen wollte, nahm ich nach Rücksprache Kontakt mit dem Freisinger
Car-Share-Verein auf. Ein Mitglied sagte mir auch für
eine Info-Veranstaltung der Agenda sein Kommen zu, bei der auch
ein Dorfener Car-Sharer sein Projekt vorstellte.
Ich weis bis heute nicht,
wieso dieses Treffen nie zustande kam, habe nur erfahren, daß der
Freisinger von Personen der Agenda hinter meinem Rücken wieder ausgeladen
wurde.
Im Anschluß darauf suchte
ich nach einem klärendem Gespräch. Doch auch dies kam nie zustande. Noch
einige Zeit stand der von mir angebotene Pkw ziemlich ungenutzt herum,
Kosten und Nutzen wurden nicht geteilt und die Chance in Erding ein
Car-Sharing-System aufzubauen war vertan.
Eine weitere Idee, welche
ich zuvor bereits ebenfalls im Verbund mit der Agenda zu realisieren
suchte, war die Etablierung einer lokalen Mitfahrzentrale per Internet.
Auch dafür schien zunächst Interesse vorhanden, doch plötzlich war
diese verschwunden. Nachdem ich dieses Projekt ohne Zutun der Agenda
zusammen mit einer Partnerin entwickelt hatte (sie ist inzwischen über
"www.xED.de" für den Landkreis Erding im Netz), suchte ich
erneut um Kontakt, um dies wenigstens nachträglich zum Agenda-Projekt zu
erklären; auch, um es auf diese Weise gezielt an ein ökologisch
interessiertes Publikum weiterzuleiten. Wieder keine Reaktion - übrigens
wieder einmal im Unterschied zu Initiativen anderer lokaler Ebenen, z. B.
Ansbach oder Dillingen; außerdem auch einem größerem
Softwareunternehmen, welches das Konzept demnächst auch für andere
Ebenen auf richtig professionelle Bahnen stellen wird.
Was soll man von Leuten
denken, die wegen Arbeitsüberlastung jammern und nicht erkennen, daß die
"gebratenen (Öko)-Tauben" in der Luft herumflattern, sie
eigentlich nur die Arme öffnen bräuchten.
Was soll man über Leute
denken, die gerne bei jeder Gelegenheit ihren persönlichen moralischen
Zeigfinger benutzen, aber in der Praxis Projekte verhindern und ganz
offensichtlich Ausgrenzung betreiben? Mir jedenfalls war lange sehr kalt
in Erding.
|
|
Vorfahrt für Fußläufer (16.11.00)
- nneuerer Bericht zum Kreiskrankenhaus ED (2010)
Schade,
man streitet sich nicht. Die Innenstadt ist einfach zu schön dazu, und
sogar der kleine Kreis chronischer Kritiker kapituliert.
Zwar
mag es durchaus unterschiedliche Meinung zum etwas biederem Brunnenmotiv
geben, denen das golden und silberne Blitzen inmitten von bunten Zuckergußfassaden
unterm blauem Abendhimmel zu kitschig ist.
Zwar
mag es Autofahrer geben, die nun auf den dürftigen Rangierraum der Langen
Zeile schimpfen, und auch manch Motorradfahrer, der auf dem ungewohnten
Klopfsteinpflaster nun nicht mehr in 6,9 Sekunden von 0 auf 100
beschleunigen kann.
Vorfahrt
haben die Fussgänger, die ab sofort auf Gänsemarsch verzichtend auch
nebeneinander gehen können.
Die
Autofreiheit im Innenraum findet seinen Preis jedoch im Außen. Dort wo
bisher Grün war, wird derzeit eifrig asphaltiert. An der Krankenhausstraße
zum Fehlbach, am ehemaligen Bauhof zur Sempt, oder am Volksfestplatz zu
den Tennisplätzen hin, um nur einige zu nennen. Traurig, wenn man
bedenkt, wie viel Platz damit der Natur weggenommen und versiegelt wird;
und auch wenn man bedenkt, welch finanzieller Wert kostbaren Wohn- und
Spielraums damit vernichtet ist.
Dabei
verrechnen sich die Planer. Der Trend zum Auto, zumindest zum Einzelfahrer
wird auch wieder abnehmen, aus finanziellen und ökologischen
Notwendigkeiten, weil Lärm, Abgase und Widerstand gegenüber neuen Straßen
zunehmen, weil eine Person nur schwer mehrere Fahrzeuge gleichzeitig
lenken kann, und weil es wohl bald auch neue Möglichkeiten geben wird,
ohne sein eigenes Auto von einem Ort zum andern zu gelangen.
