DIE MIFAZ-STORY
---------------------------------------------------- Fortsetzung--------------------------------------------------zurück

1 eine spannende Vorgeschichte 
- aus dem Aus aller Hoffnungen entsteht Neues

Bald schon nach Erstellung der Konzeptunterlagen des kulturell und ökologisch ausgerichteten Jungend-Projektes Café Brutto schickte Dirk vom Stadtjugendring diese an einen bundesweit ausgeschriebenen Innovations-Wettbewerb
Unter 34 Teilnehmerprojekten bei der Münchner AnStiftung kamen wir zunächst in die Finalrunde der besten acht - und gewannen schließlich den ersten Preis. Vereinsmitglieder wurden ins oberfränkische Kloster Schney eingeladen, dann nach München. Wir nahmen an Messen teil, Interviews mit Presse und Radio folgten, ein Finanzplan  wurde erstellt, Landeszuschüsse von ca. 100.000 DM waren in Aussicht gestellt.
Der Stadtjugendring machte mich zum Jugendleiter, innerhalb meines Studiums organisierte ich in Absprache mit Peter Kulzer, dem Kanzler der Hochschule, und in Kooperation mit der "Gesellschaft für erneuerbare Energien e.V." ein Solarfahrzeug, das an einem sonnigen Mai-Wochenende zum 90-jährigen Hochschul-Jubiläum für den Pendelverkehr zwischen den verschiedenen Hochschulstandorten eingesetzt wurde ...


Walter Koppe (links) und Inna Janssen (3. v.l.), sowie weitere Studenten der Hochschule Wismar kamen bis nach Erding - Erdinger SZ, April 1999:

Wegen dieses Engagements überzog ich die Regelstudienzeit. Das konnte auch gar nicht anders funktionieren, um die Projekte auch erfolgreich zu Ende führen zu können. Eigentlich schien klar, Hochschule und bafög-Amt würden mich entsprechend unterstützen - immerhin hatte ich in Rücksprache mit Prof. Müller und Prof. Römhild bereits mein Diplomthema ("ein solar betriebenes Ökohaus am Mühlenteich"), und auch das Studentenparlament (AStA) hatte eben gerade finanzielle Unterstützung beschlossen.
Doch als ich eben von einer Veranstaltung aus Bonn zurück kehrte - dort sprach u.a. der damalige Bundesumweltminister Töpfer genau zu meinem Thema der Diplomarbeit ("Solararchitektur") - erfuhr ich, dass mir zwischenzeitlich das bafög gestrichen worden war. 
Weil das zuständige bafög-Büro in Rostock dann auf Wochen hinaus wegen Sommerurlaub unerreichbar war, zog ich in meine fast 1.000 km entfernte Heimatstadt Erding zurück, erfuhr dort zu spät von einer Prüfung - und wurde exmatrikuliert. 
Ende - Aus - einfach so. Nachdem ich kurz zuvor noch einem Kommilitonen für 500 DM einen Zeichentisch abgekauft hatte, um darauf meine Diplomarbeit anfertigen zu können, bedeutete das Aus meines Architekturstudiums nebenbei auch das Ende des Projekts Café Brutto - inklusive der Landesfördermittel aus Schwerin. Tausend Kilometer von allen Freunden, Bekannten und Professoren, ... war ich innerlich tot - leer, und vollkommen ohne Gegenwehr. Es war wie ein Alptraum - aus dem ich dann allerdings nicht mehr aufwachte.

Was überlebte
- Ideen aus dem Konzept von Café Brutto.
 
Aus den
kulturell motivierten Ideen entstand die Internet-Plattform "xED - die Kultimative für den Landkreis Erding", entwickelten sich diverse Projekte - aber auch eine ganz spezielle Mitfahrzentrale lernte hier das Laufen.
Mit Inna Janssen begann ein Mitglied des ehemaligen Vereins Informatik zu studieren. Nach einiger Bedenkzeit stellte sie im Sept. 2000 eine erste Version der MiFaZ ins Netz. Einen ersten Pressebericht später waren bereits 20 Einträge über www.xED.de/mifaz aufrufbar.
Ein Jahr später hatte ich mir die Rechte an der Domain www.MIFAZ.de gesichert. Von jetzt an wurden die eigenen Konzept-Ideen allmählich umgesetzt.

Während das Konzept der MiFaZ allmählich aus dem Café Brutto-Projekt heraus gelöst wurde, startete über xED, (1999 die erste Web-Seite, die den Lkr. ED als ganze Einheit zum Thema hatte) der Erdinger Literatentreff e.V., dessen Vorsitzender ich von 2001 bis 2006 war, und mit dem "Gedanken-Sprung" entstanden neun Ausgaben einer regionalen Kultur-Zeitschrift.
Zahlreiche regionale Künstler gestalteten das Cover, oder waren als Illustratoren beteiligt, z.B. Gottfried Bach, Peter Hauber, Reinhard Grill, Wolfram Wildner, Uschi Strick oder Brigitte Klemm. 

Interviews, auch mit Musikern wie Edi Speckmeier zur Zeit der 68'er in Erding wurden geführt - siehe hier
Veranstaltung des Erdinger Literatentreff 2003 auf Sinnflut - "on Stage" ein Teil der Beteiligten 

- siehe hier

 

 

Interessant in dem Zusammenhang, dass über die ebenfalls beteiligte Künstlerin Marta Melniczuk (im linken Bild unten) der Kontakt zum Landratsamt Ebersberg zustande kam, sich dadurch der Landkreis EBE  der MiFaZ anschloss.  
Das Bild links zeigt die Leiterin der Ebersberger Stadtbücherei, Frau Eichinger mit Marta und mir - im Mai 2004 -
siehe hier

Über xED startete neben dem Erdinger Literatentreff das regionale Künstler-ABC, der erste Landkreis-Chat, an dem 2002 auch die Landratskandidaten teilnahmen, ein Veranstaltungskalender, Fußball-Ergebnisdienst, .. Ich verfasste Berichte zu unterschiedlichsten Themen - wurde auf diese Weise freier Redakteur beim Erdinger Anzeiger (siehe: "Sichtachsen enden nicht am Gartenzaun", oder "Beziehungskisten")
und stand aufgrund
der journalistischer Aktivitäten dicht vor einer Kooperation mit einem wichtigen Finanzier für die Entwicklung der MiFaZ
- doch das Ergebnis war in höchstem Maß bizarr!

