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![]() Ringsgwandl, beobachtet von Wolfi Hofer |
das Erdinger Kulturspektakel Bildbericht zum Großereignis |
Das kulturelle Großereignis von Erding ist zu ende. Vom 20. - 29.07. bebte Erdings Norden, wurde der Volksfestplatz bereits zum achten mal in Folge zum bunten Tummelplatz von Musikern aus Nah und Fern, zum sonnendurchflutetem Mekka (oder besser: San Francisco) unterschiedlicher Stilgattungen von Hardrock bis Folk und Lidermachern; von "umsonst und draußen" bis teuer und drin.
Innerhalb der 10 Tage wurde es mir zum wachsendem Vergnügen, mich mit ihnen, aber auch Musikern wie Publikum zu unterhalten, Eindrücke zu sammeln, und diese zu einem ebenso bunten Bilderbericht zusammenzustellen. Es ist still geworden auf dem Volksfestplatz. Vielleicht Zeit für einen Rückblick. |
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Gleich am westlichen Haupteingangsbereich kamen die Hungrigen auf ihre Kosten. Aus Marakkesch im Süden von Marokko, am Wüstenrand an der Grenze unserer sog. zivilisierten Welt, inmitten der Einflüsse verschiedener Kulturen kam die Gruppe von fünf Berbern zu uns; alles Studenten, die schmackhafte Spezialitäten aus ihrer Heimat zubereiten. Einen riesengroßen Holzkohlegrill gabs im Außenbereich, eine bunte Mischung von Salaten, Gewürzen und Soßen im Innern, und auch eine ganze Reihe von Sitzplätzen. Und bei einem Glas grünem Minztee erklärt der Mathe-Student die Herkunft der Bio-Lämmer. Interessant übrigens sind auch die Einflüsse aus Deutschland. Wir haben gelernt mit Gewürzen etwas sensibler umzugehen, vor allem natürlich Kindern gegenüber. |
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Gleich daneben wurden Adoptiveltern z. B. für den kleinen Willi, eine pädagogische Handpuppe mit großen leuchtenden Augen, gesucht. Angelica Sußner, waschechte Berlinerin übrigens, die bereits zum dritten Mal Station in Erding machte, schlüpft mit ihrer Hand dabei nicht nur in die Puppe, sondern eben auch ganz gekonnt in die kindliche Rolle und Stimme, um den Kleinen wie auch Erwachsenen neugierige Fragen zu stellen. Aber auch die kuschligen Großeltern-Puppen sind durchaus beliebt - denn natürlich stehen auch gerade jene bei vielen Kindern hoch im Kurs. |
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Einen Stand weiter gabs beim "i-tüpfele" von Markus Sontheimer eine Menge unterschiedlicher Holzarten zu verschiedensten Gebrauchszwecken zu entdecken. Bis auf jene aus den USA eingeführte sehr leichte Zedernholzart, die einzige Untergattung übrigens, die von Motten nicht befallen wird, kommen alle anderen Hölzer, nämlich Kirsche, Buche, Esche, Ahorn, Nußbaum oder Schwarzholz aus dem schönen Schwarzwald, erklärt der aus dem Südbadischen Lahr stammende. Dieser ist übrigens auch Fachmann für Feng-Shui, zumindest für den Bereich der "Windi", jenen speziellen Windspielen aus spiralförmig zusammengefügten Ahornhölzern, deren Seitenverhältnisse den "Goldenen Schnitt" ergeben und in ihrem Spin nicht ganz zufällig unseren Wettersystemen ähneln. |
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