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Arnold Graf

Vernissage im Erdinger Frauenkircherl

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Ausstellung:

11.-16.08.
tägl. von 13 - 20 Uhr

Der in Hörlkofen beheimatete Kunsthandwerker (links im Bild während der Laudatio von Kulturreferent Sattelmeier, mitte) erweckt Motive aus der Erdinger Vergangenheit wieder zum Leben. Da fährt ein Pferdegespann durch den Schönen Turm, ein anderes kommt recht kraftvoll auf dem Feldweg direkt hinterm Altenerdinger Kirchturm daher (heutige Landgerichtsstraße?).
Daneben wird das Haager Tor lebendig, die Straße wird ebenfalls zum schmalen Wegerl, freilaufende Hühner kreuzen den Weg.
Der Pinselstrich geht ins Detail, ob im Ölbild der Erdinger Häuserfassaden wie im Aquarell und im Fresco.
Graf reiht sich ein als traditionelles Glied einer Kette von Kunsthandwerkern, hat auch nichts dagegen, in die bayrisch barocke Schublade der eigenen Kindheitsjahre in den 50er und 60er sich stecken zu lassen. Er will der hektischeren Gegenwart Einhalt gebieten, den Blick nach hinten und innen gerichtet.
Doch ganz so einfach macht es uns Graf nun doch nicht. Immerhin hat er die Neuen Medien durchaus für sich schon entdeckt, hat auch eine eigene Webseite (www.raumkunstgraf.de), unter der man auch außerhalb der Ausstellungen gräfliches bewundern kann, ...
und sogar von der bayrischen Bumdarassasa-Volks- und Blasmusik hat er erst einmal genug.
Bei der Vernissage trat ein eher klassisch harmonierendes Damen-Quartett auf, und es erklang Mozart, Haydn und Vivaldi, mit Violoello, Flöte und Geige.