- für die weitere Entwicklung ein ganz enormer Standortnachteil

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2 Konzept

Bereits ab 1998 suchte ich Kooperationspartner. Mein erster Weg führte zu den Rathäusern im eigenen Landkreis, 1999 reichte ich das Konzept beim Münchner Business-Plan-Wettbewerb ein, vertrat es im Anschluss u. a auf der "Gründerwerkstatt" von Schloss Ellmau, fand hier Kontakt zu anderen Teilnehmern, etwa dem Entwickler eines 2-Liter-Autos. 
Schwerpunkt des MiFaZ-Konzepts war zwar der Pendler-Verkehr, welcher aber genauso die Möglichkeit einmaliger Fahrten einschloss – Die MiFaZ sollte nie ein reines Pendlernetz wie in NRW werden, weil es wenig Sinn macht, einmalige und seltenere Mitfahrangebote von regelmäßigeren zu trennen. Jemand, der eine einmalige Fahrt sucht, dem ist ziemlich egal, ob das Angebot von einem Berufspendler stammt.
Teil des Konzepts war von Anfang an auch die Erstellung eines gemeinsamen Datenpools aus Mitfahrangeboten und öffentlichen Transportwegen wie Bahn und Bus. Bereits im Frühjahr 1999 suchte ich deshalb nach Gesprächspartnern beim Münchner Verkehrsverbund (MVV), und sprach in der Geschäftsstelle vor. Das Interesse an einer Schnittstelle schien damals allerdings sehr begrenzt (siehe eMail des damaligen Geschäftsführers). Ich vermute, man sah die MiFaZ damals ganz einfach als Konkurrenz. Die Idee einer solchen Schnittstelle war jedenfalls auch Inhalt aller
erster Presseberichte (siehe: "Eine Mitfahrzentrale für Erding", vom Sept. 2000, letzter Absatz), jedoch sollte es bis in den Sommer 2005 dauern, bis es mir gelang, ein Treffen im bayrischen Innenministerium zu organisieren (siehe hier). Genau die Bildung solcher Schnittstellen in Richtung eines gemeinsamen Fahrplans im Internet, bestehend aus Angeboten von Bus, Bahn und MiFaZ (auch Zwischen-Orte, z.B. zu Bus- und Bahnhaltestellen) war zentraler Inhalt des Gesprächs, welches auch sehr konstruktiv und positiv verlief, und in der Folge zwischen Inna Janssen und den dortigen Ansprechpartnern fortgesetzt wurde.
- Die Ausführung dieser Punkte scheint auch deshalb interessant, da es im Nachhinein z.B. um die allseits beliebte Frage geht, wer als erster über entsprechende Ideen und Konzepte verfügte (man vergleiche dazu Wikipedia zu:"Pendlernetz"). Im Juni 2005 wurde Buske in der mdr-Sendung "einfach genial" zum Erfinder erklärt - der danach als Spezialist für Verkehrsfragen im Bundesgebiet herum gereicht wurde.
Dabei startete die MiFaz nicht nur früher (am 18.09.2000), sondern war 2004 das erste deutschlandweit funktionierendes Pendler-Mitfahr-System, welches bis ins angrenzende Ausland zur Verfügung stand - einerseits, indem es Großstädte in Stadtteile zergliederte und selbst "Kleckerdörfer" (damaliger MiFaZ-Slang) einbezog, andererseits auch über eine regional voreingestellte Karte mit "nur zwei Klicks auf die Karte" die einfachste und intelligenteste Lösung für Kommunen und Anwender war.

Da die Eintrage aus allen Regionen miteinander vernetzt sind, finden sich Einträge aus Region A ganz automatisch auch in Region B, falls die Einträge aus Region A auch für Region B relevant sind (als Grenz-Region, oder falls Start- oder Zielort in Region B).
Damit wurde es über "Angebote" bzw. "Gesuche" der linken Menüspalte auf einem Blick möglich, sämtliche relevante Einträge einer Region aufzulisten, andererseits gleichzeitig auch Zugriff auf alle "global"-Angebote zu erhalten. 

Entsprechend der einfachen und intelligenten Handhabung gestalteten sich auch die Presseberichte

2001 in Puchheim: über den Start
unserer erste
n Kommune

erste Statistik über die xED-Seite

Einträge aus xED mischen sich mit unseren ersten Kunden
Zwei Klicks auf einer voreingestellten Karte
-
auf diese Weise erhielten die Kommunen gleich noch den Service einer Umgebungskarte dazu, und die MiFaZ wurde zum eindeutigen Element der entsprechenden Kommune

Bevor 2007 eine Schnittstelle zu Google-Earth eingerichtet wurde - inkl. Routenplaner, war die Qualität der Karten noch recht bescheiden, so dass ich die Karten mit Hilfe diverser Hilfsmittel und Tricks viele Jahre lang selbst erstellte - ein riesengroßer Aufwand, der es aber wert war.
Beispiel einer selbst gebastelten Karte (Mainburg)
 
der selbe Kartenausschnitt - heute per google-earth  
- zur MiFaZ-Mainburg
Design

Im Juni 2004 gewann ich das Interesse des Münchner Design-Professors Franz T., 
dessen Vorstellungen in den folgenden Monaten diskutiert und ins Konzept der MiFaZ integriert wurden.

 

Überprüfbarkeit des Erfolgs

So wurde auch der Erfolg der MiFaZ möglichst transparent ablesbar, anders als bei vergleichbaren Service-Anbietern.
Ein Klick auf Angebot und Gesuch einer regionalen MiFaZ, und neben den aktuellen Angeboten und Gesuchen wurden auch die aktuell erfolgreichen Fahrgemeinschaften der Region aufgelistet.

Aufgrund dieser Daten, sowie über im Kommunikationsformular integrierter Nachfrage, ließ sich der Gesamterfolg berechnen. Dieser fand sich auf der MiFaZ-Hauptseite, aufgeschlüsselt in Spritkosten-, CO2-Ersparnis, eingesparte Straßenkilometer, ...  

Die MiFaZ als Service für Kommunen

Die Kommunen werben selbst für Ihre MiFaZ, denn sie verfügen über eine eigene Webpräsenz, über die verlinkt wird; sie verfügen über Gemeindeblatt, Kontakt zur regionalen Presse, zu Unternehmen, Vereinen, Parteien, lokaler Agenda, ... also über idealste Voraussetzungen, um selbst bei den Bürgern Ihrer Kommune zu werben - das kann ein Unternehmen nur mit riesigem Aufwand.
Die MiFaZ stellt dafür alle Möglichkeiten für eine erfolgreiche Werbung zur Verfügung, vom anpassungsfähigen Design mit Gemeindewappen bis zu Flyern, Plakaten, Aufklebern, Infomaterial, Presseartikel zum Themenbereich, ...
Auch dies war von Anfang an Konzept der MiFaZ

-> Das Konzept inkl. des Geschäftsmodells machte die MiFaZ zum gesamtheitlichen Erfolgsmodell


Weil sich der Erfolg der MiFaZ in der Anfangszeit nicht absehen ließ, hatte ich weitere Konzeptideen beschrieben

1) „Outclick – Outfit per Mausklick“. Dieses, ebenfalls von Inna Janssen eingerichtet, funktionierte bereits in einer ersten Version. Es gab sogar erste finanzielle Zusagen, auch konkretes Interesse an Kooperationen, sowohl über den MBPW, aber auch von Geschäften meiner Heimatstadt Erding. Mit Hilfe eines Models wurden erste Aufnahmen für Kleidungsstücke angefertigt – doch nachdem Janssen Schwierigkeiten bei der programmtechnischen Umsetzung sah, ließen wir zunächst mal davon ab - Die Programmierung wichtiger Teilbereiche wurde inzwischen von anderen umgesetzt - Das konkrete Konzept von "Outclick" ist aber ein anderes - immer noch weit spannender und besser, als die inzwischen entwickelten - und weiterhin eine Marktlücke.

2) - LOOCLE, auch das Konzept einer  kartenbasierten Suchmaschine, die regional voreingestellt ganz spezielle Themenbereiche überdeckt, wurde in einer ersten Version von Inna Janssen freigestellt, bevor es wie Outclick wieder in der Schublade verschwand - Die Kartenfunktion der MiFaZ im Zentrum der regionalen Suchmaschine. Aber auch hier blieb mir nichts anderes übrig, als die Entscheidung Janssens zu respektieren. In der Hoffnung, dass wenigstens ein Projekt Erfolg bringt, nämlich die MiFaZ.

---> Interesse an einer Umsetzung von Outclick oder LOOCLE ? - > bitte melden

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3 Erding: Standortvorteil oder Standortnachteil?
- aus widrigsten Startbedingungen das Optimum erreicht

 

 

 

Im Regelfall entwickeln sich Unternehmen aus der eigenen Umgebung heraus allmählich nach außen. so z.B. beim Pendlernetz - nicht so bei der MiFAZ !

Auffallend beim Blick auf die derzeit teilnehmenden Kommunen ... (Karte links)
dass ziemlich genau dort, wo die MiFaZ auch das Laufen lernte, sich eine Lücke befindet. Zwar stammten exakt von hier die ersten Einträge - allerdings nur über die eigene inoffizielle Seite www.xED.de.
Und während die Einträge aus dem gesamten Bundesland Bayern immer weiter zunahmen, stagnierten sie all die Jahre im Lkr. ED.
Entsprechend war die eigene Region längst auch unterrepräsentiert
, was den Erfolg zustande gekommener Fahrgemeinschaften betrifft 
- Verkehrsersparnis "Nein Danke!", hieß das bei den regionalen Verkehrsexperten - man baut viel lieber neue Straßen, als auf die Möglichkeit von Fahrgemeinschaften hinzuweisen.

