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Ein Schelm, der denkt, der Umweltpreis wäre
ein Selbstabholungspreis der Initiatoren und der genehmsten Politiker; die regionale Politik
damit nur ein kleines Abziehbild der großen Politik.
Die regionale Presse ist übrigens stets gut
involviert:
Der Pressesprecher der Stadt Erding,
Christian Wanninger, war zuvor Redakteur der Erdinger
SZ. Sein letzter Spezialauftrag könnte gewesen sein, Störfaktoren "aufzuspießen", um die Stadt
von Unrat sauber zu halten - siehe
HIER
- mit Hilfe unrichtiger Behauptungen übrigens. Job
ausgeführt, gut dotierte Stelle bekommen, könnte man da fast meinen. Ob derlei Strategien
zwischen Politik und Medien heute noch immer Gültigkeit haben ?
Ich möchte an dieser Stelle nochmal dran
erinnern, was Motivation von xED war. Die Seite wollte Verbindungen herstellen
- und nicht Ausgrenzung. Sie
entstand noch im selben Jahr, als ich als Architekturstudent damals Vorsitzender des gemeinnützig
anerkannten Vereines Brutto e.V. den ersten Preis einer bundesweiten Stiftung
gewann. Mit xED wollte ich ein positives Netzwerk schaffen, um darin Ideen im
Bereich Kultur und Ökologie umzusetzen. Genauso
wie es auch nicht Philosophie der MiFaZ war, Projekte und Menschen
gegeneinander auszuspielen, sondern sich zu Fahrgemeinschaften zusammen zu
schließen.
Und genauso war auch meine Rolle als Moderator des Erdinger Literatentreff gedacht. -
Es lebe dieser ganz wesentliche Unterschied !
Fortsetzung
HIER
Reaktionen: S. Ob
xED, mifaz oder Literatentreff, offensichtlich sind deine Projekt-Initiativen bei
Raiba, Stadt oder Bürgertum nicht gut aufgehoben bzw. gern gesehen. Du hast natürlich Recht, daß die Verflechtung aus Kommunalpolitik, Medien und Geschäftswelt in Erding (wie auch anderswo) übel und für emanzipative Projekte hinderlich ist. Sicher bist Du auch persönlich als unangepasster Querdenker fürs Establishment unangenehm und Sie verweigern Dir deswegen ihre Unterstützung, Kooperation oder eine objektive Berichterstattung
... S.K.:
könnte es sein, dass es doch so ist - auch wenn wir uns immer gegen diese ach so einseitige Schlussfolgerung wehren - wie der verdammte Volksmund dreist sagt,
"dass da Deifi imma aufn grestn Haufn scheisst"
?
Und dass dieser Stadtrat und die Bürokratie Muffensausen hatten - ob dieser wirklich großartigen eigenen Nabelehrung - die Entscheidung
bekanntzumachen? Zumindest so lange, bis ihnen ein Skandal wegen der nicht mehr gegebenen Zeitnähe ("nicht mehr aktuell!") erspart sein könnte?
Mit besten Grüßen im Sinne von "Wohlan!" L.M.: Ich habe mir die Sache mal oberflächlich angesehen und bin mit meinem Blick von außen zum Schluß gekommen: Die Erdinger wollen Erdinger Projekte auszeichnen, ihres ist längst über Erding hinausgewachsen und hat bayerische oder Bundespreise verdient. Jeder Preis, der sonst in Erding jemals vergeben würde, würde wohl neben Ihrem Projekt verblassen - und deshalb haben sie keinen Preis bekommen. Nicht aufregen... ;-) Antwort:
weil meine derzeitige Situation beschissen ist - ich im vollkommenem Gegensatz zu Ihrer Vermutung
mich heute in Richtung Hartz IV bewege und inzwischen ganz einfach gesagt nichts mehr zu
verlieren habe.
Die MiFaZ ist ein Erfolgsprojekt - allerdings erhalte ich kaum Geld, hoffte wenigstens auf den lokalen Umweltpreis, wegen der 500 Euro - vor allem aber, um in ein halbwegs normales Leben zurück kehren zu können, meine Bewerbungsunterlagen in Richtung anspruchsvollerer Tätigkeiten aufzuwerten.
Es wäre also wirklich zu schön, für den lokalen Preis der Stadt Erding
"zu gut" zu sein.
Tatsächlich geht es hier seit Jahren schon um die Vernichtung meiner Person.
Falls Sie näheres wissen wollen, empfehle ich Ihnen z.B. die Seite
www.erding-life.de/xed/rai-ba.html
N.S.:
Von verlässlicher Quelle habe ich erfahren, dass die Agenda 21 (Bürger
Erdings und Stadtrat, vor allem die ödp) den Umweltpreis initiiert hat. Damit
wäre ihre Behauptung also falsch, Initiator und Preisträger wären
identisch. ...
Antwort:
Zur Situation der lokalen Agenda habe ich im Jahr 2002 ein recht spannendes
Interview geführt, siehe
www.erding-life.de/xed/interview-grabrucker.html
-
An der Situation damals hat sich seither nichts verändert, tatsächlich hält
immer noch eine ödp-Stadträtin das Fähnlein hoch. Die Agenda ist aber
faktisch tot, denn bis auf einen speziellen Frauentreff existieren keine
Bürger, die in gesellschaftspolitischen Entscheidungen involviert sind, oder
auch einen Umweltpreis initiieren könnten - ein großes Versäumnis der
Stadtoberen, denn gerade in der heutigen Zeit wäre es wichtig, wenn nicht nur der Stadtrat über Versorgungssicherheit und Energiepolitik
debattiert, sondern die Menschen einbeziehen würde, die es betrifft !
Zum anderen: Ich
verfüge selbst über verlässliche Quellen. Zwar kann ich nur selten Namen
nennen, diesen Fall können Sie aber auch per Internet recherchieren. Dazu
gehen Sie bitte auf die Seite der Erdinger SPD -
http://www.spderding.de/index.php?mod=content&menu=111203&page_id=6852
- hier zum Thema "SPD und Agendagruppe des Stadtrates fordern
Umweltpreis der Stadt Erding". Unter den fünf Unterzeichnern finden
Sie auch R. T., der zur Preisverleihung auch die Urkunde aus den
Händen von Bürgermeister Gotz in Empfang nahm, und zwar im Namen der
Pfarrgemeinde Eichenkofen.
Die Seite http://www.erzbistum-muenchen.de/EMF252/EMF025173.asp
zeigt R. T. als Vertreter der Pfarrei St. Martin Langengeisling beim
Ökogipfel des Bistums München (Bild 2, 30 und 31) - Grundlage für den
Umweltpreis.
R.T. ist damit also sowohl Initiator des Erdinger Umweltpreises, wie auch
maßgeblicher Vertreter der preisgekrönten Initiative.
Es geht mir nicht darum geht, Personen aufgrund ihres doppelt wichtigen
Engagements anzugreifen. Das Problem hat mit Nebelmachern zu tun, die selbst
viel mehr wissen, als sie sagen. Entsprechend sollte man auch wissen, dass
diese Geschichte zum Umweltpreis ja nur stellvertretend für viele andere
steht.
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