Landratskandidatur: SPD setzt auf Horst Schmidt

v. l.: Michaela Meister (Dorfen), Rudi Borgo (Bgm und Kreisrat Wörth), Peter Warlimont (Bundestags-kandidat ED, FS, PAF), Jutta Harrer (Kreisrätin), Horst Schmidt, Fritz Steinberger (Dritter Bürgermeister und Kreisrat), Dr. Hildegard Kronawitter, MdL, Edeltraud Gruber ( OV-Vorsitzende Wörth)

Die Delegierten der LandkreisSPD wählten ihren Kreisvorsitzenden Horst Schmidt zum Kandidaten für die Landratswahl am 03. März 2002 im Eittinger Fischerbräu.

In einer kämpferischen Rede hatte der 50jährige Projektleiter der Friederich-Ebert-Stiftung die Erdinger Genossinnen und Genossen zum geschlossenen Einsatz für ein gutes Ergebnis im kommenden Wahlkampf eingestimmt. "Heimat gemeinsam gestalten, statt verwalten" so das Motto des SPD-Landratskandidaten. Dazu müsse die heimische Wirtschaft gestärkt werden, z.b. durch einen Referenten für nachhaltiges Wirtschaften, ein Bündnis für Umwelt und Verkehr solle frischen Wind bringen, die Lebensqualität müsse gesteigert werden, "Vor allem müssen die Politik und das Landratsamt bürgerorientierter werden", Bürgernähe und Transparenz seien erforderlich und die Bürgerinnen und Bürger müssten im Landkreis mehr Möglichkeiten zur Mitentscheidung erhalten. Die Kompetenz der Bürgerschaft solle stärker in die Arbeit des Kreistages einfließen.

Die Landtagsabgeordnete Dr. Hildegard Kronawitter und die Bürgermeister Rudi Borgo und Fritz Steinberger gratulierten als erste und sicherten dem neuen Anwärter auf das Erdinger Landratsamt ihre volle Unterstützung zu.

Die Voraussetzungen für die Wahl sind aus Sicht der SPD gut, weil der bisherige CSU-Landrat altersbedingt aus dem Amt scheidet und deshalb die Karten neu gemischt werden.
Horst Schmidt ist seit 1996 Kreisvorsitzender, hat berufliche Erfahrungen in Bayern und Bonn sammeln können und war nie in einem eng begrenzten Raum tätig. Seiner Meinung verfügt er auch durch seine bisherigen Tätigkeiten in der Politik, der Erwachsenbildung, sowie aufgrund seiner langjährigen Managementerfahrung als Landesgeschäftsführer über die für einen Landrat nötige Erfahrungen.
Bevor in früheren Zeiten jemand Handwerksmeister werden konnte, musste er als Geselle auch Erfahrungen in der Welt sammeln. Dies habe sich stets vorteilshaft ausgewirkt, meint der frischgewählte Hoffnungsträger der Erdinger Sozialdemokraten.