- Zufall?  

1) ein typisches Agenda-Projekt!?  

 

 

Die Folgen aus 

ED sagt: Nein !

NRW: Landespreis !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interessant hier ist der Vergleich der MiFaZ zum Pendlernetz in NRW - auch was die Sichtweisen der lokalen Agenden betrifft.   
Da es sich jeweils um typische Agenda-Projekte handelt, suchten beide Initiatoren (Koppe und Buske) gleichzeitig und unabhängig voneinander - jeweils 1999 - Kontakt zu den jeweilig zuständigen Stellen. 

- Die Antwort aus Erding
"Wir können leider kein Projekt unterstützen, 
welches auf wirtschaftlicher Basis ausgelegt ist" 

- Die Antwort in NRW:
Landespreis der lokalen Agenda! 
- massig Mitarbeiter und beste Werbung

Die Antworten konnten unterschiedlicher nicht sein. Entsprechend unterschiedlich war die Auswirkung auf beide Projekte, und auch deren Initiatoren.
Während der Initiator der MiFaZ seine Ideen vor oder nach seiner Schichtarbeit am Münchner Flughafen weiter zu geben suchte, hatte der Vertreter in NRW nicht nur jede Unterstützung von nordrhein-westfalens Umwelt- und Verbraucherministerin Bärbel Höhn, sondern wurde bis in höchste politische Kreise herum gereicht. Bis zum 28.02.2007 stand hier für Entwicklung und Werbung ein großer Stab von Mitarbeitern zur Verfügung (
Herr Mecke, Herr Mühl, ...). Deren Aufgabe war es u.a., das Pendlernetz als angeblich einzig ernsthaftes Pendlersystem Deutschlands zu verkaufen.
Eine Seite des Bundesgrünen Web-Portals (http://www.gruene-fraktion.de/cms/verkehrskonferenz/dok/25/ 25130.htm ) war gestaltet, als
wäre Buske Bundestagsabgeordneter der Grünen. Auf diese Weise wurde bei grünen Kreisverbänden fürs Pendlernetz geworben. Buske trat in TV-Sendungen als Erfinder und als Fachmann für Verkehrsfragen auf, neben der MDR-Sendung "Einfach genial", erklärte Buske in einer Sendung im ARD-Morgenjournal : "In einigen Wochen breiten wir uns auch nach Bayern aus". 
- Eigentlich wäre spätestens an dieser Stelle Schluss mit MiFaZ gewesen. Aber zur Ausbreitung nach Bayern kam es nicht !

Nun könnte man das Beschriebene in Bezug der lokalen Agenden mit unglücklichen Umständen begründen. Natürlich können die Vertreter vor Ort gar keine Spezialisten für alle Themenbereiche sein - das kann und muss man so akzeptieren.
Wieso aber gibt es von Seiten der lokalen Agenda in Erding bis heute keine Reaktion? - Wieso wurde es auch nie nachträglich als Projekt der lokalen Agenda aufgenommen?
Statt dessen fand im Jahr 2006 im Erdinger Frauenkircherl ein Informationstag der lokalen Agenda statt, um hier verschiedene Agenda-Initiativen zu präsentieren. Mit dabei war z.B. die Car-Sharing-Initiative aus der Nachbarstadt Freising, als Ableger wiederum der Münchener Initiative. Die MiFaZ als einzigartiges Verkehrsprojekt aus der eigenen Stadt suchte man auch hier vergeblich - und existiert dort bis heute nicht. 

- Zufall?

2) eine verhinderte Kooperation 

und was hat die Stadt Erding damit zu tun?

 

Die Buchstaben zwischen A und Z sollen an dieser Stelle zunächst mal der Übersichtlichkeit übersprungen werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieso eine geplante Unternehmensgründung nicht zustande kam 

Mit Hilfe der Plattform www.xED.de hatte ich ab 1999 die Gründung eines eigenen Unternehmens geplant - in welcher die Entwicklung der MiFaZ wesentliches Element war - neben einigen anderen Dienstleistungen im Bereich Medien, Ökologie und Verkehr; erfand dazu passend den Projektnamen MÖVE.
Im Juli 2000 stand ich mit dieser Konzept-Idee ganz dicht vor Abschluss eines Vertrags. Den für IT zuständigen Mitarbeitern einer Erdinger Bank gefiel das von mir geschaffene Portal zwischen Künstler-ABC, Sport-Reportagen, Veranstaltungskalender und Landkreis-Chat, ... 
Mit Hilfe des Vertrags als Internet-Redakteur stand ich dicht davor, mich professioneller in Richtung Journalist zu entwickeln; 
vor allem wäre der finanzielle Spielraum ganz wichtig gewesen, um die MiFaZ deutlich früher professioneller starten zu können, als dies schließlich geschah. Der äußerst mühevolle Erfolg der MiFaZ wäre viel deutlicher ausgefallen - auch bezüglich konkurrierender Projekte,
- und auch ohne meine spätere Erfahrung als Schichtarbeiter beim Münchner Airport. Dann wäre es am 16.Juni 2009 auch nicht zu jener Panorama-Sendung der ARD gekommen, die selbst Landesvater Seehofer "in Erklärungsnot" brachte, 
siehe www.erding-life.de/xed/panorama.html

Das bizarre Erlebnis, welches den Vertrag und das eigene Unternehmen rund um die MiFaZ verhinderte
siehe www.erding-life.de/xed/rai-ba.html

In dieser Zeit hatte ich in Hinblick einer Unternehmensgründung im Erdinger Landratsamt einige Gespräche mit Aktiv-Senioren geführt (u.a. Herrn Strassgütl) - .
Aufgrund der Ereignisse in Erding blieben die Gespräche am Ende aber nutzlos
- die MÖVE, in der sich die MiFaZ entwickeln sollte, konnte in Erding nicht gegründet werden - dies geschah dann statt dessen in München.
In Folge dieser Entwicklung wurde anstatt meiner Person Frau Janssen alleinige Geschäftsführerin.

 

Wer andere aufspießt ...

"vor lachen auf die Schenkel klopfen"  
Auch wenn der Redakteur offensichtlich nicht so genau wusste, worüber er eigentlich schrieb - damit nicht nur die "publizistische Sorgfaltspflicht" verletzte, sondern auch ins "Persönlichkeitsrecht" seines Opfers eingreift - Wenige Wochen später ist er Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus (hier),  
in dieser Funktion z.B. auch zuständig für die Bekanntgabe des Umweltpreis der Stadt Erding (
hier

Umweltpreis der Stadt Erding

10 Jahre nach dem verhinderten Vertrag im Sept. 2009 wurde die MiFaZ trotz manch weiterer recht sonderbarer Hindernisse bereits in über 500 Städte und Gemeinden eingesetzt, um Verkehr und Schadstoffe zu reduzieren. 
Grund genug, mich am erstmals ausgeschriebenen Umweltpreis der Stadt Erding zu beteiligen.
- Dies hätte ich im Sinne der Stadt lieber nicht tun sollen. Es folgt der nächste Teil der satirischen Fortsetzung.
Zunächst einmal wird die Bekanntgabe der Preisträger über Monate nicht bekannt gemacht - obwohl das Ergebnis bereits seit Herbst 2009 den Stadträten bekannt war, und die Vergaberichtlinien besagen:
 

Es sollte bis Februar 2010 dauern,
und geschah erst, nachdem ich eine Reihe Stadträte kontaktierte, die schließlich wiederum unabhängig voneinander in der Stadtverwaltung bei Herrn Böhm nachfragten. 
- Auf diese Weise wurde die Preisverleihung doch noch öffentlich. Den Gewinn des ersten Umweltpreises der Stadt Erding teilen sich also (- Fanfare -): der hiesige Bienenzuchtverein und eine Initiative des Pfarrheims Langengeisling. Die Preise gingen an politische Insider, einen Gemeinderat der Nachbargemeinde, sowie den Initiator des Erdinger Umweltpreises selbst, einem ehem. Erdinger Stadtrat.
- Die Details
siehe hier

- oder, um es ganz einfach zu übersetzen: MiFaZ nein danke! 