Dies
war jedenfalls die Motivation, eine Mitfahrzentrale für die Region Erding
zu initiieren, zwischenzeitlich auch ein recht komplexes Konzept dazu zu
finden, dessen Umsetzung derzeit von professionellen Softwareunternehmen für
einen größeren Markt geprüft wird.
Auf
das, daß nicht nur die Innenstädte lebenswert erscheinen. Mehr Kitsch für
die Außenräume!
|
|
Ein Treffen mit Mr. Nebel
aus London
(29.11.00)
Na gut, so hab ich mich halt
überreden lassen, ein Spaziergang in der Novembersonne soll gut tun, hat
sie mir gesagt. und wer kann schon sagen, ob dieser Spätherbst noch mal
ein angenehmeres Herumlaufen zum Sauerstofftanken zulässt.
Ich mein, jetzt wo die
Straßen und Plätze schön hergerichtet sind, und nun auch der
Christkindlmarkt aufgebaut ist, rentiert sich auch ein Rundgang in
Richtung Stadtmitte. schau mer mal...
Doch da schau her - aber
nicht sehr weit. So schräg hinter mir aus den nördlichen Niederungen in
Richtung Erdinger Moos erkennen wir einen recht eiligen alten Bekannten,
der uns zu überholen beginnt. "Hallo Sir" grüße ich noch und
setz mir meine Kappe ein wenig fester auf. Einige Sekunden später hat er
die Sonne in einen Grauschleier gehüllt und wir eilen fröstelnd zum Glühweinstand.
Mr. Nebel aus London hat uns dazu eingeladen, zwischen Irrlichter und
Kerzengeschimmer. Das macht er jedes Jahr so.
|
BSE vor der Haustür
(05.01.01)
Nun ist gerade das passiert, was
vor Monaten keiner für möglich hielt, weil Qualität aus Deutschland, und
grade dem bayuwarischem Teil dem Verbraucher als höchstes Markenzeichen galt.
Wer oder was ist nun daran schuld, daß nun selbst in sog. Vorzeigebetrieben wie
der bei Zolling, nur wenige Kilometer vom Landkreis Erding entfernt, den Erreger
des auf Menschen übertragbaren Rinderwahnsinns nachgewiesen wurde, was wiederum
auch Landwirte und Lokalpolitiker zu tiefst verunsichert.
Doch ist in Wahrheit nicht ein Kartenhaus zusammengestürzt, das längst nur
mehr nach außen hin als stabil angesehen werden durfte?
Weder der Schein geliebtgelebter bäuerlicher Traditionen, noch vollmundiger
Politikerreden, zu denen dann ganz demonstrativ Rinderbraten serviert wird,
beinhaltete irgend höhere Zauberkraft, um das Böse (das nicht sein darf) recht
öffentlichkeitswirksam zu beschwichtigen, um uns Verbraucher höchst
leichtfertig in falscher Sicherheit zu wiegen. - "Ich springe jetzt aus dem
12. Stock, das ist vollkommen ungefährlich! - folget mir!".
- dabei wäre es weit ungefähricher, diesen Sprung erst dann zu wagen, nachdem
die höchste Spielkarte offen am Boden liegt.
Nun haben Katastrophen des öfteren
auch ihr Gutes.
Die Qualität unserer Nahrungsmittel als die Grundlagen unserer Existenz mit all
seinen ökologischen Auswirkungen auf Boden und Grundwasser erhält endlich
seine längst verdiente Aufwertung.
Und nebenbei ernten nun all die, die vor 10 oder 20 Jahren viel belächelt bei
Franz und Christa in Prenning dem ökol. Landbau verschrieben haben, und die ökol.
Erzeuger- u. Verbrauchergenossensachaft TAGWERK für ein ranziges Butterbrot und ein Neumarkter Lammsbräu
aufbauten, die schreinerten, betonierten oder Unkraut jäteten eine sehr spätete
aber verdiente Anerkennung.
In diesem Zusammenhang verweise ich doch auch viel zu sehr gerne auf die TAGWERK-Erzeugerliste.
Das Thema BSE bietet in nächster
Zeit einiges mehr an Information und auch an Veranstaltungen.
So z. B. am 01.02.
im Dorfener Tagwerk-Zentrum. Unter dem Motto "Landwirtschaft wohin?" referieren Sigi
Pschibul und Toni Wollschläger
|
Pervers - nur
unsere Lebensmittelindustrie?
