Bereits im Mai 2001 machte xED darauf aufmerksam, daß die von den Komunalpolitikern favorisierte geplante Nordumgehung Erdings kaum Entlastung für die Anwohner der Durchgangsstraßen, vor allem der Anton-Bruckner-Straße bringen wird.

Unglaublich! Erst im September löste jenes von Erdings Grüne in Auftrag gegebene Gutachten samt Verkehrszählung dann auch für Erdings Öffentlichkeit, für Stadt- und Kreisräte und Planer einen späten Schock aus.
Bis zu jener Stadtratssitzung galt die Planungen einer Nordumgehung als sichere Sache, keiner wußte oder wollte von dem Gutachten etwas wissen.
Unten also der Artikel, welcher bereits Anfang Mai verfasst, und seit Ende Mai unverändert über xED aufrufbar ist

Noch etwas anderes ist kaum glaublich:
Seit Sept. '99 versucht xED Möglichkeiten aufzuzeigen, wie der Verkehr entlastet, wie Lärm und Abgase reduziert und der Bau neuer Straßen überflüssig gemacht werden könnte.
Bereits seit Sommer 2000 bietet xED mit der lokalen Miftfahrzentrale auch durchaus praktikable Möglichkeiten an, die Zahl der Pkw's auf den Straßen zu reduzieren.
Doch leider gab es auf die von uns geschriebenen Angebote bis heute nur sehr begrenzte Resonanz,
Kein einziges Angebot wurde realisiert.
Übrigens im krassem Gegensatz zu Gemeindeseiten anderer Regionen.
So wird sie seit Nov. '01 auf den offiziellen Seiten der Gemeinde Puchheim,
ab März '02 in Gröbenzell eingesetzt.

Wenn man bedenkt, daß die Initiative über xED unserem Lkr. ED entstammt, welche übrigens die erste lok. Mitfahrzentrale seiner Art in Deutschland war
- die aus öffentlichem Desinteresse beinahe eingestellt wurde, im Gegensatz zu weit später gegründeten in anderen Regionen.
Wenn man bedenkt daß anderswo Kommunen durch die Realisierung entsprechender Projekte Steuergelder erhalten,
Sorry, der arbeitslose Autor dieser Zeilen ist außerordentlich wütend,
verweist nochmals auf jenen hier folgenden Artikel vom Mai '01 und schweigt ansonsten lieber... (Sept. 01)

Südostumgehung für Erding
Die Problematik ist längst ersichtlich und gerade für die Anwohner der B 388, vor allem im Erdinger Norden an der Anton-Bruckner-Straße eine zu allen Tages- wie Nachtzeiten auch eine stets hörbare Plage.
Ergebnis ist die vom Landkreis geplante großangelegte Nordumgehung (in etwa ab Grünbach über jetziges Militärflughafengebiet zwischen Langengeisling und Eichenkofen weiter in Richtung Eitting und Großflughafen).

Doch nun brachte eine Zählung über die Verkehrsflüsse Überraschendes. Demnach wäre das gut 30 Millionen teure über 10 km lange Asphaltband nur für rund 10 % der Fahrer interessant und brächte neben den bedenklichen ökologischen Schäden für die vom Verkehr Betroffenen kaum eine Entlastung. Denn vor allem aus Richtung Taufkirchen gibt es kaum Pendler in Richtung Großflughafen, was diese Nordumgehung rechtfertigen würde; stattdessen geht die Nachfrage eher Richtung München und daher in südlichere Richtung.

Karl-Heinz Reingruber, Kreisrat der Bündnisgrünen, verblüffte deshalb jüngst mit dem Alternativvorschlag, wie man den Verkehr verstärkt über die ausgebaute Erdinger Südumgehung umleiten könnte.
Für die Autofahrer geht es darum, sich den schnellsten Weg in Ost-West-Richtung zu suchen. Dies ist derzeit auf Erdinger Stadtgebiet die Anton-Bruckner-Straße.
Durch eine Veränderung des Verkehrsknotenpunktes im Erdinger Osten mit einigen wenigen neuen verkürzenden Straßenkilometern im Bereich Ammersdorf / Schollbach, inklusive einer zügigen direkten Durchfahrt zur Südumgehung könnte die Anton-Bruckner-Straße ganz massiv entlasten, nebenbei schneller realisiert, vor allem auch Kosten wie Flächenverbrauch gewaltig reduzieren.
Umgehung für Moosinning und Eichenried
Ein Problem zieht zumeist das nächste mit sich:
Ebenfalls über den Verkehr jammert die Gemeinde Moosinning, nur wenige Kilometer weiter auf dieser Straße in Richtung München streitet man über die sinnvollste Variante einer Umgehung.
Was jeweils für die Anlieger notwendig, gerät zur verkehrspolitischen Flickschusterei, für den ökologischen Lebensraum zur Katastrophe.
Viel wichtiger wäre es, umfassendere Konzepte zu entwerfen und zu fördern, wie den Ringanschluß der Bahn; oder dadurch, daß die Personenzahl ppo Pkw erhöht würde. Auch so könnte der Verkehr, nebenbei auch Lärm und Schadstoffausstoß reduziert und die Benzinkosten geteilen werden.
Über xED gibt es mit der lok. Mifaz einen längst funktionierenden Lösungsansatz.

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