- Ansporn für wen? 
- Transparenz als Fremdwort

Die regionale Presse war jedenfalls auch hier gut eingebunden, um solch Details auch bzgl. Umweltpreis eben nicht weiter zum Thema zu machen, um Bürger der Stadt im demokratischen Sinne der Aufklärung eben nicht über Details zu informieren. Wieso sollten sich die Bürger einer Stadt auch selbst ihre Meinung bilden - wenn die Stadt derlei schon mundgerecht vorkaut?

Ganz natürlich gab es auch nicht einmal eine Nennung der weiteren eingereichten Projekte 
- von irgendeiner Form der Anerkennung oder Ansporns jedes ökol. sinnvollen Engagements ganz zu schweigen. 

- Zufall?

Die spannende Frage, die sich irgendwann stellt, möchte ich an dieser Stelle aber noch etwas hinaus zögern.
Jede gute Geschichte dehnt zunächst einmal den Spannungsbogen. 

denn zunächst geht es darum:


Das Ignorieren und des Nicht-Werben für Fahrgemeinschaften bedeutet:
- keine Verkehrsreduzierung, gerade in der Rush-Hour der größten Staus
 - Lärm und Schadstoffe werden nicht reduziert
- das Engangement der umliegenden Partnerkommunen wird nicht unterstützt
- der Bau neuer Straßen (A 94, Erdinger Nordumgehung, Taufkirchen, Moosinning, ...) 

 
wird mangels Alternative um so dringender
- Natur wird weiter zerstört
und mit neuen Straßen entsteht auch neuer Verkehr 

- gerade in Zeiten hoher und
stetig noch höher werdender Spritkosten
werden keine Fahrkosten geteilt

!

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4 Verbreitung der MiFaZ

Der einzige Weg für die MiFaZ war: auch ohne Erding München zu "umzingeln"
- ein äußerst steiniger Weg - bis hin zu Ude, Gespräche im bayr. Innenministerium

  Flughafen-Report (Ausgabe: August 2007)  
Schichtarbeiter (Mai 2003-März 2009)
Von 1998 an erstellte ich immer detailliertere Konzeptbeschreibungen zur Entwicklung der MiFAZ,  
sowie  Bedienungsanleitungen für Kommunen und Nutzer.

doch all den vergeblichen Bemühungen in der eigenen Region - auch das Arbeitsamt lehnte damals meinen Antrag zur Existenzgründung ab - letztendlich gingen auf diese Weise Jahre der Entwicklung verloren - überzeugte ich auch ohne funktionierendes Unternehmen weitere Kommunen, besuchte Veranstaltungen diverser auswärtiger Initiativen - gewann dadurch über den KV Dachau des Bund Naturschutz den Lkr. Dachau, sprach bei lokalen Agenden und in Rathäusern vor.
Eine Existenz allein über die MiFaZ schien trotz aller Widrigkeiten greifbar - und doch noch so weit entfernt.

Wegen der begrenzten Möglichkeiten zwischen den körperlich schweren Früh- und Spätschichten versuchte ich mich auf die wesentlichsten Aufgaben zu konzentrieren.

Während beim Pendlernetz in NRW schnell auch ein Dutzend Großstädte Kunde wurden, fuhr ich mit den aktualisierten Konzeptunterlagen oft direkt nach der Arbeit zu Veranstaltungen nach Ottobrunn, Dachau, Unterhaching, Moosburg, Ebersberg, ... organisierte Pressetermine in der Region, wie z.B. in der Münchner TZ (siehe unten) - weil ich es als einzige Chance für den Erfolg der MiFaZ ansah, München zu bewerben und mit Kommunen zu umzingeln, um schließlich tatsächlich die Großstadt zu gewinnen. 
Inna Janssen waren derlei taktische Überlegungen eher suspekt: etwa als ich der Stadt Garching ein Sonderangebot machte, weil es unsere erste Kommune im Münchner Norden war.

Über solcherlei Info-Veranstaltungen kamen häufig richtig nette - und auch wichtige Kontakte zustande. 
Im Feb. 2005 erhielt ich nach meiner Präsentation in Unterhaching von der Redakteurin Katharina H. das folgende eMail (rechts):

- bald darauf wurden tatsächlich Regensburg (Juli 2005) und Rosenheim (Kontakt ab Okt. 2005) Partner der MiFaZ !!!

Aus der engagierten Lokalredakteurin von damals scheint inzwischen eine erfolgreiche Autorin geworden zu sein.
2007 erschienen "Zwei Staaten in Deutschland - Auftakt zur neuen Ostpolitik in der Regierungserklärung von Willy Brandt am 28. Oktober 1969", 2008 u.a. "Water politics in the Middle East: The Euphates-Tigris-Basin", siehe: hier
Mich fasziniert diese "Weitheit" eigenen Engagements.  
Über welche Philosophie verfügen Menschen, die sowohl engagierte Unterstützer von Projekten sind, und parallel dazu derlei Bücher verfassen?
Wie schafft man es, bei anderen für eine solche Grundeinstellung zu werben? - Wie schafft man es, zu zeigen, dass sich Engagement auch wirklich lohnt - nicht nur das sture Durchsetzen eigener Sichtweisen?

Hallo Herr Koppe,

Ich war gestern bei der Vollversammlung der Agenda 21 in Unterhaching, um über die Versammlung zu berichten. 
Ich persönlich finde Ihr Projekt sehr interessant.

Wenn Sie mir das Konzept per Email zuschicken, kann ich es der Stadt Rosenheim bzw. ab April der Stadt Regensburg vorschlagen. Ich würde dabei denselben Weg gehen wie Sie, nämlich über die örtlichen Agenda-Gruppen.

Weiterhin wünsche ich Ihnen alles Gute

Mit Abstand am schwersten hatte ich es in meiner Heimatstadt Erding. Gerade dort, wo jeder normale Mensch glaubt, eine natürliche Basis für den Start positiver Projekte zu haben. Das begann 1999, mit einer im letzten Moment nicht zustande gekommenen Kooperation (siehe hier) - und reicht bis weit in die Gegenwart, etwa der Beteiligung am Umweltpreis der Stadt Erding (hier)  
Die MiFaZ, das ist inzwischen ein Jahrzehnt eines gesellschaftlich positiven Projekts, in dem Menschen zum gegenseitigen Vorteil zusammen geführt werden, gleichzeitig aber auch das Sammeln bizarrster Geschichten, welche genau dieses Zusammenführen verhindern.

Als die MiFAZ trotz Nichtbeteiligung der eigenen Region genügend Münchner Umlandkommunen als Partner gewonnen hatte, nahm ich im April 2005 Kontakt zu Münchens OB Christian Ude auf.  
Aktueller Anlass waren Münchner Spitzenwerte bei der Schadstoffbelastung, und die Möglichkeit, dies auch durch eine Reduzierung des Pendlerverkehrs zur Rush-Hour unterstützen zu können.  
Innerhalb eines 3-seitigen Briefes wies Ude (siehe hier) auf die Bemühungen der Stadt hin, auch auf die Zuständigkeiten beim Land Bayern, hatte aber das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt beauftragt, den Kontakt zum Projekt MiFaZ zu suchen - was dann auch über Martin Schreiner geschah.
tz München, 17.05.2005 - es ging um München  Antwort von OB Ude

Christian Udes Brief machte es nochmal deutlich. 
Parallel zu München musste es auch uns um eine bayernweite Umsetzung gehen.

