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Sinnflut
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S6-Kulturforum
nicht nur rund um den
Literarischen Frühschoppen
Kultur in Erding
gerstern - heute - morgen
aktueller Terminkalender
So., 28.07. und 04.08.2002:
Der Erdinger Literatentreff
präsentiert den

literarischen Frühschoppen


hier gehts zu Sinnflut

Gruppenbild mit Damen nach der "Premiere"
v. l.: Wolfi Hofer, Martina Ottmann, Walter Koppe, Thom Delissen, Jürgen Vogt und Monika Kleeblatt

Der ungefähre Zeitplan
28.07.02, Sonntag
weitere Bilder - Presseartikel
04.08.02, Sonntag
weitere Bilder
11:00 Dia Show mit Bildern zum ehemaligen Jugend- und Kulturzentrums "Picnic" - (Kultur in Erding - Gestern - Heute - Morgen?)
mit beteiligt sind Grafiti-Künstler ..., mit in der Sessen aller Beteligter ist die Breakdance-Gruppe "Mansonix"
12.00 Einleitende Worte von Walter, Thom und Wolfi
12.05 David Molnar (Teil 1) 12.08 Peter Hackl (Teil 1)
12.11 Brian Burger (Teil 1) 12.13 Shevaya (Teil 1)
12.17 Michael Röhrl - Realschule (Teil 1) 12.20 More Than Ever - Rockgruppe (Teil 1)
12.24 Monika Kleeblatt (Teil 1) 12.26 Wolfgang Ammer
12.29 Betti Simmerl 12.33 Wolfgang Hofer
12.35 Peter Hackl (Teil 1) 12.39 Shevaya (Teil 2)
12.41 Michael Röhrl - Realschule (Teil 2) 12.44 Thom Delissen
12.47 Martina Ottmann - Kabarett 12.50 Jürgen Vogt (Teil 1)
13.13 Michael Röhrl - Realschule (Teil 3) 12.53 Peter Hackl (Teil 2)
13.19 David Molnar (Teil 2) 12.59 Robert Luidinat (Teil 1)
13.24 Monika Kleeblatt (Teil 2) 13.03 Florian Kleeblatt
13.30 Peter Hackl (Teil 2) 13.08 Peter Hackl (Teil 2)
13.35 Martin Pollok 13.13 Jürgen Vogt (Teil 2)
13.42 Brian Burger (Teil 2) 13.16 More Than Ever - Rockgruppe (Teil 2)
13.51 Sibylle Böhmer Rawas 13.22 Wolfgang Johannes Bekh
13.59 Schlusswort 13.33 "Das Chamäleon" - Theatergruppe aus Schwindegg
14.00 Sängerin "Alice" 13.53 Robert Luidinant (Teil 2)
13.56 Monika Kleeblatt
14.00 Schlusswort - Ausklang mit Peter Hackl
Zum Programm für den 04.08.:
Neu zu Erdings Literatentreff dazugestoßen und für den 04.08. ins Programm aufgenommen wurde der Autor satirischer Verse, Robert Luidinat aus Forstern. Luidinant verfügt bereits über Erfahrungen mit Literatenkreisen in München.
Ein Wiedersehen gibt es mit Monika Kleeblatt, die am 28.07. noch etwas beim Publikum vergessen hatte...
Ein Geheimtip ist der Münchner "Shevaya", alias Stefan Tietz. Man darf über den Beitrag des spirituell angehauchten Delphinkeksbäckers gespannt sein.
Tierisch, aber garantiert nicht tierisch bierernst wird es bei Wolfgang Ammer zugehen.
Musikalisch gibt es ein buntes durcheinander verschiedener Stile: Nebst dem klassisch- bis südamerikanisch angehauchten Gitarren-Virtuosen Peter Hackel gibt die junge Kirchheimer Gruppe "More Than Ever" ihren Einstand in Erding.
Direkt im Anschluß der klassische Kontrast, wenn der weit über die Grenzen Erdings hinaus bekannte und renomierte Autor Wolfgang Johannes Bekh die Brücke zwischen Jung und Alt schlägt, und einen besonderen Einblick in sein literarisches Schaffen, konkret seine Bruckner-Biographie gibt, in welchem im Hintergrund Bruckners Symphonie den passenden Rahmen bildet.
Und auch am 04.08. ist wieder Theaterzeit. Nach der tollen Aufführung der Tassilo-Realschule am 28.07. ist es diesmal die Gruppe "Chamäleon" aus Schwindegg...