(12.01.01)
Oder sind wir es vielleicht sogar selber, weil wir gar nicht wissen
wollen, auf welche Weise unsere Nahrung entsteht. Der Mensch als Krone der
Schöpfung? Schöne Worte, doch welche Ethik vertritt er eigentlich gegenüber
seiner Umwelt - und gegeüber seinen ihm anvertrauten Lebewesen?
Wir essen Fleisch, und wollen nichts über dieses Stück Leben und Sterben
wissen während wir es uns mundgerecht mit Messer und Gabel zerteilen,
weil uns dieses Wissen den Appetit verderben könnte.
Oder man glaubt Vegetarier zu sein, und nimmt den größten tierischen
Abfall zu sich - unbewußt in Form von eigentlich gesundheitsfördernder
Pillen - sogar noch von Ärzten verschrieben; wir nehmen es als
Obstkuchenzulage zum sonntäglichen Kaffe bei Freunden ein, oder die als
besonders sportiv Gesundheitsbewußten durch Joghurt, und unsre lieben
Kleinen als bunte Gummibärchen - wetten daß ...?
Die Rede ist von Gelatine, und dieses besteht nun halt aus jenen höchst
bescheidenen tierischen Abfallstoffen.
Irgendwo müssen all die Leichenberge ja nun mal hin, also zusammen mit
einer Reihe anderer geheimer Substanzen aus den Laboratorien, z. B. Aroma-
und Geschmacksstoffen, Konservierungs- oder Farbmittelchen gut verrühren
und in Plaste eingetütet, verbechert oder sonstig verschweist, so daß
mensch ähnlich den Rindviechern nicht mehr erkennt, nicht mehr schmecken
oder riechen kann, was man da eigentlich frist.
Nur noch ein schöner Werbespruch überlegt und ein bunter Aufkleber drauf
- oder interessiert sich dann noch irgend jemand für die Inhaltsstoffe?
|
|
Josef
Martin Fischers wilde Jahre
(16.01.01.)
Die
vor 27 Jahren verursachten Wellen branden wider gegen das Jahr 2001,
bieten schier unbegrenzten Stoff in Diskussionssendungen und Extraausgaben
im Blätterwald. Vor allem das Zentralorgan der
"Springer-Presse" ist wieder mit dabei, um die Wogen öffentlicher
Entrüstung, wie bereits vor drei Jahrzehnten noch höher zu spülen, wie
es der Literaturpreisträger Heinrich Böll in seiner "verlorenen
Ehre der Katharina Blum" so treffend beschrieb; dieses Mal, um sich
auf vorderster Front gegen den ehemaligen Vertreter der linken
Spontibewegung, den heutigen Außenminister zu stürzen, und die
konservative Opposition seziert genüsslich das scheinbare rotgrüne
Dilemma, vergleicht das linksrevolutionäre Umfeld der Vergangenheit mit
den rechten Schlägern der Neuzeit und fordert nach einer ganzen Reihe von
Ministerrücktritten im Kabinett Schröder nun auch den Kopf des
geachteten Außenministers, dessen Opfer der entscheidenste und
todbringenste für Rotgrün sein dürfte.
In der Tat ist
Gewalt mit nichts zu rechtfertigen. Und doch ist es wertvoll und äußerst
lehrreich, sich die Zeit von Damals und der Zusammenhänge in Erinnerung
zu rufen, in der es oftmals reichte, ein rotes Spruchband gegen den
Vietnamkrieg aufzuspannen, um den Gummiknüppel auf sich niederschlagen zu
spüren. Im Gegensatz zur heutigen Szene war Gewalt bezüglich Täter und
Opfer damals kaum zu trennen
- übrigens:
auch die Krawallmacher der 68er fragten nach "vor 27 Jahren"!
Im Gegensatz zu
den perspektivlos dumpfgeistig grölenden Fusstreter der 98er forderten
diese Solidarität, wollten die Welt verbessern und verstanden sich als
politisches Sprachrohr der Schwachen. Der Vergleich der hippibewegten
Sandalen- und Turnschuhträger der 68er mit den Springerstifelbewaffneten
der 98er hinkt also ganz gewaltig.
Vielleicht bietet die nun in Gange getretene Diskussion rund um die 68er
genau das Gegenteil von dem, was sich konservative Kreise erwünschen.
Vielleicht kommt eine tiefer gehende Diskussion zustande, und Jugendliche
entdecken jene Zeit für sich, und daß es mancher Entgleisungen zum Trotz
einmal Leute gab, die sich für größere gesellschaftliche Ideale,
Philosophien und Mitmenschen einsetzten, und vielleicht bewirkt dies einen
Gegentrend zum Egoismus der Jetztzeit.