Im Sept. 2005 gelang es mir, ein Treffen im bayrischen Innenministerium zu organisieren, in welchem es darum ging, im Konzept von "BayernInfo.de" bzw. "intrest.org" das Verknüpfen der Datenbänken öffentlicher Verkehrsmittel (Bus und Bahn) auch Fahrgemeinschaften aus der MiFaZ-Datenbank zu integrieren. 
Es ging damit also endlich um jene verkehrsmittelübergreifende Lösung, die ich bereits 1999 im Konzept zum Münchner Business-Plan-Wettbewerb beschrieben hatte.  
Über die Ergebnisse der weiteren Treffen, die zwischen Inna Janssen und den Beamten im Innenministerium bzw. U. Haspel (Intrest) ausgemacht wurden, bin ich von April 2006 an nicht mehr informiert worden. Immerhin weis ich, dass die Inhalte dieses Treffens im Sept 2006 Teil der Bewerbungsunterlagen für München w
urden.

Mit dem Gewinn der Stadt München und der Ermöglichung einer bayernweiten Umsetzung hat der Initiator das Optimum erreicht - Nun geht es um die Umsetzung

In dieser Zeit, in der ich Schichtarbeiter war, blieb mir auch nichts anderes übrig, als meine Geschäftspartnerin zur alleinigen Geschäftsinhaberin zu machen, um das Projekt weiter entwickeln zu können. Meine wesentlichste Aufgabe als Erfinder und Initiator, Ideen- und Konzeptgeber, sowie Werber der ersten und wichtigsten MiFaZ-Kommunen hatte das zunächst wesentlichste Ziel erreicht.  
Nun ging es um die programmtechnische Umsetzung, und die konnte am besten geleistet werden, in dem ich Inna Janssen noch stärker in die Verantwortung einbezog - welche sie auch suchte. Auch, weil sie im Gegensatz zu mir Jungunternehmer-Darlehen erhalten würde. Ich unterstützte sie dabei, riet ihr auch, weitere gute Leute ins Unternehmen hinein zu holen.
Aus diesem Grund schraubte ich meinen eigenen Anteil über 40: 60 (2005), 30:70 (2006), 20:80 (2007) auf 10:90 (ab 2008) zurück - was ich damit erklärte: "lieber ein kleiner Anteil von viel als ein großer Anteil von wenig". Man muss ja auch wissen, dass das Pendlernetz in NRW in jener Zeit ganz ohne Wettbewerb flächendeckend alle großen Städte gewann, auch anderer Bundesländer (z.B. Frankfurt, Stuttgart) - und dessen Initiator in TV-Sendungen wegen dieser offensichtlichen Dominanz zum Erfinder erklärt wurde - bis es 2006 in München zum ersten Mal zum Wettbewerb zwischen Pendlernetz und MiFAZ kam - den die MiFaZ gewann – wegen des besseren Konzeptes, aber auch der eigenen ganz wichtigen Vorarbeit um München herum. 

So berichtete das Münchner Internetmagazin
www.089.com: "Es kooperieren bereits 55 Prozent aller Umlandgemeinden von München mit der MiFaZ. Das war der ausschlaggebende Grund, warum sich die Stadt für das Produkt Mifaz der Firma Jannsen Web Service entschieden hat."
Die Idee, die Stadt München 'taktisch zu umzingeln' stammte von mir. Es war nicht einfach, Inna Janssen zu überzeugen, einer Kommune im Münchner Norden genau dieser Strategie wegen ein etwas günstigeres Angebot zu machen, so dass diese endlich anbiss.

Mit der Stadt München war die MiFaZ endlich zum ernsthaften Mitfahr-Dienstleister geworden, welche ab jetzt endlich überregional bekannt wurde. Denn nun kamen in rascher Folge ganze Landkreise dazu, zunächst im weiteren Einzugsgebiet um München, RO, TS, AÖ, MÜ, TS ... - verkehrstechnisch auch logisch. dann aber auch immer mehr in Franken. Zunächst die Landkreise Aschaffenburg und MIltenberg; und seit Sommer 2010 ist die MiFaZ mit dem Großraum Nürnberg Dienstleister von ca. 75 % der bayrischen Kommunen geworden.

Die wesentlichsten Gründe für den Erfolg der MiFaZ waren 
- Konzept
- Geschäftsidee und 
- die ersten und wichtigsten Kommunen und Kontakte (dies begann mit Puchheim und Ottobrunn, und den ersten Landkreisen Dachau und Ebersberg, zwischendurch auch Regensburg (zum ersten Mal im Rahmen eines größeren Verkehrskonzepts) - und führte zu München, und bis ins bayrische Innenministerium). All dies habe ich organisiert - teilweise unter schwierigsten Bedingungen

Genauso wichtig war natürlich die programmtechnische Umsetzung - dies war vor allem das Verdienst von Inna Janssen.

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5 Der gesellschaftliche und ökologische Nutzen  

das Ergebnis der Anstrengung kann sich sehen lassen

eingespart wurden bis Sept 2010:


über 750.000 € Spritkosten
über 500.000 Liter Erdöl 
6,26 Mio km Pkw-Strecke
(das 16-fache der Entfernung Erde - Mond
), 
d.h. ca. 40 Pkw im Wert von ca. 1.000.000 €
1.250 t CO²

außerdem Stickoxyde, Russ, Staub, Reifenabrieb, Schwermetalle, ...
d.h. Reduktion klima- und gesundheitsschädlicher Abgase, 

die Krebs, Kreislauferkrankungen, Allergien, ... auslösen
Anteilig weniger Straßenschäden, weniger Unfälle, ..
.

- aktueller Stand am 15.04.2011: 20 % mehr, also: 900.000 € Spritkosten, ...


Mit Hilfe der MiFaZ wurde der Verkehr gerade in der Rush-Hour, also des "Stop and Go" im Berufsverkehrs entlastet, auch wurden weniger Pkw-Parkflächen benötigt. All das ist gleichermaßen das Verdienst von Inna Janssen wie Walter Koppe. Natürlich ist es auch ein Verdienst derer, die die MiFaZ als Gemeindevertreter und letztendlich aktive Fahrgemeinschaft zugelassen haben - und da gehören natürlich auch diejenigen dazu, die das inzwischen aktive MiFaZ-Team ausmachen.

Allerdings sollte schon jedem klar sein: Sämtliche Partner-Kommunen, die nach München hinzu kamen, waren die beinahe selbstverständliche und logische Folge aus der Arbeit der enorm schwierigen ersten Jahre. Erst mit dem Vertrag aus München konnte die MiFaZ zum Beinahe-Selbstläufer werden, in dessen Folge die weiteren Kommunen hinzu kamen. Hätte ein Mitbewerber den Vertrag mit der Stadt München erhalten - es gäbe längst keine MiFaZ mehr.
- Es geht mir hier also nicht darum, das aktuelle MiFaZ-Team Klein zu reden, aber es sollte schon darum gehen, über die tatsächliche Entwicklung und die Relationen Bescheid zu wissen.
Ob es innerhalb des beschriebenen Kontexts gerecht ist, die wesentliche Hauptperson auf die noch zu beschreibende Weise los zu werden?

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6 Wer ist die MiFaZ?

Spurenbeseitigung: Die Entledigung der Hauptrolle

Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, dass etwas geschieht, die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht, und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht. - Komisch wird es, wenn letztere über ersteres Auskunft geben sollen.

 
links: 

das Impressum der bis 2007
verteilten
von mir erstellten Konzepthefte

rechts:
Impressum der damaligen Web-Präsenz 
man beachte: "Idee und Initiierung: Walter Koppe"

Wer heute auf den MiFaZ-Seiten nach "Idee und Initiierung" sucht, findet nichts und niemanden mehr. Selbst aus den Suchmaschinen wurde mein Name entfernt, damit existieren weder Motive, noch Geschichten, wie es zur MiFaZ kam.

