- und die
Folgen
Während sich die Redakteurin
des NDR bereits seit März 2009 für meinen Fall zu interessieren begann, war
der Sendetermin am 16.07.09 um 21.45 Uhr im Programm der ARD. |
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- Drehtag: Vier Stunden vor der Kamera des NDR. Es ist schon ein seltsames, weil seltenes Gefühl, eine
derart lange Zeit vor der Kamera einer Fernseh-Reportage zu stehen. Vor den
beiden mit Kamera und Mikro ausgestatteten TV-Profis haben selbst
bundesdeutsche Politikgrößen Respekt; die Kamera lieferte vor kurzem noch
Bilder aus Afghanistan. Die Erfahrung letzten Jahre
beim BVD am Münchner Flughafen, inkl. meiner Kündigung haben mich übrigens zum
Bundestagskandidat der Linken für den Wahlkreis 214 (Erding/Ebersberg)
gemacht.
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| Hier geht's zur Video-Aufzeichnung der Panorama- Sendung, ARD am 16.07.2009 |
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| Folge
1
In wie weit hatte die Sendung, bei der auch gekündigte Betriebsratskandidaten der ver.di-Liste vor der Kamera standen, Einfluss auf die parallel stattfindenden Betriebsratswahl am Münchner Airport?
Nun, jedenfalls warb die ver.di-Liste per Plakaten unter dem Motto: "Lohn-Dumping - Hier geht's um Dich !" für die TV-Reportage, siehe rechts
... und es kam zu einem erdrutschartigen Sieg der ver.di-Liste, siehe unten |
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| Folge
2
Originalton Seehofer. vor dem Panorama-Interview: "Unsere soziale Marktwirtschaft ist eine wertegebundene Wirtschaftsordnung. Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Rendite, nicht das Kapital." Doch schaut man sich die Situation etwa am Münchener Flughafen - mehrheitlich im Landesbesitz - an, gewinnt man den Eindruck, dass Worte und Taten des bayerischen Volkstribuns mitunter weit auseinander klaffen. 51 Prozent hält das Land Bayern an der Flughafengesellschaft FMG. Und die hat vor einigen Jahren eine Billigtochter für das Bodenpersonal gegründet. Zunächst zeigt sich Seehofer bzgl. des Problems überrascht, erbittet sich vor laufendem Mikrofon Bedenkzeit: „Ich denke wenn eine Woche vergangen ist, dann kommen sie wieder über meine Presseabteilung auf mich zu.“ (siehe: http://daserste.ndr.de/panorama/media/panoramapdfseehofer100.pdf)Eine Woche später wird Seehofers Büro angerufen. Er habe zum Fall nichts mehr hinzuzufügen, lässt er Panorama ausrichten. Damit ist Seehofer wieder einem Problem ausgewichen. Für die Betroffenen bedeutet dies: Sie machen die gleiche Arbeit wie die
direkt beim Flughafen angestellten Kollegen, allerdings für deutlich weniger
Lohn. Wenn sie denn überhaupt einen Festvertrag bekommen - denn über die Hälfte
des Personals bei der Billigtochter sind Leiharbeiter. Inzwischen hat sich
der Wettbewerb auch unter den Billiganbietern und Leiharbeitern weiter verschärft.
Losch gegen Avia-Partner heisst im Jahr 2010 die Frage, denn: |
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