Siehe hierzu
auch Erding
in den 68er
|
|
Lauf
so schnell Du kannst, Herr Fischer, - ich bin neben Dir!
(Thom Deließen: 23.01.01.)
So bemerkt der
Mensch, daß er seiner Identität, die sehr wohl aus Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft besteht, nicht entkommen kann, ja, daß dieselbe
durch Öffentlichkeit und Publikationen, genauso, wie durch Verfälschung
und Verschleierung fast nach Belieben manipuliert werden kann.
Sicher ist, daß das Individuum selber gewiß großen Einfluß auf jedwede
Verzerrung dessen, was es sich als Image geschaffen hat, besitzt, genauso
sicher jedoch, daß selbst die Vergangenheit, als feststehende Tatsache,
nach Belieben in diesem oder jenem Licht gesehen werden kann und wird, sie
zu drehen und zu wenden, schlicht sie in die gewollte Form zu pressen,
eine reine Frage des Machtpotentials ist.
Sicher spielt auch die Stabilität, die wahre (was für ein hehres Wort!)
Größe der geschaffenen Persönlichkeit eine Rolle, - wen würde es heute
tangieren, wenn Einstein schwul gewesen wäre, oder Brandbömbchen auf
seine ideologischen Widersacher geworfen hätte?
Der Erfolg, die geschehene Tat zählen, - und da tun sich wohl einige
unserer politischen Personen der Öffentlichkeit, welcher Gruppierung auch
immer, reichlich hart.
Nichtsdestotrotz muß man hinzufügen, daß eine realistische Form der
Auseinandersetzung mit der jeweils momentanen Gegenwart, mit politischen
Strömungen, gesellschaftlichen Zielen und den verschiedenen Formen der
Versuche diese Strömungen in Kanäle zu leiten, diese Ziele zu erreichen,
ein immens wichtiger Faktor zur Erlangung eines glaubwürdigen Images,
eines Persönlichkeitsbildes, daß auch durch geballte Säureangriffe von
mit unglaublicher Macht ausgestatteten potentiellen Gegnern im Geiste
nicht zu beschädigen oder gar zu zerstören, negativ zu verändern ist.
Doch im Gegensatz zu einer aus Erleben und Wissen und Erfahrung
entstandenen Persönlichkeit, ist die öffentliche Meinung, die diese Persönlichkeit
ja in jeder Weise trägt, eine Figur aus frischem Lehm, aus Plastilin, -
und die Zeitspanne, die vergeht, bevor die Masse, aus der diese öffentliche
Meinung besteht, sich verhärtet und, in welcher Form auch immer, Zugang
zu Bestand und Dauer hat, enorm groß ist. Es sei denn, das
Machtpotential, das aufgewendet wird, das ungebrannte, ja sogar das schon
gebrannte Figürchen zu verändern, ist so groß, daß die
?physikalischen? Tatsachen einfach an Bedeutung verlieren, ja, nicht mehr
existieren.
Die Figur der Öffentlichkeit, der Meinungsträger kann, bis hin zur
martialischen Unkenntlichkeit nach Belieben verändert, oder eben ganz
einfach zu einem bedeutungslosen, kleinen Häufchen ohne Form und Aussage
transformiert werden.
TD Textdesign
2001
|
|
BSE-Verdacht im
Lamdkreis Erding
(12.01.01)
Laut Erdinger Süddeutscher Zeitung vom 26.01. gibt es bei einem
landwirtschaftlichen Mischbetrieb mit 138 Kühen bei Taufkirchen
BSE-Verdacht.
Landrat Xaver Bauer persönlich überbrachte dem Landwirt die bittere
Nachricht. Zwar wartet man die Ergebnisse weiterer Laboratorien ab, doch
sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre dies sowohl für den Landwirt
wie für den viehreichsten Landkreis Bayerns eine Katastrophe, deren Ausmaß
vor allem für die Erzeuger nicht abzusehen ist.
An zusätzlicher Aktualität
gewinnt damit eine Veranstaltung, die am 01.02. im Dorfener
Tagwerk-Zentrum das Motto trägt "Landwirtschaft
wohin?"
Nachtrag vom 01.02.: Der
BSE-Verdacht im Landkreis hat sich nicht bestätigt!
|
Weitergabe eigener
Kommentare - direkt
übers Forum
Menue
|