Ein ganz wesentlicher Punkt, dass eine aus zwei Personen aufgebaute Geschäftsidee auch funktionieren kann, ist gegenseitiges Vertrauen. 
Aus diesem Vertrauen heraus hatte ich Inna Janssen zur alleinigen Geschäftsinhaberin gemacht.
Nachdem dies geschehen war, wurden jedoch Gründe gesucht, um mich los zu werden - mit Hilfe ihrer neu gewonnenen Partner, auch Juristen, deren Entlohnung ich zuvor ja erst durch den Aufbau der MiFAZ möglich gemacht hatte, und die nun erreichen sollten, dass möglichst keine der zwischen uns ausgemachten Bedingungen eingehalten werden. Dem Angebot, welches mir am Ende der Geschichte gemacht wurde, hätte ich vor einer Veränderung von der gemeinsamen „MiFaZ GbR – Inna Janssen und Walter Koppe“ in die „MiFaZ – Inna Janssen“ nie und nimmer zugestimmt.

keine einzige Bedingung, was meinen Rückzug aus der Geschäftsführung betrifft, wurde eingehalten

Bedingung war
1) dass die Zuständigkeiten zwischen uns erhalten bleiben,
dass also der Ideengeber weiterhin Mitsprache bei der weiteren Umsetzung hat, auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
- nicht eingehalten
2) weiterhin über alle Änderungen informiert
zu bleiben
- nicht eingehalten
3) dass der eigene Anteil an der MiFaZ über
40 : 60 (2005) bis auf 10 : 90 (ab 2008) abnimmt - Das war ein riesiges Entgegenkommen meinerseits, genauso wie ich
sämtliche Einnahmen der Anfangszeit Inna Janssen zukommen ließ, um so überhaupt erst die konzeptionelle Umsetzung der MiFaZ zu ermöglichen
. Bei dem Anteil an der MiFaZ ging es nicht um die von mir selbst gewonnenen Kunden, sondern um die Gesamt-MiFaZ. - auch die 10 % Anteil an der MiFaZ wurde nicht eingehalten.
Tatsächlich wird mir heute nur mehr eine Beteiligung von weniger als 2 % zu gestanden. Die Begründung von Frau Janssen: "auch meine anderen Vertriebsleute erhalten nur 10 % der von ihnen gewonnenen Kunden" ? 
- Ist es nur Realitätsverlust, ein Übermaß an Gier, die Verlockung von Macht, Dominanz, ...? Die Motive mancher Menschen sind manchmal schwer durchschaubar.

Wenn die Kopie zum Original wird
Damals versuchte ich zur Klärung des Problems zwischen uns dritte Personen einzubeziehen. Doch damit bekam ich es vor allem mit Persönlichkeitsberatern zu tun, die auf diese Weise auch gleich noch Ihre Unternehmensberater wurden. 
Von Klaus H. erhielt ich damals die Antwort: Ich solle doch "einfach loslassen“ 
(weiter: email einfügen ...)
– Danach hatte H. selbst meine Rolle eingenommen, so erfährt man es in den Presseberichten zur MiFaZ- Eröffnung im Großraum Nürnberg. Kein Kunststück, denn nach München war jede weitere Kommune in BY ein Selbstläufer geworden. 
Wäre schon interessant, was sich in den Gedankengängen bestimmter Personen abspielt, wenn sie bei Kommunen das Konzept eines Vermittlungssystems von Fahrgemeinschaft vorstellen, hinter der ja eben gerade nicht eine Philosophie des Hinausdrängens zu verstehen ist - sondern
Menschen zum gegenseitigen Nutzen zusammen zu bringen soll, Fahrer und Mitfahrer, Kommunen und Verkehrs-, Abgas- und Lärmgeplagte, ... 
- Für mich war es immer eine Freude, anderen helfen zu können. Das erzeugt positive Energie; und deshalb war meine Motivation auch, auf meine ersten Gewinn-Anteile der MiFaZ vollkommen zu verzichteten, um Inna Janssen die Möglichkeit zu geben, das Projekt vorwärts zu treiben. Genau deshalb machte ich sie auch zur Jungunternehmerin
Welch ein Kontrast zur Gegenseite.
Es ist mehr als nur geistiger Diebstahl; wenn die einen das Konzept eines anderen übernehmen, der zuerst einmal hinausgedrängt werden musste, um sich danach die Rollen selbst aufzuteilen, ohne Motiv, Philosophie und Details mit all seinen Verästelungen und Zusammenhängen wirklich zu kennen. 
- Damit war auch der langsame Niedergang der MiFaZ vorhersehbar.


- Man könnte die Sache natürlich einfach sehen wie es ist: X, Y und Z wurden für diese Arbeiten bezahlt. Wer Geld hat schafft an, und wer das Geld braucht erledigt kritiklos jede Arbeit.

das Team der MiFaZ (Sept. 2010)

Jedenfalls schob Frau Janssen auch noch einen Rechtsanwalt vor - welcher von jenem Projekt finanziert wohl ein Vielfaches von dem erhielt – was dem Initiator je zugestanden wurde.

- Die Unterlagen über die Abmachung existieren, und werden als nächster Punkt aufrufbar gemacht.  Inzwischen in Hartz IV, fehlt dem Initiator im Gegensatz zu Frau Janssen inkl. Ihres Büros in München und den diversen Rechtsberatern zwar das Geld für eine Rechtsberatung. 
Was bleibt ist, so wie bei der ersten Konzept- Erstellung zur MiFaZ der Weg des Geistes - dieser ist genügsam.
-
auch deshalb der weitere Aubau  dieser Seite.

Wie oben bereits erwähnt, hat Frau Janssen inzwischen fast alle Spuren aus den MiFaZ-Seiten getilgt, die an mich erinnern. Im Detail sind das: 
- das Foto, welches ich 2005 extra für das Impressum anfertigen sollte (viel Geld kostete) war bereits Anfang 2007 schon wieder verschwunden.
- gleichzeitig eliminiert wurde jegliche Kontaktmöglichkeit (email, Tel., ...) 
- Seit 2010 existiert nun der folgende Link zum MiFaZ-Team: http://www.die-mitfahrzentrale.de/das-mifaz-team/ 
-zwar wurde damit auch: "Idee und Initiierung: Walter Koppe" gelöscht
- im Punkt "Die Idee der MiFaZ" finden sich aber noch immer die von mir beschriebenen Konzeptideen, allerdings weder über deren Motivation, noch darüber, wie dieses Konzept zustande kam; natürlich auch nichts zur eigentlich recht spannenden Story

kein 10-jähriges Jubiläum

- mit diesem Hintergrundwissen ist es dann auch nicht verwunderlich, dass es kein 10-jähriges Jubiläum der MiFaZ gab.
Es gibt wohl nur sehr wenige Unternehmen, die freiwillig auf eine solche kostenlose Werbung verzichten. 
So wurde aber, um die eigene Position möglichst groß darzustellen, alles was mit der Geschichte der MiFaZ zu tun hat, einfach ausradiert.
- das von mir im Jahr 2000 entwickelte MiFaZ-Logo wurde erst 2008 ersetzt. Inna Janssen hatte das schon länger vor, allerdings waren die ersten Alternativ-Entwürfe von Profi-Designern schwächer als das selbst erstellte Logo, und wurde deshalb wieder eingestampft. 
Viele Kommunen, wie etwa der Lkr. Starnberg (STA) werben bis heute mit dem alten Logo (rechts die Autobahnauffahrt Starnberg)  

- neue Transparente bedeuten Aufwand und unnötige Kosten. 

- zumindest eine Reihe von Zeitungsberichten aus der Anfangszeit, die Aufschluss über die Entwicklung der MiFaZ geben, sind noch als auffindbar, siehe http://www.mifaz.de/presse/ - Archiv. 
Allerdings fehlen auch hier manche, weil die MiFaZ damit zu sehr mit meinen Namen gleichgesetzt wurde. Die Redakteurin des Berichts (rechts) wertete Frau Janssen einfach als meine Mitarbeiterin. 

Ich hätte solche Berichte nie öffentlich gemacht, aber nachdem die Wahrheit derzeit völlig neu erfunden wird, scheint mir diese Sichtweise schon angebracht. 