Der Erdinger Literatentreff
Der "Erdinger Literatentreff" wurde im November 2000 von Thom Delissen und Walter Koppe gegründet.
Seit Anfang 2001 gibt es in der Regel jeden ersten Donnerstag im Monat an unterschiedlichen Orten im Landkreis die gleichnamigen Treffen
- mittlerweile, am 11.07., im kath. Pfarrheim in Altenerding das 21., wobei sich die Zahl der Beteiligten (Aktive und Zuhörer) auf durchschnittlich 20 eingependelt hat.
am 11.07. fand auch die Gründungsversammlung zum "Erdinger Literatentreff e. V." statt.

Seit Herbst 2001 bringt der Literatentreff mit dem "Gedanken-Sprung" eine eigene Literaten- und Kulturzeitschrift heraus.
Mehr zu den Treffen und Zeitschrift gibts hier.
Presseartikel sind hier nachzulesen.

Die beteiligten Personen und Gruppen
Ein Großteil der aktiven Teilnehmer der bei den sinnflütlichen literarischen Frühschoppen kennt sich von den monatlichen Treffen der Erdinger Literaten; aber auch von der befreundeten Plattform Heimstetten und der Wortfamilie Germering.

Mit der Kabaretistin Martina Ottmann (bekannt aus Ottis Schlachthof, und der Münchner Lach- und Schiess) als besonderes Highlight, der Theatergruppe der Tassilo-Realschule, dem Gitaristen Peter Hackel, der Theatergruppe Chamäleon, der Sängerin "Alice", den Rock-Youngstern "More Than Ever", oder dem Grafitti-Spräher Daniel Westermeier kamen eine ganze Reihe interessanter bunter Farbtupfer hinzu.


Wolfgang Ammer


Wolfgang Joh. Bekh


Sibylle Böhmer-Rawas


Brian Burger


Chamäleon
(Theatergruppe aus Schwindegg)


Thom Delißen


David Molnar


Peter Hackel


Christian P. Hartl


Wolfgang Hofer


Florian Kleeblatt


Monika Kleeblatt


Walter Koppe


Martina Ottmann


Michael Röhrl


Betty Simmerl


"Shevaya"
(Stefan Tietz)


Tassilo-Theatergruppe


Jürgen Vogt

Kultur in Erding
gestern - heute - morgen?
Kultur in Erding
- gestern: Picnic
- heute: Sinnflut
- morgen: alte Post?

Interviews zum Erding der 68er
mit Edi Speckmeier,
Peter Hauber, ...

Standort alte Post
alles unter einem Dach
Teeküche, Kultur, Bürger, Vereine und Jugend

Die alte Post bietet höchst interessante Qualitäten:

Derzeit wird von Seiten der Stadt Erding überlegt, die alte Post für ein Teehaus, Wärmestube, Obdachlosenunterkunft zu verwenden.
Seit Jahren gibt es die Forderung nach einem Bürgerhaus, einem Haus der Kultur und Vereine, aber auch eines zweiten Jugendzentrums.
Ohne die Interessenlagen gegenseitig auszuspielen, könnte es sinnvoll und auch ökonomisch effektiv sein, diese Funktionen innerhalb eines gemeinsamen Gebäudes zu vereinen. Das Gebäude der alten Post erfüllt dazu eine Reihe wichtiger Voraussetzungen.

1) Das Gebäude bietet in zwei Geschossen über 1000 m² Raum (evtl. Kellergeschoß?). Die langestreckte Gebäudeform bietet einfache Möglichkeiten der Gliederung und Teilung in bestimmte Funktionsbereiche.
Im Ober- bzw. Untergeschoß könnte sich diese Teilung fortsetzen.

