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Bevor Landratskandidat Horst Schmidt den "Elder Statesman" Vogel ans Rednerpult lud, war es erst einmal er, der die Schwerpunkte seines komunalpolitischen Konzepts vortrugen durfte, um sich zu Politik für den Mittelstand, neuen Arbeitsplätzen auch durch Existenzgründungen zu äußern. Gerade der Förderung regionaler Strukturen gilt seinem Augenmerk; so neben den Bereichen Tourismus den typischen Agenda-Themen Ernährung und Energie, für die er ausdrücklich die Tagwerk-Gewerkschaft sowie die Grüne Stadträtin Hanna Ermann aus Dorfen für deren Initiative im Energiemanagement lobte. Wichtig sei ihm eine aktive Bürgerbeteiligung, z. B. bei der regionalen Dorfentwicklung oder der Verkehrspolitik. So könne vor einer das Isental zerschneidenden A94 endlich der S-Bahn-Ringanschluß realisiert werden. Um eine Tradition im Bereich Komunikation, Toleranz, mit Künstlern und Literaten ins Leben zu rufen, würde er den "Erdinger Weissbräu" am liebsten zum "Erdinger Kulturbräu" machen. Auch eine verbesserete Schulsozialarbeit, sowie Beratung in Jugend- und Familienpolitik, sowie die Integration von Neubürgern waren weitere Themen des Kreisvorsitzenden. Beachtenswert und von lang anhaltendem Beifall die Rede von Dr. Hans Joachim Vogel, der die Visionenen eines großen Weltpolitikers in Erdings Stadthalle skizzierte; sich mit Globalisierung, Ökologisierung und Rechtsextremismus auseinandersetzte, und sich nebenbei auch ans Jahr 1966 in Erding und dessen damaligen früheren SPD-Bürgermeister Schmidmayer erinnerte. Vogel begann bei der Definition des Begriffs "Genosse", mit dem er die Zuhörer begrüßte. Grade heute sei es wichtig, zu wissen woher bestimmte Traditionen kommen, und grade auch der Begriff der Solidarität. Mit dem Abschied aus der ersten Reihe der Sozialdemokratie hatte er kein Problem und zitierte im Hinblick auf Helmut Kohl dessen Vorgänger Helmut Schmidt, man solle gehen bevor man die Erleichterung anderer spürt. Beim Thema hoher Arbeitslosigkeit und Schulden erinnerte er daran, daß die Bundesrepublik bereits vor 1998 eine Regierung hatte: auch "das solle man nicht vergessen!".
Dann wurde seine Rede außenpolitisch:
In diesem Zusammenhang wäre es natürlich auch wichtig, die vorhandenen und begrenzten Ressourcen effizienter zu nutzen.
Derzeit würde alles Kommerzialisiert, bis hin zur Kinderpornographie. |