Philosophie / Grundsätzliches

Die MiFaZ sollte sich nicht als Streikbrecher gegen Beschäftigte im Personenverkehr präsentieren, dies zumindest nicht offiziell über die Webseite propagieren!

Aber dieses Beispiel zeigt die enge Sichtweise im gesellschaftspolitischen, damit auch was den gesamten sozialökologischen Bereich betrifft.
Auffällig ist statt dessen die Fokussierung auf NLP, auf reines Wissen von Wirtschaftsberatern, denen Zusammenhänge und Motive der MiFaZ fremd sind; die aber glauben, andere aufgrund ihrer speziellen (eingeschränkten) Sichtweise beurteilen zu können.

Die Kommunen, wie z.B. die Stadt München, werden über derlei Beiträge der MiFaZ gar nicht begeistert sein - denn z.B. Bürgermeister Ude steht auf Seiten der Beschäftigten

 

End-Lösungen

Ich hatte lange Zeit auf die Vernunft von Frau Janssen gesetzt, hatte gehofft, sie fände z.B. innerhalb Ihres Teams den ein oder anderen "weisen" Ratgeber. 
Sie war einmal auf der Suche, ich fand das sehr sympathisch, und gab ihr aufgrund des an sich selbst so hoch gestellten Anspruchs mein Vertrauen. Gefunden hat sie aber Persönlichkeitsberater, welche dann recht schnell Bestandteil ihres Teams wurden; deren äußere Hülle zwar durchaus hehere Ansprüche andeuten, deren Philosophie im Kern aber eher der von McKinsey entsprechen, damit auf den eigenen Vorteil konzentriert sind. Die bis dahin weiter vernetzte Philosophie, welche z.B. auch auf lokale oder aktuelle Besonderheiten eingeht, ich sie mit verschiedenen anderen Projekten (Café Brutto e.V., Erdinger Literatentreff e.V., ...) genutzt habe, stört in dieser Welt der Rationalität.
Ich zögerte sehr lange - nicht aufgrund von Schwäche - sondern um der anderen Seite eine Chance zu geben, Irrwege zu erkennen! 

Die MiFaZ-Story ist ein Abbild gesellschaftlicher Tendenzen, wie sie rücksichtslos durchgesetzt, auch in anderen Unternehmen und Strukturen heute Gang und Gäbe sind.
- Letztendlich liegt es an jeden Einzelnen, ob die Menschen diese zulassen, dass vermehrt rücksichtslose und zum Teil auch kranke Persönlichkeiten an Machtpositionen drängen. Der Schein zählt, und damit auch das Fälschen, versinnbildlicht mit gekauften oder gefälschten Doktor-Titeln. Aber auf der anderen Seite auch das immer weiter um sich greifende "gesunde" Misstrauen, mitsamt auch der technischen Hilfsmittel dafür, Strukturen durchschauen zu können..

aus   
Logo (2001-08) 


wird  
Logo (2008-11) 


Trigonometrische Funktion mit Sinus u. Cosinus auf der Zeitachse: als Verhältnis zwischen Arbeit und Lohn

Pressetermin Freischaltung der MiFaZ
Auftritt in Nürnberg zur "Freischaltung der MiFaZ": 
Inna Janssen mit OB Maly (rechts) beim Pressetermin
siehe http://www.nuernberg.de/internet/referat6/mifaz.html

 

Am Ende der Spurenbeseitigung - Das Ende der MiFaZ 
Non-Kommunikation und Selbstüberschätzung als Freiraum für Spekulationen

Während sich der Anfang der MiFaZ sehr kontrastreich und farbenreich in vielen Details nachzeichnen lässt, liegt das Ende im Nebel - bietet damit ein Feld für Spekulationen. 
Es gibt nur wenige Fälle, in denen der Initiator, Konzeptgeber und ganz wesentliche Größe eines Projekts so wenig über die Fortführung und das Ende erfährt wie in diesem Fall.

- Was wurde aus den Gesprächen im Innenministerium, um Schnittstellen zwischen Pendler- Fahrgemeinschaften und Bus und Bahnen zu knüpfen?
- Was wurde aus der "MiFaZ - Inna Janssen" als Nachfolger der "MiFaZ - Inna Janssen und Walter Koppe GbR"? 
--------- Es gibt keine Antworten auf zahlreiche Fragen

Fest steht
- trotz des MiFaZ-Starts in Nürnberg verflachte Im Lauf des Jahres 2010 auch die Cosinus-Kurve oben ("Lohn - Erfolg"). Statt dessen ging die Zahl der Aufrufe und auch der Neu-Einträge in einen allmählichen Sinkflug über (siehe: Alexa.com). Vom Stand der 624 kamen seit einem halben Jahr keine weiteren Kommunen mehr hinzu.

Gründe:
- Einerseits konnte die Benachteiligung gegenüber Konkurrenz-Projekten (u.a. der Landesregierung von NRW) nie wirklich ausgeglichen werden. 
- Andererseits schien auch das mangelnde Konzeptverständnisses als Hindernis, was z.B. durch das Einrichten unnötiger und kontraproduktiver Features deutlich wurde; etwa Statistiken über die häufigsten Strecken-Gesuche - auch noch vierteljährlich (?), welches zeigte dass das eigentliche Konzept von A-Dorf nach B-Dorf immer weniger im Mittelpunkt der MiFaZ stand, um statt dessen  wie in einer Art Hitparade Fahrten von "Berlin nach München", "Hamburg nach Berlin" oder "Stuttgart nach Köln" ins Zentrum zu stellen. Das hat nicht nur nichts mit dem Konzept regelmäßiger Pendler-Einträge zu tun, sondern drängt das ureigentlich zentrale Motiv der Kommunen (der Kunden) in den Hintergrund, um im weiten Feld Dutzender Mitfahrzentralen mit zu spielen.
Entsprechend hat Frau Janssen - damit ihr letztes Team - das Konzept nie wirklich begriffen, um dieses auch in seinen Details und ganzer Konsequenz richtig darzustellen. So konnte ich ihr zwar das Detail der Spritkostenersparnis so weitergeben, dass sie dieses auf die MiFaZ-Seite stellte. Die Berechnungsformel zeigte Im April 2011: immerhin
ca. 900.000 € an. 
Der gesellschaftlichen Nutzens liegt
bereits bei ca. 3 Mio. € !  - damit gut dreimal so hoch!  
Wieso aber wird dieser Wert nicht kommuniziert?
- gegenüber den Nutzern,
 
- gegenüber den Kommunen,
 
- gegenüber den Medien 

"nichts auf die Reihe kriegen" als Ergebnis von Non-Kommunikation & Selbstüberschätzung
"Das mangelhafte Konzeptverständnis war das eine Problem - zum andern legte man auch keinen Wert auf jene Kommunikation, diesen Mangel auszugleichen.

Bis Anfang 2010 gab ich mir immer noch die Mühe, so wie schon 10 Jahre zuvor: Programmierfehler zu finden, fand zuletzt, als die Eingabe neuer Angebote/Gesuche nicht funktionierte. Bei einem mehrtägigem Nicht-Funktionieren wäre aber laut Vertrag jeder Kunde berechtigt, den Vertrag zu kündigen!
Bis dahin hatte sich Inna sogar noch dafür bedankt - um am Tag darauf wieder mit einer Unterlassungsklage zu drohen, falls ich mich bezüglich Ihrem Projekt einmische, denn "die Zusammenarbeit mit Dir ist längst beendet".

