Bis zu jener Stadtratssitzung galt die Planungen einer Nordumgehung als sichere Sache, keiner wußte oder wollte von dem Gutachten etwas wissen. Unten also der Artikel, welcher bereits Anfang Mai verfasst, und seit Ende Mai unverändert über xED aufrufbar ist
Noch etwas anderes ist kaum glaublich:
Wenn man bedenkt, daß die Initiative über xED unserem Lkr. ED entstammt, welche übrigens
die erste lok. Mitfahrzentrale seiner Art in Deutschland war
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| Südostumgehung für Erding |
| Die Problematik ist längst ersichtlich und gerade für die Anwohner der B 388, vor allem im Erdinger Norden an der Anton-Bruckner-Straße eine zu allen Tages- wie Nachtzeiten auch eine stets hörbare Plage. | ![]() |
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Ergebnis ist die vom Landkreis geplante großangelegte Nordumgehung (in etwa ab Grünbach über jetziges Militärflughafengebiet zwischen Langengeisling und Eichenkofen weiter in Richtung Eitting und Großflughafen). Doch nun brachte eine Zählung über die Verkehrsflüsse Überraschendes. Demnach wäre das gut 30 Millionen teure über 10 km lange Asphaltband nur für rund 10 % der Fahrer interessant und brächte neben den bedenklichen ökologischen Schäden für die vom Verkehr Betroffenen kaum eine Entlastung. Denn vor allem aus Richtung Taufkirchen gibt es kaum Pendler in Richtung Großflughafen, was diese Nordumgehung rechtfertigen würde; stattdessen geht die Nachfrage eher Richtung München und daher in südlichere Richtung. |
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Karl-Heinz Reingruber, Kreisrat der Bündnisgrünen, verblüffte deshalb jüngst mit dem Alternativvorschlag, wie man den Verkehr verstärkt über die ausgebaute Erdinger Südumgehung umleiten könnte. Für die Autofahrer geht es darum, sich den schnellsten Weg in Ost-West-Richtung zu suchen. Dies ist derzeit auf Erdinger Stadtgebiet die Anton-Bruckner-Straße. Durch eine Veränderung des Verkehrsknotenpunktes im Erdinger Osten mit einigen wenigen neuen verkürzenden Straßenkilometern im Bereich Ammersdorf / Schollbach, inklusive einer zügigen direkten Durchfahrt zur Südumgehung könnte die Anton-Bruckner-Straße ganz massiv entlasten, nebenbei schneller realisiert, vor allem auch Kosten wie Flächenverbrauch gewaltig reduzieren. |
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| Umgehung für Moosinning und Eichenried |
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Ein Problem zieht zumeist das nächste mit sich: Ebenfalls über den Verkehr jammert die Gemeinde Moosinning, nur wenige Kilometer weiter auf dieser Straße in Richtung München streitet man über die sinnvollste Variante einer Umgehung. Was jeweils für die Anlieger notwendig, gerät zur verkehrspolitischen Flickschusterei, für den ökologischen Lebensraum zur Katastrophe. |
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