6. Finanzierung
Die Finanzierung würde neben der Vermietung von Wohnraum und Büros bzw. sonst. Räumlichkeiten für Vereine (allerdings zu günstigen Konditionen) über einen gastronomischen Betrieb erfolgen; ein Kulturcafé, welches auch durch die Vernetzung von Kultur- und Bürgerhaus sich in den späteren Abendstunden durchaus in eine Art gut laufende Kultur- und Insider-Kneipe mit entsprechenden Einnahmen entwickeln kann.
Durch die diversen o. a. Veranstaltungen sind weitere Einnahmen zu erwarten (Eintrittsgelder, wenn auch sich in kleinem Rahmen bewegend).
Sich ergebende Synergieeffekte sind letztendlich Kostenreduzierer - wenn sich gemeinsame Aktionen und Arbeitsabläufe ergeben und vereinfachen, gemeinsam Räumlichkeiten nutzen lassen, ...
Des weiteren könnten Mitglieder und zukünftige Nutzer durch Mithilfe an Umbaumaßnahmen und sonstige Eigen- oder Mitarbeit Kosten reduzieren. Hier gibt es bereits konkrete Angebote.
Wie wir erfahren haben, könnten für diese Bereiche durchaus finanzielle Zuschüsse bzw. Fördermittel von Land oder Bund beantragt werden (Das Kinocafé im kleinen Taufkirchen gewinnt mit ähnlichen Teilkonzepten Preise!).
Bei der gastronomischen Einrichtung geht uns nicht darum, einen Wettbewerber gegen hiesige Gastronomiebetriebe aufzubauen, sondern darum, eine Nachfrage- und Marktlücke zu füllen, um damit Bürgern mit neuen Angeboten vom heimischen Fernsehapparat weg zu locken, oder manch Fahrt nach München überflüssig zu machen.
Es geht für uns auch nicht darum, einer berechtigten Forderung nach günstigem Wohnraum zu widersprechen, doch halten wir Standort und Beschaffenheit des Gebäudes für ungeeignet; die Kosten für eine derartige Nutzungsänderung auch zu hoch.
Im Gegenteil: durch den Einzug von Vereinen im ehem. Postgebäude würde geeigneter Wohnraum frei (z. B. des "Mütterzentrum e. V." Am Rätschenbach 1) , ohne dass dafür erst umfangreiche und teure Umbaumaßnahmen notwendig würden.