Klaus H. beantwortete meine Mails wie folgt:
"die gesamte strategische Ausrichtung des Unternehmens MiFaZ liegt in den Händen der Inhaberin Inna Janssen, NICHT MEHR IN DEINEN HÄNDEN." 

und 
"Dies, lieber Walter, in aller Liebe zu einem engagierten Menschen, und in aller Freundlichkeit zu einem netten Visionär, der bisher selber wenig auf die Reihe gekriegt hat: Ich wünsche Dir von ganzem Herzen dass Du's schaffst das zu ändern ... Klaus :-)"
- man bedenke: Ich hatte u.a. genau das "auf die Reihe gekriegt", worüber diese Geschichte hier handelt, die er nicht kennt, um sie im weiteren Verlauf der Geschichte an die Wand zu fahren! - Als passende Titel für einen derart Überforderten schlage ich vor: "staatlich geprüfter Kleingeist".
- Ganz hoffnungslos schien diesem jene Person dann doch nicht gewesen zu sein, wenn man sie mit einer Werbung für NLP verbinden könnte. Das Mail von Klaus H. schließt mit folgenden Zeilen: 
"
Wenn Du kannst, nimm an der aktuell in München mit Oliver S. und Julian W. laufenden NLP-Practitionerausbildung teil (http://www.mind-evolution.de), mir hat NLP erst das Leben auf den Kopf gestellt und damit & danach in unglaublichem Umfang verbessert! ... Sobald eine Sache "passt" entwickelt und wächst sie immens schnell, als Vergleich fällt mir ein Porsche ein, wie er vom Feldweg auf die Autobahn kommt."

elitäres Denken
Innerhalb dieses Rahmens geriet das Impressum der MiFaZ zur Auflistung von Innas NLP-Persönlichkeitsberatern.
Bei der MiFAZ ging es immer weniger um die Thematik des Verkehrsreduzierens, sondern um Äußerlichkeiten und Schein, 
um Auftreten, um Ausdrucksweise und Rhetorik. Als sichtbares Zeichen dafür verschwand das selbst gebaute Logo.
Eine solche Philosophie neigt zur Selbstüberschätzung - damit auch, andere gegenüber der eigenen Person abzuwerten: "der bisher selber wenig auf die Reihe gekriegt hat").
Und in einem solchen Fall wird jede Vorarbeit zur MiFaZ genauso wertlos wie das kommunikative Einbeziehen über Konzept und Fragen zur strategischer Ausrichtung.
In elitär ausgerichtetes Denkschablonen mit starren Hierarchien und vertikaler Sichtweise mangelt es am Blick zur Seite, und weil man den eigenen Kompass nicht überprüft stürzt ein Projekt schneller ab als es zuvor Zeit zum wachsen hatte. Die Bankenpleiten entstammen einer ähnlich eindimensionalen Denkweise.
Selbsternannte "Eliten" waren damit zwar schon immer gute Verkäufer ihrer eigenen Interessen, ansonsten aber "Schwächlingen" sehr ähnlich - welche eben auch nicht in allen Bereichen Schwächlinge sind - dies nur mal als Ansatz, die eigenen Philosophie dagegen zu stellen. 

Selbsternannten Eliten werden zu oft vor allem eines: zum gesellschaftlichen Problem
- so wie Verkäufer von Schrott-Imobilien, oder "
Porsche auf der Autobahn"
- Man stellt sich die Frage, wie Leute mit High-Speed-Bildchen im Kopf die schadstoffreduzierende Philosophie von Pendler-Fahrgemeinschaften weiter geben wollen - das passt nicht!
Noch (un)passender die Antwort von Mr. NLP und neu-MiFaZ-Berater Oliver S.:

"wie komme ich dazu, eine Meinung zu haben? Ich bin Coach, kein Weltverbesserer. Das heißt, ich arbeite im Auftrag von Menschen und das gegen Geld."

Die MiFaZ als sektenähnlicher Zusammenschluss?

Die eMail eines Bekannten:
Nachdem ich mich im Internet etwas gezielter über NLP kundig zu machen suchte, fand ich tatsächlich entsprechende Stellen, die dies so diskutierten.
Inna gab jedenfalls einen guten Teil der Beiträge jener Kommunen, die ich für die MiFaZ gewonnen habe, und die Auszahlung verzichtet hatte, in dieser Richtung aus - und wurde selbst Teil dieses Netzwerkes. Habe ich durch den Verzicht meines Anteils am Ende auch meinen eigenen Rausschmiss mit finanziert?
Jedenfalls hat sie sich von diesen Beratern abhängig gemacht. Die Mitglieder von NLP kommunizieren untereinander ähnlich einer Familie - oder auch einer Sekte!
Im selben Maße wie NLP ihre Familie wurde, wurde ich zum Fremdkörper, der Stück für Stück aus der MiFaZ entfernt wurde – wie aus einer Sekte.

Eine viel sagende Antwort findet sich auf www.inna.de/blog
"Alle, die mich kennen wissen ja, dass ich manchmal auf so komischen (NLP-)Seminaren bin und daher manchmal seltsame Dinge von mir gebe (vielleicht nicht nur daher ). Für diejenigen, die selbst NLPler sind, ist das, was jetzt kommt, garantiert nichts Neues. Manch einer könnte hinter NLP schon fast eine Sekte mutmaßen, denn man kann die Leute schon an der Ausdrucksweise erkennen. Mir geht es jedenfalls so, dass ich es am Gebrauch der Sprache heraushöre und mir dann denke, „oh, er ist einer von uns

- War es demnach mein Hauptfehler "keiner von ihnen" zu sein ????

 

7. Das Ende der Spielregeln 
Das Ende der Geschichte 
Das Ende einer Existenz

Spielregeln sind dazu da, dass sie auch eingehalten werden. Das gilt für die Realisierung gemeinsamer Projekte genauso wie innerhalb einer Gesellschaft als Basis alles Tuns. Und das gilt vor allem für jene, welche die Regeln aufstellen oder überprüfen.
Bizarr wird es, wenn das stete Opfer gefälschter Regeln sich irgendwann von jenen zur Verantwortung ziehen soll - um genau von diesen vollkommen aus dem Gesellschaftsspiel einer menschenwürdigen Existenz herausgenommen zu werden - um dann eben keine Familie zu gründen, und auch auf alle anderen Pläne zu verzichten,

so, wie es früher einmal unter der Spielvariante "unwerten Lebens" geschah - weil sich damit die Möglichkeit als Beteiligter oder Institution ergab, sich nicht nicht weiter hinterfragen zu müssen.

Der Autor dieser Geschichte gehört inzwischen zum Heer der  
"faulen Hartz IV-Empfänger"

 

... die es nun einmal zu "bestrafen" gilt.

Schade eigentlich ! - Ohne die steten "Bestrafungen" im Lauf der letzten 10 Jahre wäre auch der gesellschaftliche Nutzen der MiFaZ - etwa der regionalen Verkehrsersparnis - ein Vielfaches höher ausgefallen als die immerhin bisher erreichten ca. 3 Mio €.
Auch die regionale Presse hätte die Gelegenheit nutzen können,
für ein funktionierendes Konzept des Verkehrsreduzierens zu werben. Statt dessen also ...

letzte Schlagzeilen 
als mediales Massengrab 
für Versager
... unserer Politik

Eine wesentliche Ursache des wachsenden Ungleichgewichts unserer Gesellschaft ist, dass der Kreis der Meinungsmacher selbst den sog. "Erfolgreichen" angehören - stets gut vernetzt mit den Lobbys und politisch Mächtigen. 

Unten stehen dagegen die Menschen, die in Lebenskrisen stecken, auch aufgrund der aktuellen Politik, welche die Rahmenbedingungen aufstellt, und den wachsenden Unterschied zwischen Oben und Unten stetig noch vergrößert. Wo aber Menschen nicht Wert geschätzt werden, werden sich auch diese immer noch ein Stück schwer tun, in den Rahmen der politisch Mächtigen zu passen. 

Am einfachsten einzusetzen ist dabei die Formel: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied", denn so lässt sich das Thema am bequemsten abhaken - ohne sich weitere Gedanken machen zu müssen. Und entsprechend wundert die politisch abhängige Meinungsmache nicht, die da heisst: "Faule sind selbst schuld".
Genauso ist dort die Situation der Glücklosen genauso fremd wie Westerwelles "Dekadenz"-Rhetorik - samt des Bommerang-Effekt.

 

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