2) Das Gebäude liegt verkehrstechnisch gesehen außerordentlich günstig; einerseits durch seine unmittelbare Nähe zur S-Bahn in Richtung München (es ist daher auch für Altenerdinger - auch Jugendliche - leicht erreichbar), andererseits durch die vorhandenen Parkplätze, welche gerade zu der Zeit von Pendlern frei werden, wenn in einem Kultur-, Bürger- und Jugendzentrum der Betrieb startet. Das heißt: es würden kaum zusätzlichen Stellplätze notwendig! Gerade durch den direkten S-Bahnanschluß kann Publikum bis aus der Münchener Umgebung angelockt werden.
Nur ein Beispiel sind die Kontakte des Erdinger Literatentreffs, die bis nach Heimstetten und Germering reichen. Um derlei Kontakte im Bereich Kultur zu fördern und zu verstärken wäre das Gebäude der alten Post direkt am Bahnhof eine ideale Lösung. Ähnliches gilt wohl für andere Vereine, sowie für das Organisieren von Veranstaltungen.
Sollte irgendwann einmal ein Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum anderswo in Erding eingerichtet werden, kann dies gerade an den verkehrstechnisch zu schaffenden Maßnahmen scheitern; grade bezüglich Stellplatznachweis und Lärmschutz (der vorhandene Parkplatz ist von Wohnbebauung entfernt).

3) Die lärmintensiven Bereiche können auf die Gebäuderückseite gelegt werden.
Hier wäre der Gebäuderiegel zu öffnen, um auch Kommunikation im Freien möglich zu machen - der direkte Weg zur S-Bahn (nach rechts) und Parkplatz (nach links) läßt diese Seite ohnehin als Ausgangsbereich interessant werden.
Der Gastronomie- und Hotelbereich an der Gebäudevorderseite an der Bahnhofstraße sollte vom nahen zusätzlichen Angebot für seine Gäste eher profitieren (Konzerte, Lesungen, Filme, Info über Stadt, Vereine, ...) als Schaden nehmen. Die zusätzlich angelockten Besucher würden auch die Angebote der gastronomischen Betriebe der Umgebung, bis in die Stadt Erding hinein wahrnehmen.

4) Funktions- und Arbeitsteilung
Die Funktionen werden von dem langen Riegelgebäude abgegrenzt.
Die Teeküche / Obdach (im hinterem Randbereich) - Bürger- und Kultur-Zentrum / Haus der Vereine (im mittleren Bereich) - Jugendzentrum (zum Bahnhof hin), können für bestimmter Unterfunktionen (Einrichtungen) durchaus gemeinsam genutzt werden (z. B. Sanitäreinrichtung, Leseecke). Auch das Personal (Fest Beschäftigte, Halbtags-, Zivi-Stellen, ...) könnten diese Vereantwortlichkeiten fließend bzw. übergreifend übernehmen.
Obdachlosen kann man auf diese Weise, in dem gemeinsam genutze Bereiche, wie eine Leseecke Perspektiven zurück in die Welt öffnen ("Mithilfe zur Selbsthilfe"). Jugendliche können mit kulturell Interessierten, mit Künstlern und Vertretern von Vereinen in Verbindung treten. Vereine für sich werben, sich gegenseitig kennenlernen, Standpunkte austauschen, gemeinsame Projekte initiieren.
Bürger hätten einen Anlaufpunkt, um sich über verschiedenste Aktivitäten im lokalen Bereich zu informieren und miteinander ins Gespräch kommen.
Die Organisation der einzelnen Funktionen könnte von einem Hauptbeschäftigten, zwei Teilzeitkräften in Zusammenarbeit mit den im Bürgerhaus aktiv vertretenen Gruppen und Vereinen geleistet werden.

Unterschriftenliste
Wir fordern ein Bürgerzentrum für Erding. Das Gebäude der alten Post ist zu prüfen.